Cerro de Colores / Suriplaza - Die unglaublich farbigen Berge ...


Publiziert von pizflora , 22. März 2013 um 19:23.

Region: Welt » Chile » Región de Arica y Parinacota
Tour Datum:20 November 2011
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: RCH 

Wir starten von Putre mit unserem gemieteten 4x4 (der in dieser Höhe unglaublich wenig Zug hat...) richtung Lauca Nationalpark. Nach einigen Kilometern, und glücklicherweise vor einer Baustelle mit stundenlanger Wartezeit, zweigt ein Strässchen links ab (A-23). ab hier ist man mit dem All Terrain gut bedient. Die Strasse steigt an bis zum Fuss des Vulkans Tarapacà (wo der Pass etwas grössenwahnsinnig viel zu hoch angeschrieben steht), danach wieder runter, zweigt dann aber bald nach rechts ab auf eine noch kleinere Strasse (A-125). Diese führt durch eine Art Cañon und schliesslich in ein Dorf (Colpitas) mit wenigen Häusern. Hinter der Schule zweigt die Strasse (A-127) links (nach W) ab, nach kurzer Distanz biegt man von dieser rechts ab richtung bunte Berge. Wir haben an geeigneter Stelle noch vor dem höchsten Punkt entlang der Strasse das Auto stehen gelassen und sind in einen kargen Talkessel hineingewandert, in dessen Mitte an leicht erhöhtem Ort man eine grandiose Aussicht hat. Auf die Berge rauf mochten wir dann doch nicht, da wir noch eine weiter Strecke vor uns hatten. Nach farblich abgestimmtem Mittagessen in farblich abgestimmten Jacken (es zog doch ziemlich), machten wir uns auf den Rückweg nach Colpitas, wo wir der A.127 in die gegenüberliegende Richtung folgten. Man steigt auf dieser Strasse nochmals bis fast 4500m rauf, bevor man dann auf eine etwas grössere Strasse trifft (AS-123) und dieser nach rechts, also S, folgt.  So gelangt man schliesslich nach Parinacota (sehr hübsches Dorf) und von da auf den "Highway 11". Man könnte nun directemang zurück nach Putre, wir fuhren aber noch einen weiteren Umweg richtung Bolivien, an den Lago Chungara. Kurz nach dem Zollposten (der noch in Chile liegt) zweigten wir rechts ab ins totale Niemandsland. Pampa eben. Als kleine (und einzige) Überraschung am Strassenrand gibt es eine heisse Therme, sogar mit Badehäuschen. irgendwann gelangt man dann auf eine grössere, aber ziemlich schlechte Strasse (A235), welche an einigen Minen vorbeiführt und dank den grossen Trucks ein ziemliches Waschbrett ist. Schön durchgeschüttelt erreicht man schliesslich über A201 und A211 wieder den "Highway", zurück nach Putre.
Superschöne Tour, auch wenn man die meiste Zeit im Auto verbringt. aber achtung, man ist praktisch die ganze zeit >4000m, und spätestens auf der Waschbrettpiste kriegte ich brutale Kopfschmerzen. Also trinken, trinken, trinken, und notfalls Aspirin...

Tourengänger: pizflora


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