Alter Tomlishornweg


Publiziert von D!nu , 4. Mai 2013 um 13:12.

Region: Welt » Schweiz » Luzern
Tour Datum:11 Oktober 2011
Wandern Schwierigkeit: T3+ - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: Pilatusgebiet   CH-NW   CH-OW   CH-LU 
Zeitbedarf: 6:00
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Von Hergiswil bis zur Talstation Alp Gschwänd.

Wir hatten Herbstferien und es gab schon Schnee bis weit runter. Eigentlich hatten wir uns vorgenommen den Uri- oder Engelberger Rotstock zu erklimmen. Als alternative Herausforderung haben wir dann aber den alten Tomlishornweg zum Ziel genommen und fuhren schon am Morgen in der früh los. Die Alp-Gschwänd Bahn nutzen wir des öfteren, da man von dort aus mehrere interessante Wanderungen machen kann. Auch in der Fräki ist man ruck-zuck. Bei der Bergstation angekommen haben wir den Nauenweg via Tristeln in Angriff genommen. Bereits dort haben wir elf Gemsen sichten können. Auf dem Klimsenkapälleli haben wir dann rausgefunden, dass keiner von uns beiden je schon auf dem Klimsenhorn war, obwohl wir mindestens einmal pro Jahr auf dem Pilatus sind. Also rauf auf diesen "Hügel". Zurück beim Kapälleli muss man das Geröllfeld Richtung Chastellendossen traversieren. Der Chastellendossen ist ein sehr Interessanter Fels, inkl. irgendeinem alten Stollen, der nach etwa 10 Metern in einem Raum endet. Nach dem wir uns im Gipfelbuch des Chastellendossen eingetragen hatten, machten wir uns auf den Weg, den alten Tomlishorn Weg. Steht man unterhalb des Tomlishorn oder auch auf dem Tomlishorn würde man nicht ahnen, dass da ein Weg hoch geht. Eigentlich ist es auch mehr eine steigende Querung Richtung Gemsmätteli. Da auch dort bereits Schnee lag, war Vorsicht geboten. Oben auf dem Grat angekommen begrüssten uns die ersten Steinböcke. Vermutlich waren wir die einzigen Wanderer an diesem Tag und so begegneten wir noch mindestens 30 Steinböcken. Beim Widderfeld angekommen wollten wir den Stollen nutzen, kehrten dann aber bei der "Brücke" vor dem Stollen um, da die ganze angelegenheit zu Glatt wurde. Auf dem Rückweg trafen wir wiederum dieselben Steinböcke. Teilweise ganze Herden mit jüngeren Tieren. Beim Kulm angekommen gönnten wir uns ein Bierchen an der Sonne und nahmen die Gondelbahn Talwärts bis Fräkmüntegg. Von dort aus war es dann nur noch ein kurzer Weg bis zur Alp Gschwänd. Zuhause beim betrachten der Photos haben wir dann zum erstaunen gleich nochmal ein paar Steinböcke gefunden, die wir beim Wandern gar nicht gesehen hatten ;-)

Es war ein super Tag, vorallem dank den vielen Wildtieren.

Tourengänger: D!nu

Galerie


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