Lacherspitze (1724m)


Publiziert von Tef Pro , 29. April 2013 um 21:41.

Region: Welt » Deutschland » Alpen » Bayrische Voralpen
Tour Datum:14 April 2013
Schneeshuhtouren Schwierigkeit: WT2 - Schneeschuhwanderung
Wegpunkte:
Geo-Tags: D 
Aufstieg: 650 m
Abstieg: 650 m
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Von Bayrischzell die Sudelfeldstraße hinauf, am Paß mit Wirtshaus und Jugendherberge vorbe bis zum nächsten grßen Parkplatz auf der linken Seite.
Kartennummer:Kompass Nr.8

Nach langer Zeit ging es heute mal wieder ins Wendelsteingebiet, wo es doch tatsächlich noch Gipfel gibt wo wir noch nicht oben waren. Einer der Kandidaten ist die Lacherspitze, quasi ein Trabant des Wendelstein.
Er läßt sich auf einer landschafltich recht netten Schneeschuhwanderung besteigen, die Lawinengefahr ist recht gering, lediglich im steilen Aufschwung unter der Seewand sollte man etwas Vorsicht walten lassen.
Ganz einsam ist es hier nie, auch heute war ich nicht alleine. Neben Ski waren auch schon viele zu Fuß unterwegs, die jedoch vor allem weiter oben deutlich im Nachteil waren..
Zu Beginn mußte ich die Schneeschuhe noch tragen, denn das Gelände ist südseitig schon aper (dort wo es steil ist auch schon recht weit hinauf). Unten sprießen nun auch bereits die ersten Krokusse aus dem Boden. Doch bereits nach dem Überqueren des Baches kann man anschnallen und weglos zu den ersten Almhäuser aufsteigen. Hier gilt es die apere Teerstraße zu überqueren. Fußgänger folgen dieser, ich suche mir über Schneefelder den direkten Weg den Hang empor, weiter östlich liegt mehr Schnee. So gelangt man recht zügig zu den Häusern der Lacheralm.
Man folgt der Straße ein Stück und wendet sich dann nach links in die schöne Mulde unterhalb Tagweidkopf, Lacherspitze und Seewand. Über mäßig geneigte Hänge steigt man in nördlicher Richtung auf die Seewand zu. Unmittelbar darunter zieht die Spur nach links über eine Steilstufe hinauf zum Grat (Schlüsselstelle der Tour).
Oben wandert man dann über einen breiten Rücken mit Blick zum Wendelstein nach Westen, die Lacherspitze befindet sich links und ist zuletzt über einen völlig unproblematischen Rücken erreichbar. Den Felskopf selbst erreicht man dann nur zu Fuß.
Der Ausblick kann sich wirklich sehen lassen: von den Berchtesgadener Alpen über das Kaisergebirge zu den Hohen Tauern schweift der Blick, nach Westen hin schaut man bis zur Zugspitze und draußen grüßt der Chiemsee.
Hat man mehr Zeit, kann man die Tour nun noch nach Osten ausbauen und zum Wildalpjoch hinüber wandern. Der Abstieg gestaltete sich über tollen Sulz und Firn als recht angenehm und flott.

Tourengänger: Tef

Galerie


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