Über filigrane Brücken von Someo nach Locarno


Publiziert von trainman , 4. Mai 2013 um 23:53.

Region: Welt » Schweiz » Tessin » Locarnese
Tour Datum: 4 Juni 2009
Wandern Schwierigkeit: T1 - Wandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-TI 
Zeitbedarf: 3:45
Abstieg: 150 m
Strecke:Someo-Ponte Brolla-Locarno(22km)
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Linienbus nach Someo
Zufahrt zum Ankunftspunkt:Zug nach Locarno
Unterkunftmöglichkeiten:Hotels in Locarno und Umgebung
Kartennummer:Kümmerly+Frey,Sopraceneri

Talwanderungen im Tessin haben einen ganz besonderen Reiz. Von einer Meereshöhe zwischen 200-300m am Talgrund aus wirken auch bescheidene 2000er  wie Giganten. Die Hänge sind sehr steil und mit intensivgrünen Bäumen und Büschen bis weit über 1000m hinauf bewachsen, man glaubt in den Tropen zu sein. Die Temperatur passt auch dazu, zumindest im Sommer kann es drückend heiß werden(was ich bekanntlich sehr schätze)Im Rahmen des allgemein gestiegenen Umweltbewusstseins hat man auch hier viele bestens beschilderte Wege angelegt und  brauchbare Busverbindungen zu den wichtigsten Orten eingerichtet. Leider wurde die frühere Bahnlinie ins Maggiatal, die der Strassenlobby zum Opfer gefallen ist nicht reaktiviert, bei Ponte Brolla sind noch wenige Meter Gleis der einstigen Abzweigung zu sehen.Die folgende Wanderung im Maggiatal ist ein netter Spaziergang, der kaum Kondition verlangt.
Start in Someo, auf einem Waldweg hin zur Maggia und auf einer erstaunlich langen Hängebrücke über sie zum Westufer. Die leicht schwankende Konstruktion wirkt sehr elegant. Etwas Schwindelfreiheit ist von Vorteil, auch wenn es nicht allzu weit hinunter geht. Weiter dann mehr oder weniger dem Fluss entlang durch Wälder und Dörfer nach Süden. Das Ambiente ist italienisch geprägt. An weiteren Hängebrücken vorbei(die man aber nicht überschreitet) erreicht man die Passerella bei Avegno, wo man wieder aufs östliche Ufer wechselt. Entlang der Kantonalstrasse bzw. meist auf kleinen zu ihr parallelen Wegen und Strassen nach Ponte Brolla, wo die Maggia ein kleines Naturwunder geschaffen hat, ein beliebtes Postkartenmotiv. Hier hat sich der Fluss tief durch den hellen Fels gegraben und schimmert grün und blau. Die schluchtartigen Klüfte kann man von einer Brücke aus bewundern.
Anschliessend auf kleinen Wegen oberhalb der Bahnlinie nach Solduno und dann etwas weniger attraktiv durch die Aussenbereiche von Locarno ins Zentrum.

Tourengänger: trainman

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