Arnihaaggen & Stellenen Powder revisited


Publiziert von kleopatra , 3. März 2013 um 19:49. Text und Fotos von den Tourengängern

Region: Welt » Schweiz » Luzern
Tour Datum: 2 März 2013
Ski Schwierigkeit: ZS
Wegpunkte:
Geo-Tags: Brienzergrat   CH-BE   CH-OW   Hagleren und Giswilerstöcke   CH-LU 
Zeitbedarf: 8:00
Aufstieg: 1577 m
Abstieg: 1528 m
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Nach Sörenberg, beim Parkplatz der Rothornbahn vorbei und gleich hinter der Brücke parken.
Kartennummer:245S (Stans) - Ausgabe 2009

Nachdem ich letztes Wochenende die Lage am Fusse des Rothorns bereits inspiziiert hatte, bot es sich förmlich an, das neu gewonnen Wissen in die Tat umzusetzen und den Rest des Talendes zu erkunden.

Wir starteten um 08:00 beim Parkplatz auf dem Ziehweg bis in die erste 180° Kehre, wo wir nach Arnischwand abbogen. Nun leicht abwärts zwei Bäche querend und weiter mehr oder weniger dem Ziehweg folgend nach Mittlist Arni. Von dort konnten wir das erste mal die Gipfelhänge unseres bis dahin angedachten Zweitziels Arnitriste begutachten. Besonders überzeugend waren diese nicht, da sich bis auf ein kurzes Stück eine Anrisskante entlang der gesamten Gratlänge zog. Vorest ging es allerdings weiter über Obrist Arni, und dann über den bereits sonnenbeschienenden Rücken auf den Arnihaaggen. Lange reicht der Schnee in der letzten Passage nicht mehr, die Felle erhielten eine vollbiologische Grasreinigung.

Am Gipfel blies uns noch ein kühler Wind um die Ohren und nachdem wir - zum keine Ahnung wievielten mal - die Wetterhorn-Gruppe und das Dreigestirn in den Kasten geknipst hatten, fuhren wir in den steilen Nordosthang ein, der v.a. oben noch recht hart war. Weiter unten firnte es dann aber oberflächlich schon auf. Nach ein paar Pulverschwüngen am Fusse der Höch Gumme sattelten wir auf das Alternativprojekt Stellenen über Wandelen um ... und dieser Hang wurde dann tatsächlich noch zum Projekt ... zum Durchhalteprojekt. Da über dieses Tal leider hauptsächlich beinmüde Schifahrer abfahren durften wir spuren und das bei einer griesigen Schneeauflage, die bei jedem Schritt 10-20cm nachgab. Seit dem kann ich das Logo der Kantonalbank, das den ganzen Hang auf seiner Pyramide thronend herunter grinste, nicht mehr sehen ...

Irgendwann war dann auch dieser Hang bezwungen und die Traverse zum Grat eine fast erlösende Höhenwanderung. Im Endeffekt zeigte sich dieser Berg aber doch noch von der sehr freundlichen Seite und belohnte uns nochmals mit seinem wunderbaren Nordhang, der auch heute noch Pulver vom Feinsten aufwies. Die weitere Abfahrt ging dann über Jänzimatt retour zum Parkplatz.

SLF. mässig

Tourengänger: kleopatra, obsi


Minimap
0Km
Klicke um zu zeichnen. Klicke auf den letzten Punkt um das Zeichnen zu beenden

Galerie


Slideshow In einem neuen Fenster öffnen · Im gleichen Fenster öffnen


Kommentar hinzufügen»