Oberstkogel (2767m) und Zischgeles (3005m)
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Eigentlich bedarf es zum Zischgeles keine Beschreibung mehr, aber da unsere Route über den Oberstkogel führte eine kurze Zusammenfassung. Wie es der Zufall dabei so wollte, waren wir am selben Tag vor dem Max oben. Leider wählten wir beide die selbe Richtung, weswegen wir uns nicht über den Weg liefen. Hier die Beschreibung von Max: http://www.hikr.org/tour/post54186.html
Zusammen mit Andy und Tscharlie ging es in Praxmar los und wir steuerten zuerst auf den Oberstkogel zu. Während Tscharlie unten herum ist, sind Andy und ich auf diesen und über den Grat weiter. Schwierigste Stellen sind gleich auf dem Weg zum höchsten Punkt des Oberstkogel. Zuerst eine schräge Platte auf schmalen Absatz queren (I-II) und danach einen Zacken auf der Nordseite umsteigen (durch Rinne runter und danach durch steile grasdurchsetzen Felsen (I-II) wieder nach oben) zum höchsten Punkt. Danach immer am Grat runter. Auch wenn die Südseite manchmal auf den ersten Blick einladender wirkt, bleibt es direkt am Grat (I) überraschend einfach. Danach zusammen mit Tscharlie auf den Zischgeles.
Nach ausgiebiger Gipfelrast, die Tscharlie etwa 45 Minuten eher beendet hat, ging es im Eilschritt für Andy und mich übe den Nordgrat runter, um Tscharlie nicht zu lange warten zu lassen. Zu unserer Überraschung holten wir aber bereits nach etwa 2/3 des Abstiegs wieder ein, so dass wir die letzten Meter dann gemütlich angehen konnten.
Einfacher und aussichtsreicher Wanderdreitausender, der allerdings bei heiklen Bedingungen im Gipfelbereich nicht zu unterschätzen ist.

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