La Palma: von Los Llanos (Barranco de las Angustias) in die Caldera de Taburiente


Publiziert von johnny68 Pro , 13. Januar 2013 um 22:00.

Region: Welt » Spanien » Kanarische Inseln » La Palma
Tour Datum:11 Januar 2013
Wandern Schwierigkeit: T3+ - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: E 
Zeitbedarf: 5:30
Aufstieg: 730 m
Abstieg: 730 m
Strecke:Barranco de las Angustias - Caldera de Taburiente und zurück

Ich benutzte meinen Kurzaufenthalt auf der Insel La Palma, um eine schon lange vorgenommene Tour nachzuholen: durch die Angustias-Schlucht in das Zentrum der Caldera de Taburiente.
 
Die Caldera de Taburiente ist der Krater eines riesigen, erloschenen Vulkans, der bei der Entstehung der  Insel La Palma eine grosse Rolle spielte. Dieser Vulkan brach in prähistorischer Zeit mehrmals aus, und der Westteil rutschte in den Atlantik ab. Der Krater hat einen Innendurchmesser von 8 km und eine Tiefe von rund 1500 - 2000 m. Im Norden, Westen und Osten ist der Krater von einem Bergkranz mit den höchsten Gipfeln von La Palma umgeben. Im Südwesten befindet sich die Abflussöffnung der Angustias-Schlucht in Richtung Atlantik. In dieser Schlucht fliessen die einzigen Bäche der ganzen kanarischen Inseln, die ständig Wasser führen.
 
Die Caldera de Taburiente ist seit 1954 Nationalpark. In El Paso gibt es ein sehenswertes „Centro de Visitantes“.
 
Die normale Besucherschar, die in die Caldera will, macht dies von Los Brecitos (1081 m) aus, das mit Kleinbussen erreicht werden kann. Von hier gibt es einen ziemlich leichten Abstieg von rund 300 m in das Zentrum der Caldera.
 
Ich wählte einen etwas beschwerlicheren Weg. Hinter Los Llanos fuhr ich die Steilstrasse bis zum Parkplatz in der Angustias-Schlucht hinunter (rund 200 müM). Von hier kann man die Hälfte der Strecke bis zum Caldera-Zentrum in einer recht abenteuerlichen Schluchttour bewältigen. Diese Schluchttour ist nur bei Niedrigwasser und keinesfalls bei Regen machbar, da man meistens im Flussbett geht! Die ständig notwendige Überquerung des Baches ist teilweise heikel. Insbesondere bei der Wasserfassung „Dos Aguas“ kommt man kaum ohne nasse Füsse über die beiden Bäche.
 
Ab der Hälfte der Strecke (von der Nationalparkgrenze) bis zum Caldera-Zentrum gibt es dann einen gepflegten Bergweg, der an vielen Stellen gepflästert ist. Im Caldera-Zentrum (rund 800 müM) hat es einen Service-Pavillon und einen Campingplatz. Im Taburiente-Bach kann man die Füsse baden und die schöne Aussicht auf die Umgebung und den Bergkranz geniessen.
 
Nach meiner Mittagspause kehrte ich wieder auf demselben Weg zum Parkplatz zurück. 

Am Abend erwartete mich im Hotelzimmer ein super Sonnenuntergang, den ich den Hikr'n nicht vorenthalten möchte. 


Tourengänger: johnny68


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