Pischahorn-Hafentälli-Berghaus Vereina


Publiziert von ossi , 21. Februar 2013 um 22:45.

Region: Welt » Schweiz » Graubünden » Davos
Tour Datum:14 Februar 2013
Ski Schwierigkeit: ZS
Wegpunkte:
Geo-Tags: Flüela-Gruppe   CH-GR 
Aufstieg: 500 m
Abstieg: 1700 m
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Bus "4" bis Pischa Talstation
Zufahrt zum Ankunftspunkt:Skibus Klosters ab Aeuja
Kartennummer:1:25000 Davos

Pischahorn ab Bergstation Pischa (WS): Start auf Pischa und gleich hinter der Bergstation auf den Grat gerockt. Eine kurze Abfahrt führt in die weite Ebene des "verborgen Pischa", welche man -stets leicht ansteigend- gegen den Gipfelaufbau des Pischahorns zuhaltend durchquert. Die etwas steilere Gipfelflanke war stark eingeblasen. Ich hielt mich an eine Zweiergruppe vor mir und folgte ihr in angemessenem Abstand: Kann sein, dass wir einander noch brauchen könnten. Anschliessend über den abgeblasenen Gipfelrücken aufs Pischahorn.

Abfahrt durch Hafentälli (ZS): Geplant war die Abfahrt Richtung Flüelastrasse mit anschliessender Familienzusammenführung im Skigebiet Pischa, wo mein kleiner Knight Rider das erste Mal im Leben so richtig hoch auf dem Berg am Skilaufen war. Leicht naiv angehaucht folgte ich der Zweiergruppe und fuhr ins Hafentälli ein, das irgendwie so gar überhaupt nicht zur Flüelastrasse führen wollte: Naja....

Der Gipfelhang ist ca. 35°steil  und herrlich regelmässig geneigt. Anschliessend führt die Abfahrt weiter durchs offene Kar: Nun etwas flacher, dennoch immer wieder mit begeisternden Pulverhängen. Zuletzt führt das Kar in weite, offene und baumlose Hänge direkt hinunter zum Berghaus Vereina. Ein vorgängiges Routenstudium anhand der Karte lohnt sich, damit man sich nicht in ungünstiges Gelände manövriert.

Trotz slf-mässig und disziplinierter Abfahrtsmoral löst der hintere Fahrer der Zweiergruppe ein Schneebrett an einer nicht zwingend gefährlichen Stelle aus. Ich rutsche vorsichtig zur Anrisskante ab und stelle mit Freude fest, dass der Gute immer noch steht. Bald sind beide Skis gefunden, die Stöcke bleiben verloren: Wir formen nun eine Dreiergruppe und teilen uns auf der weiteren Abfahrt die Stöcke sowie die Spurarbeit durchs verlassene Vereintal.

Vom Berghaus Vereina bis nach Klosters folgt eine unendlich lange, von vielen Gehstrecken unterbrochene Abfahrt durchs Vereinatal: Abfahrerisch ist es sicher lohnender, irgendwo einen Gegenaufstieg anzuhängen und an anderer Stelle zur Flüelastrasse oder nach Klosters zu fahren. Landschaftlich hält das einsam-winterliche Vereina dennoch unglaublich schöne Eindrücke bereit. Wegen der steilen Hänge links und rechts des Tals darf das Vereina nur bei sicheren Verhältnissen begangen werden.

Tolle Tour in hochalpiner Umgebung.




 


Tourengänger: ossi


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