Chimborazo, auf dem Dach von Ecuador
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Endlich war es soweit das grosse Finale war in Griffnähe, leider war aber das ganze durch die Tatsache getrübt das Andi krank war und wir daher keinen gemeinsamen Gipfelversuch starten konnten. Nach einer sehr kurzen Zeit auf der Whymper Hütte startete das letzte und grösste Abenteuer auf das Dach von Ecuador....
Am Morgen als wir von Riobamba Richtung Refuge Carrel losfahren wollten stand es definitiv fest das Andi zu erkältet war um überhaupt einen Gipfelversuch machen zu können. Dies hatte ich mir alles anders vorgestellt, zumal ich ja vor wenigen Tagen in der besagten Nacht in Chaupi dachte für mich sei es vorbei, wir hatten doch zusammen auf dem Gipfel stehen wollen!
Wir hatten aber für solch einen Fall im Vorfeld schon besprochen, dass der andere trotzdem gehen würde und es versuchen sollte, daher machte ich mich dann auch mit sehr gemischten Gefühlen auf.
Nach einer etwas holprigen Fahrt kamen wir dann beim Parkplatz direkt vor der Carrelhütte an, schon krass wenn man bedenkt dass dieser Parkplatz auf MontBlanc Höhe ist. Hier gabs dann wieder zuerst Tee mit Popcorn und etwas später unser Essen Spagetthi mit Tomatensauce, die echt lecker waren.
Danach ging es wieder in ganz gemütlichen Tempo die 150 Höhenmeter hoch zum Refugio Whymper, und schon bevor wir dort ankamen gingen die Wolken weg und wir sahen erstmals den Chimborazo bis hin zum Ventimilla Gipfel was für ein Berg dachte ich da. Ich muss ehrlich sagen wenn man darunter steht ist die Dimenson schon etwas einschüchternd aber wird schon gehen dachte ich zumal ich mich viel besser und fiter als beim Cotopaxi fühlte.
Da wir bereits um 22.00Uhr wieder Tagwacht fürs Frühstück hatten gings nach dem wunderschönen Sonnenuntergang und ein paar tollen Fotos bald in den Schlafsack. Allzu viel geschlafen habe ich dann nicht einerseits war ich noch nicht wirklich müde anderseits war doch ne Nervosität und eine grosse Vorfreude da. Als war eher ein dösen mit viel trinken dazwischen, auf solch einer Höhe versuche ich immer etwa 5Liter pro Tag zu trinken, angesagt.
Dann endlich es war soweit, schnell aufgestanden und erst mal die Blase leeren, doch als ich aus der Hütte trat verschlug es mir fast die Sprache was für ein Sternenhimmel! Schade war Andy nicht hier das hätte sicher super Bilder gegeben.
Dann schnell ein Frühstück bestehend aus drei Scheiben Toast und viel viel Marmelade reindrücken und dann gings auch schon los.
Mit Carsten als meinen Seilpartner stiegen wir um ca. 22.30Uhr langsam Richtung Corridor empor. Zuerst folgt man dem Weg noch flach bevor nach ein paar hundert Meter die erste sanfte Steigung kommt. Nun hiess es im Schein der Stirnlampen den manchmal nicht ganz gut ersichtlichen Weg durch den Schotter zu finden. Auf ca. 5200m machten wir dann ein Stockdepot, auf Anweisung unseres Tourenleiters, wobei wir die Stöcke später sicherlich noch gut gebrauchen hätten können.
Nun gings mit Steigeisen und Pickel ausgerüstet langsam im ZickZack durch den Corridor wobei es hier die einte oder andere mühsame Wassereistelle hatte die man mit den frontzacken überklettern musste. Dann relativ schnell gelangten wir auf den Sattel neben dem Castillo, wo wir unsere erste Teepause machten. Der Guide meinte wir seien gut in der Zeit aber aufgrund der Kälte wollten wir dann doch nicht allzu lange verweilen und machten uns nun an das psychologisch Harte Stück der Tour.
