Rund um Selibüel und Schüpfenflue


Publiziert von beppu Pro , 23. Februar 2013 um 23:11.

Region: Welt » Schweiz » Bern » Berner Voralpen
Tour Datum:23 Februar 2013
Schneeshuhtouren Schwierigkeit: WT2 - Schneeschuhwanderung
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-BE 
Zeitbedarf: 4:00
Aufstieg: 350 m
Abstieg: 350 m
Strecke:Stierenhütte, rund um Selibüel, Selibüel, Stierenberg, Selibüelsattel, Schüpfenflue (10km)
Zufahrt zum Ausgangspunkt:PW
Zufahrt zum Ankunftspunkt:PW
Kartennummer:Schweiz Mobil

Nachdem ich schon letzten Samstag die Arbeit zu Hause ausfallen liess, muss ich heute Prioritäten setzen.
 Nach gründlicher Analyse der Wichtigkeitsstufen komme ich zum Schluss dass die Arbeit wohl länger haltbar ist als der Schnee. Also heute wieder Schneeschuhlaufen. Weil Heidi ein bisschen Grippelt, wähle ich etwas gemütliches aus. Rechzeitig am Morgen fahren wir los und landen auf dem Gurnigel. Im Berghaus gibt es das Starkafi, danach fahren wir weiter zur Stierenhütte, da der Parkplatz beim Berghaus für die Gäste reserviert ist. Beim Anziehen der Ausrüstung schneit es. Unterstützt von einer steifen Bise, bei -14°, ergibt das ein Wohlfühlklima bei dem sich der Gedanke regt ob das heute wirklich eine gute Wahl war. Zügig starten wir aufwärts Richtung Waldrand. Hier treffen wir auf die markierte Schneeschuhroute von Global-Trail.  
http://www.globaltrail.ch/de/schneeschuhwanderung/gantrisch_panorama_-_trail_selibuehl.html
Schon bei den ersten Blicken voraus und rundum stelle ich fest wie jedesmal: Es lohnt sich immer!!, bei jedem Wetter. Wir folgen dem Weg auf die Nordseite. Sobald wir hinter dem Hügel sind ist es zwar kalt, aber wir sind wunderbar im Lee. Über uns zieht der Nebel vorbei, die Tannenwipfel sind stetig in Bewegung aber am Boden weht kein Lüftchen. Auf der Südwestseite hellt es zwischendurch auf. Einen Moment ist sogar der Ochsen und Bürgle in der Sonne zu sehen. Das wars denn auch für heute. Sobald wir aus dem Wald zur Selibüelhütte kommen, trifft uns die Bise wieder in voller Stärke. Trotzdem steigen wir das kurze Stück auf den Selibüel hinauf, da im Moment die Sonne oben durchdringt. Oben ist es zwar wunderschön-zügig, mit einzigartiger Frostlandschaft, nur die Fernsicht fehlt. Ein bisschen Östlicher steigen wir wieder runter und bei Punkt 1638 ist unser Auto wieder in Sichtweite. Jetzt habe ich aber gerade die richtige Betriebstemperatur.
Ich schicke Heidi ins Berghaus hinab und mache mich auf den Weg Richtung Stiereberg, Selibüelhütte, Selibüelsattel, Schüpfenflue. Den Weg auf der Südwestseite von Selibüel haben wir heute schon in der Gegenrichtung gemacht. Jetzt kann ich die Bäume auch noch von der anderen Seite anschauen. Es ist ein wunderschöner Weg bis Schüpfenflue. Die verschneiten Bäume, Wälder und Sträucher einzigartig weiss verziert vom Rauhreif und Schnee. Auf der Schüpfenflue ist Picknikzeit. Nach einer längeren Pause trete ich den Rückweg an. Bei der Verzweigung Pkt.1657 überlege ich kurz und finde: alle guten Dinge sind drei, also begehe ich den gleichen Weg südwestlich vom Selibüel heute zum dritten Mal. Bald bin ich wieder bei der Stierenhütte beim Auto und fahre damit zum Berghaus Gurnigel wo tatsächlich sämtliche Parkplätze belegt sind. Irgendwo in einem Schneehaufen parkiere ich. Danach treffe ich Heidi im Restaurant, wo wir die, trotz Kälte und schlechter Sicht, sehr lohnende und gelungene Wanderung noch einmal in der Wärme Revue passieren lassen.

Tourengänger: beppu


Galerie


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