SKT Gschnitzer Tribulaun (2946m) - "Firn at its finest" im Banne der Tribulaune


Publiziert von Yeti69 , 27. April 2013 um 17:36.

Region: Welt » Österreich » Zentrale Ostalpen » Stubaier Alpen
Tour Datum:25 April 2013
Ski Schwierigkeit: S-
Wegpunkte:
Geo-Tags: A   I 
Zeitbedarf: 6:00
Aufstieg: 1700 m
Abstieg: 1700 m
Strecke:P Gasthof Feuerstein - Schneetalscharte - Gschnitzer Tribluan
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Über Brennerautobahn (A13) ins Gschnitztal - großer Wanderparkplatz hinter dem Gasthof Feuerstein
Kartennummer:Kompass Nr. 83 Stubaier Alpen

Ja, die Tribulaune können es einem schon antun  - eindrucksvolle und  formschöne Bergkolosse wie sie nun mal sind.

Der "Pflerscher" als reiner Kletterberg ist ein anderes Kaliber und kommt als Skitour eh nicht in Frage. Der "Gschnitzer" hingegen hat eine "sanfte Seite" und lässt den Skitourengeher gewähren. Und das lohnt sich! Landschaftlich großartig mit beeindruckender Kulisse.

Bei herrlichem Firn eine *****Tour - und natürlich auch bei Pulver top, so wie es mein Spezl ADI auf seiner Tour vorfand.  

Die Skitour ist eher eine Frühjahrstour, die ein frühes Aufstehen als "Opfer" einfordert. Nicht jedermanns Sache. Und so klingelt um 2.30 Uhr der Wecker, obendrein kommt der Gedanke auf "Warum tust du dir das an"....aber steht du dann im Sandestal mit "dem" Blick zu den Tribulaunen, rechtfertigt das die wenigen Stunden Schlaf allemal.   
 
Der Frühling hat auch das Gschnitztal erreicht und so starten wir, der Hans und ich als "Zweier-Team" mit den Ski am Buckel beim Gasthof Feuerstein. Kurz die Straße entlang, zweigen wir links den Forstweg ins Sandestal zur Tribulaunhütte ab. Nach rund 30 Minuten gibts genug Schnee und die Ski kommen "nach unten".

Gemütlich gehts hinein ins wunderschöne Sandestal, einige kleine Lawinenstriche querend, und dann wird er frei, der geniale Blick. Goldkappl, Gschnitzer und Pflerscher Tribulaun... schauen und staunen - gehen wird fast zur Nebensache.

Im flachen Talboden "Hintersandes" steuern wir in einer großen Links-Schleife Richtung Tribulaunhütte (die bleibt aber linkerhand liegen). Wir steigen über einen mittelsteilen Hang hinüber in das Schneetalkar und steil im Kar hoch zur Schneetalscharte.

Ski ab, Eisen an und hoch gehts die folgende kurze Steilstufe (rund 70hm) zu Fuß. Oben wartet wieder schönes Skigelände, vorausgesetzt, es liegt genügend Schnee.

Nach einem flachen Rücken und einem letzten Steilaufschwung erreichen wir das flache Gipfelplateau mit dem Gipfelkreuz.
     
Zurück schwingen wir im schönen Firn bis zur Steilstufe und wieder zu Fuß runter zur Schneetalscharte. Die Abfahrt von der Scharte bis hinunter ins Sandestal ist dann vom Allerfeinsten - einfach ein Firntraum! 

Mit auf Tour: Hans


Fazit:
Top-Tour! Herrliche Skihänge inmitten großartiger Landschaft.
Steigeisen für die Steilstufe angebracht (im Frühjahr ein Muss, evtl. auch Pickel falls gefroren)
Bei wenig Schnee die Ski besser in der Scharte lassen - bringt sonst nix.
Obligatorisch: Ein Tour nur für absolut sichere Verhältnisse!         

Tourengänger: Yeti69

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Kommentare (2)


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ADI hat gesagt:
Gesendet am 28. April 2013 um 00:34
i dad amoi sag'n: BESSER GEHT'S NICHT!
A ***** Tager'l........
Da könnt' ich ganz leicht neidisch werden.....kaum laßt man die Burschen allein auf Tour, machen's scho die schönsten Sachen.


VLG!

Yeti69 hat gesagt: RE:
Gesendet am 28. April 2013 um 14:00
Jo, das war mega! Von wem war nochmal der Tip... ;-)

Aber es geht noch a bisserl besser... nächsten Winter sag ich da bloss.
Da kommst nicht aus, Gunter - harte Zeiten kommen auf dich zu :-)

VLG Markus


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