Der nun folgende Westgrad folgend geht man praktisch in gerader Linie 800Höhenmeter empor zum Ventimilla. Da wir super Trittfirn hatten mussten wir nicht mal allzuviele grössere Diagonalen laufen sondern konnten teilweise in direkter Linie empor. Doch dies war dann auf ca. 5700m vorbei da es hier mehr Schnee hatte und zwar wieder dieser Styroporpulver wie beim Cotopaxi bei dem man irgendwie nicht so wirklich Halt findet. So wurde es dann wieder mühsamer und kostete einiges an Kraft. Das härteste aber wie erwähnt ist hier die Psychologie dieses Abschnittes; man läuft und läuft und schaut im Stirnlampenschein von Zeit zu Zeit hoch und hat immer das Gefühl verdammt warum ist dies immer noch so weit.
Das schlimmste ist das die Ventimilla sich auf den letzten paar Meter noch nach hinten lehnt so das man von unten immer das Gefühl hat ja dort ist der Gipfel und sobald man näher kommt verschieb er sich dann wieder. So war ich dann doch echt schon ziemlich müde als wir beim Ventimilla immer noch in völliger Dunkelheit ankamen. Hier trafen wir Jens, wobei er wieder umkehrte da er nicht mehr die Motivation hatte zum Hauptgipfel zu gehen.
Obwohl es kalt war trank ich gierig meinen Tee, ich fühlte mich durch die Mundatmung total ausgetrocknet, und zwang mich ein Powergel in mich hineinzustopfen. Langsam kam mir da erstmals der Gedanke ich schaffe es und wenn ich jetzt noch 3 Stunden zum Hauptgipfel brauche.....hätte ich bloss nicht so laut gedacht!
So nun gings also ans letzte Stücke etwas hinunter in die Senke und dann nochmals etwas hoch und dann wäre der Hauptgipfel noch vor dem Sonnenaufgang erreicht. Die ersten Schritte gingen dann auch gut von der Hand bis wir in die Senke kamen und da ging die Schinderei los. Weil es in den letzten Tagen soviel geschneit hatte musste ind er Senke sich viel Neuschnee angesammelt ahbend er mit einer dünnen aber meist nicht tragenden Harschschicht überzogen war.
So liefen wir immer ein zwei Meter bevor wir wieder einbrachen und uns erneut us dem Hüfttiefen Pulverschneealptraum raus wühlen mussten. Dies kostete unglaublich viel Kraft und war auch psychisch total zermürbend. So gab ich dann bald nicht mher ganz Jugendfreie Äusserungen von mir die zum Glück ausser Carsten niemand verstand.
Da ich Seilletzter war gab ich es irgendwann auf immer wieder aus den Löchern zu klettern und wühlte mich einfach den anderen folgend durch den Schnee, sehr zur Freude der folgenden Seilschaften.
Und dann total ausser Atem und ziemlich fertig erreichten wir kurz nach Sonnenaufgang ein paar Minuten nach 6.00Uhr den Gipfel des Chimborazo. Ich fiel in den Schnee und lachte vor mich hin, und verdrückte auhc ein paar Freudetränen, geschafft ich war oben! Auf dem Dach Ecuadors, meinem ersten 6000er und dem höchsten Berg vom erdmittelpunkt aus gesehen, und die Aussicht einfach unglaublich!!!!!
Und dann kamen auch noch Susanne und Nici an, die einzigen zwei weiteren die es bis auf den Hauptgipfel geschafft hatten wir fielen uns in die Arme und jauchzten vor Freude. Dann hies erstmal Fotos zu machen und die Aussicht zu geniessen. Dabei hatten wir noch das Glück live mit zu erleben wie der Sangay eine Aschewolke in den Himmel schleuderte.
Leider war das Gipfelerlebnis vel zu kurz da wir uns bald wieder auf den noch langen Abstieg aufmachen mussten. Die wenigen Meter Gegenanstieg zum Ventimilla waren doch anstrengend und mir wurde noch deutlicher bewusst dass der Abstieg noch lange sein würde.
Oben dann am Anfang der Flanke dachte ich nur wow das geht ja ewigs runter! Stück für Stück stiegen wir dann diese konzentriert ab bevor wir nochmals im Sattel neben dem Castillo eine längere Teepause machten. Das Stück durch den Corridor legten wir dann im Eiltempo zurück da es überall schon spuren von Steinen hatte die runtergedonnert waren udn wir unsere Helme nicht umbedingt testen wollten.
