Holz, Schnee und Eis in unzähligen Variationen: Rundwanderung um den Rämisgummehoger


Publiziert von Felix Pro , 3. März 2013 um 19:26. Text und Fotos von den Tourengängern

Region: Welt » Schweiz » Bern » Emmental
Tour Datum:26 Februar 2013
Wandern Schwierigkeit: T1 - Wandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-BE   CH-LU   Wachthubel-Hügellandschaft 
Aufstieg: 540 m
Abstieg: 540 m
Strecke:Chrümpelgrabe, Waldhütte - Chrümpelhütte - Chrümpelhüttemöösli - P. 1136 - Hülli - Chäsere - Chäserenegg - Rämisgummehoger - Chäserenegg - P. 1136 - Hindere Blappach - Restaurant Blapbach - Längegg - Bureblappach - Chrümpelhütte - Chrümpelgrabe, Waldhütte
Zufahrt zum Ausgangspunkt:PW via Sumiswald, Langnau nach Trubschachen
Kartennummer:1168, 1188

Eine kürzere Wanderung zwischendurch, rasch dem Nebel entfliehen und der Sonne entgegen, welche sich gemäss Meteos und Webcams bereits ennet der Fritzeflue bei Sumiswald zeigt …

 

So fahren wir bei Trubschachen hoch bis zur Waldhütte im Chrümpelbach und starten hier bei winterlich-schönen Wetterbedingungen zu unserer Rundreise, welche uns lange auf gepflügten Fahrstrassen in die eher sanften Seiten des oberen Grabens leitet. An verschiedenen schönen und meist gepflegt wirkenden Höfen vorbei gewinnen wir an Höhe - stets die Sonne vor uns; via Chrümpelhütte und Chrümpelhüttemöösli erreichen wir die Wasserscheide bei P. 1136. Lieblich zeigt sich uns hier die Gegend um den Gratrücken; hat uns vorher eher gefälltes, teilweise unter dem Schnee liegendes, Holz fasziniert, sind es nun markante Einzelbäume oder Baumgruppen, welche unseren Weiterweg verschönern.

 

Über Hülli und Chäseren, wo die mannigfaltigen Eisgebilde unsere Aufmerksamkeit erwecken, gelangen wir, weiterhin auf gut geräumter Strasse zur Chäserenegg. Hier weist ein Schild auf die Bergwirtschaft Erika hin - der Info zufolge müsste sie geöffnet sein (ein Paar Schneeschuhläufer klärt uns auf dem Gipfel später dahingehend auf, dass dies für den Sommer gelte - im Winter hätte die Wirtschaft nur an den Wochenenden geöffnet). Hier sind einige Autos abgestellt - wir werden bald erkennen, dass sich es hier um einen recht beliebten Parkplatz für kürzere Schneeschuh-Wanderungen handelt. Wir folgen hier den bereits vorhandenen Spuren dieser Art; biegen jedoch schnell auf eine dem Gratrücken zuführende ein. So wird es zu einem herrlichen Laufen dem teils recht stark überwechteten Kamm entlang der Kantonsgrenze BE-LU.

 

Mit dem Blick - nur leicht vom Dunst etwas beeinträchtigt - zur Schratteflue und den doch nur undeutlicher wahrzunehmenden Berner Alpen wandern wir oberhalb des malerischen Hofes und ebensolcher Baumgruppe bei Vorder Rämisgumme unserem heutigen Gipfelziel, dem Rämisgummehoger, zu. Nach einer (im Schnee) etwas kühlen Mittagsrast machen wir uns auf den Weiterweg.

 

Er führt uns erst identisch zurück zur Chäserenegg; wo nun noch mehr Autos parkiert sind - eine entsprechende Anzahl Wanderer haben wir auch gesichtet - und uns die Infotafel des Erika nicht mehr verleitet, dorthin abzusteigen. Denn, das hat uns derselbe Informant auf dem Rämisgummehoger weiter mitgeteilt, das Restaurant auf Blappach sei auf Gäste eingestellt …

 

So folgen wir ab Hülli und P. 1136 der Strasse nördlich um den Howürzhoger herum und am Hindere Blappach vorbei zum Restaurant Blapbach auf Blappach - derart haben wir den Talschluss des Vordere Geissbachs, den Hülligrabe, an dessen nordöstlichsten Ende, elegant umgangen.

 

Das Wetter ist auch nach der Pause im neu renovierten sympathischen Restaurant vorzüglich; hingegen wird unsere weitere Wanderung, der Abstieg nach Längegg, doch etwas beschwerlicher: hier ist im immer noch beachtlich tiefen Schnee kaum eine Spur auszumachen. Doch ab dem besagten Hof verläuft unser Abstieg wieder auf gepfadeten Fahrstrassen; über Bureblappach und Chrümpelhütte erreichen wir auf unserer Aufstiegsroute gemächlich unseren Startort bei der Waldhütte Chrümpelbachgrabe. 


Tourengänger: Ursula, Felix


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