Der „Klassiker“ Südrampe, von Lalden nach Hohtenn


Publiziert von alpinbachi , 6. Mai 2013 um 19:23.

Region: Welt » Schweiz » Wallis » Mittelwallis
Tour Datum: 2 Mai 2013
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-VS 
Zeitbedarf: 6:00
Aufstieg: 600 m
Abstieg: 350 m
Strecke:18 Km
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Mit ÖV: BLS RegioExpress Lötschberger. Ausgangspunkt: Lalden, Zielpunkt: Hohtenn (Beide Halt auf Verlangen)

Beschrieb / Einleitung: Die „Südrampe“ war mir schon als Kind ein Begriff. Jedoch die Vorstellung, auf dem Trottoir neben den Bahngeleisen fast 20 Kilometer zu wandern war nicht sehr motivierend… (-;
 
Heute sehe ich das etwas anders. Lieber in der Zwischensaison solche (wirklich sehr lohnende) Touren machen, als auf 1500m vor einer schneegefüllten Runse zu stehen die den Weiterweg zum auserkorenen „frühlings Gipfelziel“ verwehrt…
 
Zudem ist der Pfad der Südrampe alles andere als ein „Trottoir“… Abwechslungsreich führt er durch die Südhänge, mal unter der Bahnlinie, mal oberhalb, über Schluchten, durch Tunnel, Suonen folgend und vieles mehr.
 
Fazit: Schade habe ich diese tolle Tour nicht schon viel früher gemacht (-:
 
Schwierigkeit: Auf dem offiziellen Lötschberger Südrampe Weg wird ein T2 nie überschritten. Es hat durchaus die eine oder andere etwas abschüssige Stelle, jedoch sind die bestens gesichert. Für die Überquerung der Schlucht des Baltschieder und Bietschbaches braucht es ein wenig Schwindelfreiheit.
Schlüsselstelle: Auf dem offiziellen Weg keine, wenn man in die Schlucht des Jolibaches absteigt braucht es etwas mehr Schwindelfreiheit und Trittsicherheit, ob nun T2 oder T3 ist ein wenig Interpretationsfrage…
Routen Beschrieb: Gut markierter und ausgeschilderter Weg. Am besten den grünen „Lötschberger Südrampen“ Logos und/oder  „Höhenweg Südrampe BLS“ folgen. Dennoch muss man die Augen etwas offen halten, da es über die weite Wegstrecke die eine oder andere Verzweigung gibt… Auf eine detaillierte Routenbeschreibung verzichte ich, da er wie oben beschrieben gut ausgeschildert und nicht zu verfehlen ist. Impressionen sind bei den Bildern zu finden. Alles in allem ein sehr abwechslungsreicher Weg, der kurzeitig über Fahrstrasse führt bis zu recht alpinen Bergweglein. Die meisten wandern von Hohtenn Richtung Lalden. Umgekehrt finde ich fast spannender da die „Attraktionen“ vom Gelände, Suonen und Bahnviadukte immer grossartiger werden.
Variante: Vor dem Punkt 962 (Brägji) kann in die Schlucht des Jolibaches abgestiegen werden und so mit einem Mehraufwand von 30 Minuten Hohtenn erreicht werden. Beim Wegweiser mit Warnhinweis habe ich mich zu wenig geachtet und nur auf „Hohtenn“ geschaut und dachte der Weg geht via Hängebrücke weiter… (Habe mich schon etwas gewundert…). In der Schlucht unten würde der Weg durch einen Tunnel weiter gehen. Der Jolibach hatte viel Wasser und irgendwie sah der Einstieg von den Treppen in den Tunnel wenig einladend aus… Die Wanderer vor mir und der hinter mir, machten grosse Augen und stiegen wieder aus der Schlucht… ich auch, da ich ortsunkundig bin und auf dieser Wanderung keine „Überraschung“ erleben wollte… Im Nachhinein weiss ich nun, dass es wohl kein Problem gewesen wäre diesen Tunnel zu durchsteigen…
Hinweis:  Die Gegend ist für mich wandertechnisch Neuland. Ich bin schon froh, wenn ich alle Wegpunkte richtig gesetzt habe und die Suonen korrekt benannt habe... Für weiterführende Informationen verweise ich auf die fachkundigen Berichte der Suonen Spezialisten laponia41 und bidi35 !
Verhältnisse: Praktisch wolkenlos und schön warm. Alles trocken. Perfektes Wanderwetter. Besser als die Prognosen und auch besser als im Berner Oberland.
Angaben zu den Fotos: Sony DSC RX100, zT HDR, Fotoshop CS5
Links: www.alpinbachi.ch
 

Tourengänger: alpinbachi

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Kommentare (2)


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Gelöschter Kommentar

alpinbachi hat gesagt: RE:
Gesendet am 6. Mai 2013 um 20:55
Merci (-: ...wär ein Verdauungs Spaziegängli gewesen für Euch.... Keine Monster Tour
LG B@


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