Stössenstock


Publiziert von Delta Pro , 17. Februar 2013 um 17:50. Text und Fotos von den Tourengängern

Region: Welt » Schweiz » Uri
Tour Datum:16 Februar 2013
Ski Schwierigkeit: S-
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-OW   CH-UR 
Zeitbedarf: 5:15
Aufstieg: 1400 m

Traumpulver im Meiental und ein spannender Gipfel

Alpin_Rise hatte wieder einmal den richtigen Riecher für diesen in weiten Teilen der Schweiz hochnebligen Samstag. Es ging auf den Stössenstock im Meiental, ein idealer Skitourengipfel, welcher auf Hikr schon ab und zu Beachtung gefunden hat und an diesem Tag gut frequentiert war. Wir fanden haufenweise Sonne, unberührten Pulverschnee und einen interessanten Schlussaufstieg zum Gipfel vor - also alles, was eine richtige Skitour ausmacht.


Von Gorezmettlen (Ende der geräumten Strasse) starten wir um 9 Uhr und treten bei noch bedecktem Himmel in die grandiose Skitouren-Arena am Fuss des Chli Spannort ein. Bald lichten sich die Wolken und wir steigen auf einer gut angelegten Spur durch die bestens eingeschneite, eindrückliche Wildbachrinne ins Hohbergtal hinauf. Man kann sich kaum satt sehen an diesen unberührten Pulverhängen und den blauen Felsgipfeln, welche zwischen Wolkenfetzen in den klaren Himmel stechen. Über eine weitere Steilstufe erreichen wir die weiten Firnebenen des Wichelplanggfirns. In einer letzten Tour de Force geht es in vielen Spitzkehren hinauf zum Skidepot ca. 10m unter der Lücke zwischen den spitzigen Türmen des Wichelplanggstocks und des Stössenstocks. Den ganzen Aufstieg konnten wir von der Spurarbeit der Locals profitieren - die wissen, wo man an einem solchen Tag hin muss!

Der Fussaufstieg ist unter den aktuellen Verhältnissen problemlos. Die steilen ersten Meter in die Lücke werden durch ein Fixseil entschärft, dann geht es etwas exponiert über ein paar Felsen und schliesslich wieder einfacher in der Schnee-Flanke zum Gipfelgrat. Insgesamt war alles gut ohne Steigeisen möglich. Bei weniger Schnee dürfte es aber bald unangenehmer werden. Ein super Panorama empfängt uns auf dem Gipfel. Vor allem der Gross Spannort zieht die Blicke auf sich!

Abstieg zurück zum Skidepot und Abfahrt durch die unberührten Schneeweiten. Während Alpin_Rise und ich brave Kürvchen zeichnen, zieht unser schneller Split-Boarder die langen Lines (mit welchen er locker einem kleinen, selbst ausgelösten Schneebrett entkommt). Der beste Hang kommt ganz am Schluss. Während die Kollegen die Bachrinne als Mega-Halfpipe rocken, ziehe ich rechts hinaus und steche dann durch steile Hänge (oben ca. 42°) in Traumpulver in den Talgrund.

Tourengänger: Delta, Alpin_Rise


Galerie


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