Dann hiess es Steigeisen abziehen und die letzten Meter zur Hütte hinuntertrotten, hier liess dann die Anspannung nach und bei der Hütte merkte ich erstmals wie müde ich eigentlich wirklich war immerhin waren waren die hatten die letzten 11,5Stunden mir körperlich und ziemlich alles abverlangt.
Glücklich packte ich meine Sachen und lief langsam zur unteren Hütte hinunter. Wieder in Riobamba angekommen empfing mich ein freudestrahlender Andi, seine herzliche Gratulation fand ich super und sehr kollegial!
Am Tag danach ging es in aller Hergottsfrühe zu unserer touristischen Zugfahrt zur sogenannten Teufelsnase was zwar eine lustige Touristenatraktion war aber irgendwie auch ein bisschen suspekt nach den Tagen in den Bergen.
Zurück in Quito gings dann am Abend in den Ausgang in dem am Schluss einiges an Bier,Zuckerrohrschnaps und Cocktails floss was zu einer sehr angeheiterten Stimmung führte. Und am Tag drauf gings dann auch schon leicht verkatert nach Hause wo uns ein garstiges Winterwetter in Frankfurt empfing.
Fazit: Der Chimborazo ist wahrlich ein Gigant von einem Berg und wenn auch technisch eher unschwierig konditionell nicht zu unterschätzen, besonders die Flanke des Westgrates hat es doch noch ganz schön in sich und stellt auch an die Psyche eine Herausforderung. Aber die Aussicht und das Erlebnis auf einem 6000er gleichzeitig Landeshöhepunkt und noch vom Erdmittelpunkt aus gemessen höchsten Berg der Welt zu stehen machen die Mühen mehr als wett! Wahrlich ein krönender Abschluss dieser Ferien!
Fazit Ecuadorreise: Ein wahrlich tolles Land mit viel gutem Essen und meistens netten Leuten. Es gibt viele tolle Gipfel in allen Höhenlagen zu entdecken und die grossen Eisgiganten sind wahre Traumberge. Den Guide sollte man sich aber wenn möglich selbst sorgfältig aussuchen da wie wir erfahren mussten die Ecuadorianischen Guides nicht umsonst einen eher bescheidenen Ruf haben.
Für Fans von Vulkanen nur zu empfehlen und der Cotopaxi sowie Chimborazo sind Traumberge welche wohl jeden begeistern würden.
Am Morgen als wir von Riobamba Richtung Refuge Carrel losfahren wollten stand es definitiv fest das Andi zu erkältet war um überhaupt einen Gipfelversuch machen zu können. Dies hatte ich mir alles anders vorgestellt, zumal ich ja vor wenigen Tagen in der besagten Nacht in Chaupi dachte für mich sei es vorbei, wir hatten doch zusammen auf dem Gipfel stehen wollen!
Wir hatten aber für solch einen Fall im Vorfeld schon besprochen, dass der andere trotzdem gehen würde und es versuchen sollte, daher machte ich mich dann auch mit sehr gemischten Gefühlen auf.
Nach einer etwas holprigen Fahrt kamen wir dann beim Parkplatz direkt vor der Carrelhütte an, schon krass wenn man bedenkt dass dieser Parkplatz auf MontBlanc Höhe ist. Hier gabs dann wieder zuerst Tee mit Popcorn und etwas später unser Essen Spagetthi mit Tomatensauce, die echt lecker waren.
Danach ging es wieder in ganz gemütlichen Tempo die 150 Höhenmeter hoch zum Refugio Whymper, und schon bevor wir dort ankamen gingen die Wolken weg und wir sahen erstmals den Chimborazo bis hin zum Ventimilla Gipfel was für ein Berg dachte ich da. Ich muss ehrlich sagen wenn man darunter steht ist die Dimenson schon etwas einschüchternd aber wird schon gehen dachte ich zumal ich mich viel besser und fiter als beim Cotopaxi fühlte.
Da wir bereits um 22.00Uhr wieder Tagwacht fürs Frühstück hatten gings nach dem wunderschönen Sonnenuntergang und ein paar tollen Fotos bald in den Schlafsack. Allzu viel geschlafen habe ich dann nicht einerseits war ich noch nicht wirklich müde anderseits war doch ne Nervosität und eine grosse Vorfreude da. Als war eher ein dösen mit viel trinken dazwischen, auf solch einer Höhe versuche ich immer etwa 5Liter pro Tag zu trinken, angesagt.
