Profiti Elias (2407m), Peloponnes, Taygetos Gebirge


Publiziert von Tef Pro , 2. April 2008 um 20:31.

Region: Welt » Griechenland
Tour Datum:22 März 2008
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: GR 
Zeitbedarf: 4:00
Aufstieg: 1000 m
Abstieg: 1000 m
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Von der Schnellstraße Sparta - Gythion. Bei Anojia zweigt die Straße ab (Ausschildrung Taygetos Hütte. Bis zu einem Rastplatz auf circa 100 meter öhe ist die Straße zwar schmal und kurvenreich, aber asphaltiert und gut zu fahren. Danach kann man nach links noch weiterfahren,aber die straße ist ungeteert und in schlechtem Zustand. wir sind trotzdem weiter (bis circa 1400 Meter), da wir zeitlich begrenzt waren. Aber dem eigenen auto hätten wir das nicht angetan.

Das Taygetos Gebirge im Süden der Peloponnes zieht sich als gewaltiger Riegel von der Mani nordwärts bis weit nach Arkadien. Mit dem Profitis Elias besitzt es den höchsten Gipfel der Peloponnes.
Zum Glück ist die Ostseite des Gebirgsstock kaum von Waldbränden heimgesucht worden. Fährt man auf die Westseite, bietet sich ein ganz anderes, trauriges Bild von abgebrannten Bäumen und zerstörten Häusern. Die Natur wird dort Jahre brauchen sich zu erholen.
Auf dieser Seite jedoch startet man im dichten Kiefern- und Zedernwald. Wir gingen bei circa 1400 Meter Höhe los und erreichten nach 15 minuten die Taygetos Hütte des Griechischen Alpenvereins (Schlüssel kann man sich in Sparta holen). Danach wird der Wald lichter, z.T. säumen uralten Baumriesen den Weg. Der Weg ist hervorragend markiert, man kann sich nicht verlaufen. Die Bäume werden weniger, die Felsen mehr und die Blicke immer gigantischer. Wir gehen stetig Richtung Norwest, dr Gipfel ist genau im Westen. Bei circa 1880 Meter wird es kurzzeitig flacher und zwischen altem gras lugen die ersten Krokusse hervor. Bald muß man die ersten, recht steilen Schneefelder queren. Der Schnee ist steinhart gefroren. wir entscheiden uns, den Grashang mehr oder weniger direkt und fast aper hochzusteigen, um später wieder auf den Weg zu stoßen, der nun auf einem breiten Steinplattenweg nach Südost zu einer Scharte hinaufführt. Hier blickten wir zum ersten mal auch nach Westen zum Messenische Golf hinab und auch dem Sturm ins Gesicht. Wir zogen uns alles an und mühten uns nach links weiter, teilweise wurden wir fast umgeblasen. Auch hatten wir teilweise fast mit Blankeis zu kämpfen und kamen die letzten Meter nur langsam voran. Unsere Pause legten wir dann windgeschützt unterhalb des Sattels ein.
Fazit: die Besteigung des Profitis Elias ist bei guter Sicht ein wirkliches Bergerlebnis und bei normalen Verhältnissen auch nicht schwierig Wann steht man schon mal fast 2.5 km über dem Meer?

Tourengänger: Tef

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