Hohe Bleick (1638m) - nördlicher Vorposten der Ammergauer Alpen


Publiziert von felixbavaria , 5. Mai 2013 um 21:28. Text und Fotos von den Tourengängern

Region: Welt » Deutschland » Alpen » Ammergauer Alpen
Tour Datum: 5 Mai 2013
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: D 
Zeitbedarf: 6:00
Aufstieg: 950 m
Abstieg: 950 m
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Von der B23 abfahren nach Altenau und den Schildern zum Forsthaus Unternogg folgen. Am Whs. vorbei zu einem geräumigen kostenlosen Parkplatz. ÖV: Bhf. Altenau mit mehr oder weniger stündlicher Zugverbindung.
Kartennummer:BayernAtlas [http://geoportal.bayern.de/bayernatlas/default?lon=4418877.0&lat=5277988.0&zoom=9&base=951, abgerufen 5.5.2013]

Im Nordwesten der Ammergauer Alpen zeigt sich diese Gebirgsgruppe von ihrer sanftesten Seite. Weitläufige Nadelwälder erinnern eher an den Bayerischen Wald als an die Alpen. Unweit wesentlich bekannterer Gipfel wie den Hörnle und dem Pürschling fallen die bewaldeten Hügel rund um die Hohe Bleick nicht weiter auf. Ein Besuch lohnt sich aber, zumal es sich um die höchsten Gipfel des Landkreises Weilheim-Schongau handelt (!) und sich zwischendurch recht schöne Ausblicke in die Ammergauer und ins Voralpenland auftun. Eine optimale Tour für mäßiges Wetter in der Übergangszeit also. Bei der Gelegenheit kann man auch bei Klein- und Hochwildfeuerberg vorbeischauen, von denen letzterer sogar seit 2010 ein Gipfelkreuz trägt.

Start am Parkplatz unweit des Wirtshauses Unternogg. Man überquert die Halbammer und steigt auf einem breiten Forstweg gemütlich bergan, passiert die Saulochhütte und erreicht schließlich die Lähnbachhütte. Dort verlässt man den Forstweg und steigt auf einem Waldweg recht steil hinauf zum Anwurfplatz (1422m), einem kleinen Sattel im Wald und hält sich rechts. Bald ist die Wiesenfläche der Niederen Bleick erreicht, die eine schöne Aussicht ins Voralpenland bietet. Der Übergang zur Hohen Bleick ist ebenfalls lohnend, da man von dort die nördlichen Ammergauer sieht (die Südseite der Hohen Bleick ist teils freigerodet).

Zurück zum Anwurfplatz auf dem Anstiegsweg. Wer noch nicht genug Wald gesehen hat, kann nun noch die Wildfeuerberge mitnehmen. Der Kleinwildfeuerberg ist am besten zu finden, wenn man weglos im Wald auf dem Kamm aufsteigt (sonst wohl leicht zu übersehen). Weiter auf dem Kamm erreicht man seinen "großen" Bruder mit GK und GB - eine Waldlichtung mit gar nicht mal schlechter Aussicht auf die nördlichen Ammergauer.

Zum Abstieg wenden wir uns nach Norden in den Wald (!), bis wir auf eine Forststraße treffen. Hier wünscht man sich dann, man hätte ein Radl dabei. An zwei Abzweigungen halten wir uns rechts und erreichen das Tal der Halbammer, wo wir in einem Talhatscher zurück zum Parkplatz hinauslaufen.

Tourengänger: felixbavaria, 83_Stefan

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