Dann endlich es war soweit, schnell aufgestanden und erst mal die Blase leeren, doch als ich aus der Hütte trat verschlug es mir fast die Sprache was für ein Sternenhimmel! Schade war Andy nicht hier das hätte sicher super Bilder gegeben.
Dann schnell ein Frühstück bestehend aus drei Scheiben Toast und viel viel Marmelade reindrücken und dann gings auch schon los.
Mit Carsten als meinen Seilpartner stiegen wir um ca. 22.30Uhr langsam Richtung Corridor empor. Zuerst folgt man dem Weg noch flach bevor nach ein paar hundert Meter die erste sanfte Steigung kommt. Nun hiess es im Schein der Stirnlampen den manchmal nicht ganz gut ersichtlichen Weg durch den Schotter zu finden. Auf ca. 5200m machten wir dann ein Stockdepot, auf Anweisung unseres Tourenleiters, wobei wir die Stöcke später sicherlich noch gut gebrauchen hätten können.
Nun gings mit Steigeisen und Pickel ausgerüstet langsam im ZickZack durch den Corridor wobei es hier die einte oder andere mühsame Wassereistelle hatte die man mit den frontzacken überklettern musste. Dann relativ schnell gelangten wir auf den Sattel neben dem Castillo, wo wir unsere erste Teepause machten. Der Guide meinte wir seien gut in der Zeit aber aufgrund der Kälte wollten wir dann doch nicht allzu lange verweilen und machten uns nun an das psychologisch Harte Stück der Tour.
Der nun folgende Westgrad folgend geht man praktisch in gerader Linie 800Höhenmeter empor zum Ventimilla. Da wir super Trittfirn hatten mussten wir nicht mal allzuviele grössere Diagonalen laufen sondern konnten teilweise in direkter Linie empor. Doch dies war dann auf ca. 5700m vorbei da es hier mehr Schnee hatte und zwar wieder dieser Styroporpulver wie beim Cotopaxi bei dem man irgendwie nicht so wirklich Halt findet. So wurde es dann wieder mühsamer und kostete einiges an Kraft. Das härteste aber wie erwähnt ist hier die Psychologie dieses Abschnittes; man läuft und läuft und schaut im Stirnlampenschein von Zeit zu Zeit hoch und hat immer das Gefühl verdammt warum ist dies immer noch so weit.
Das schlimmste ist das die Ventimilla sich auf den letzten paar Meter noch nach hinten lehnt so das man von unten immer das Gefühl hat ja dort ist der Gipfel und sobald man näher kommt verschieb er sich dann wieder. So war ich dann doch echt schon ziemlich müde als wir beim Ventimilla immer noch in völliger Dunkelheit ankamen. Hier trafen wir Jens, wobei er wieder umkehrte da er nicht mehr die Motivation hatte zum Hauptgipfel zu gehen.
Obwohl es kalt war trank ich gierig meinen Tee, ich fühlte mich durch die Mundatmung total ausgetrocknet, und zwang mich ein Powergel in mich hineinzustopfen. Langsam kam mir da erstmals der Gedanke ich schaffe es und wenn ich jetzt noch 3 Stunden zum Hauptgipfel brauche.....hätte ich bloss nicht so laut gedacht!
So nun gings also ans letzte Stücke etwas hinunter in die Senke und dann nochmals etwas hoch und dann wäre der Hauptgipfel noch vor dem Sonnenaufgang erreicht. Die ersten Schritte gingen dann auch gut von der Hand bis wir in die Senke kamen und da ging die Schinderei los. Weil es in den letzten Tagen soviel geschneit hatte musste ind er Senke sich viel Neuschnee angesammelt ahbend er mit einer dünnen aber meist nicht tragenden Harschschicht überzogen war.
So liefen wir immer ein zwei Meter bevor wir wieder einbrachen und uns erneut us dem Hüfttiefen Pulverschneealptraum raus wühlen mussten. Dies kostete unglaublich viel Kraft und war auch psychisch total zermürbend. So gab ich dann bald nicht mher ganz Jugendfreie Äusserungen von mir die zum Glück ausser Carsten niemand verstand.
