Sonne pur am Hinterwaldkopf


Publiziert von jaschwilli , 19. Februar 2013 um 21:08.

Region: Welt » Deutschland » Südwestliche Mittelgebirge » Schwarzwald
Tour Datum:19 Februar 2013
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Schneeshuhtouren Schwierigkeit: WT2 - Schneeschuhwanderung
Wegpunkte:
Geo-Tags: D 
Zeitbedarf: 5:30
Aufstieg: 1190 m
Abstieg: 1190 m
Strecke:18,1 km
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Zwischen Kirchzarten und Oberried nach Weilerbach abbiegen, Parken am Wanderschild
Zufahrt zum Ankunftspunkt:s.o.
Kartennummer:LGL Hochschwarzwald

Endlich einmal Sonne - die paar Mal mit Sonne in diesem Winter hatte ich bisher nie frei und ein richtig schönes Russlandhoch mit drei Wochen Sonne gab es sowieso nicht.

Ziel waren heute ein paar unbekanntere Gipfel zwischen Feldberg und Höllental, und damit ein paar Höhenmeter zusammenkommen, bin ich auf 445 Meter in Weilerbach bei Kirchzarten losgelaufen, die Wanderung führt entlang des Bergzuges, der das Zastlertal nach Nordosten begrenzt und ist im ersten Teil gut ausgeschildert (Hinterwaldkopf). Der Anstieg erfolgt über Kasteleck, Köpfle und Häusleberg und ist insgesamt recht knackig, auch wenn die Berge so niedlich klingen. Der Häusleberg mit 1001 Meter sieht bei der Annäherung von Nordwest über die offene Fläche richtig stattlich aus. Jetzt geht es nördlich am Roteck vorbei (der kommt auf dem Rückweg dran) zum Rotecksattel. Es folgt der Anstieg zum Hinterwaldkopf, ein schöner, freier Gipfel mit toller Rundumsicht Richtung Feldberg, Kandel und Dreisamtal. Wieder 75 Meter tiefer liegt dann der Hinterwaldkopfsattel, dort am Wanderschild den mittleren Weg (Bankgalliweg) auswählen. Jetzt braucht man ein bissel Gspüüri, denn der Weg führt nicht über den höchsten Punkt der Bankgallihöhe (1210m). Also muss man den sehr sehr flachen Buckel rechts des Weges nach der höchsten Stelle absuchen. Vor einer Rechtskurve verlasse ich den Weg und gehe querwaldein an einem Hochsitz vorbei und schiesse kurze Zeit später ein "Gipfelfoto". Links / südosten abgebogen komme ich bald wieder auf den Bankgalliweg, den ich an der nächsten Kreuzung gleich wieder verlasse, um auf den Weg Richtung Wieswaldkopf (1278m) zu machen. Hier ist Orientierungssinn gefragt, eine Beschilderung gibt es nicht. Nach Gefühl wähle ich auch hier den Punkt, an dem ich mich den Weg verlasse, um zum Gipfel zu gelangen. Traumhaft eingeschneite Fichten stehen hier oben und plötzlich dann der Blick zum ganz nahen Feldberg. Auf der anderen Seite bin ich abgestiegen und habe gehofft, wieder auf den Bankgalliweg zu stossen, was auch gelang. Von hier ist der Rückweg bis zum Rotecksattel identisch, dort zweigt ein Weg zum Gipfel des Rotecks (1156m) ab. Genaugenommen kann ich gar nicht von einem Weg schreiben, ich bin einfach den Fussspuren gefolgt und in der Tat, ziemlich weit unten Richtung Zastlertal gab es dann auch wieder gelbe Rauten. Vor allem dieser Teil wäre ohne Schneeschuhe überhaupt nicht zu bewältigen gewesen (wie auch die beiden weglosen Gipfel). Auf einer größeren Waldfahrstrasse geht es talauswärts. Wenn ein kleines Teersträßchen kreuzt, dieses nach oben nehmen, auf der Höhe hat man dieses Sträßchen schon beim Aufstieg gekreuzt, sodass ab hier der Abstieg zum Ausgangspunkt wieder identisch mit dem Beginn ist.

Tourengänger: jaschwilli


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