Da ich Seilletzter war gab ich es irgendwann auf immer wieder aus den Löchern zu klettern und wühlte mich einfach den anderen folgend durch den Schnee, sehr zur Freude der folgenden Seilschaften.
Und dann total ausser Atem und ziemlich fertig erreichten wir kurz nach Sonnenaufgang ein paar Minuten nach 6.00Uhr den Gipfel des Chimborazo. Ich fiel in den Schnee und lachte vor mich hin, und verdrückte auhc ein paar Freudetränen, geschafft ich war oben! Auf dem Dach Ecuadors, meinem ersten 6000er und dem höchsten Berg vom erdmittelpunkt aus gesehen, und die Aussicht einfach unglaublich!!!!!
Und dann kamen auch noch Susanne und Nici an, die einzigen zwei weiteren die es bis auf den Hauptgipfel geschafft hatten wir fielen uns in die Arme und jauchzten vor Freude. Dann hies erstmal Fotos zu machen und die Aussicht zu geniessen. Dabei hatten wir noch das Glück live mit zu erleben wie der Sangay eine Aschewolke in den Himmel schleuderte.
Leider war das Gipfelerlebnis vel zu kurz da wir uns bald wieder auf den noch langen Abstieg aufmachen mussten. Die wenigen Meter Gegenanstieg zum Ventimilla waren doch anstrengend und mir wurde noch deutlicher bewusst dass der Abstieg noch lange sein würde.
Oben dann am Anfang der Flanke dachte ich nur wow das geht ja ewigs runter! Stück für Stück stiegen wir dann diese konzentriert ab bevor wir nochmals im Sattel neben dem Castillo eine längere Teepause machten. Das Stück durch den Corridor legten wir dann im Eiltempo zurück da es überall schon spuren von Steinen hatte die runtergedonnert waren udn wir unsere Helme nicht umbedingt testen wollten.
Dann hiess es Steigeisen abziehen und die letzten Meter zur Hütte hinuntertrotten, hier liess dann die Anspannung nach und bei der Hütte merkte ich erstmals wie müde ich eigentlich wirklich war immerhin waren waren die hatten die letzten 11,5Stunden mir körperlich und ziemlich alles abverlangt.
Glücklich packte ich meine Sachen und lief langsam zur unteren Hütte hinunter. Wieder in Riobamba angekommen empfing mich ein freudestrahlender Andi, seine herzliche Gratulation fand ich super und sehr kollegial!
Am Tag danach ging es in aller Hergottsfrühe zu unserer touristischen Zugfahrt zur sogenannten Teufelsnase was zwar eine lustige Touristenatraktion war aber irgendwie auch ein bisschen suspekt nach den Tagen in den Bergen.
Zurück in Quito gings dann am Abend in den Ausgang in dem am Schluss einiges an Bier,Zuckerrohrschnaps und Cocktails floss was zu einer sehr angeheiterten Stimmung führte. Und am Tag drauf gings dann auch schon leicht verkatert nach Hause wo uns ein garstiges Winterwetter in Frankfurt empfing.
Fazit: Der Chimborazo ist wahrlich ein Gigant von einem Berg und wenn auch technisch eher unschwierig konditionell nicht zu unterschätzen, besonders die Flanke des Westgrates hat es doch noch ganz schön in sich und stellt auch an die Psyche eine Herausforderung. Aber die Aussicht und das Erlebnis auf einem 6000er gleichzeitig Landeshöhepunkt und noch vom Erdmittelpunkt aus gemessen höchsten Berg der Welt zu stehen machen die Mühen mehr als wett! Wahrlich ein krönender Abschluss dieser Ferien!
Fazit Ecuadorreise: Ein wahrlich tolles Land mit viel gutem Essen und meistens netten Leuten. Es gibt viele tolle Gipfel in allen Höhenlagen zu entdecken und die grossen Eisgiganten sind wahre Traumberge. Den Guide sollte man sich aber wenn möglich selbst sorgfältig aussuchen da wie wir erfahren mussten die Ecuadorianischen Guides nicht umsonst einen eher bescheidenen Ruf haben.
Für Fans von Vulkanen nur zu empfehlen und der Cotopaxi sowie Chimborazo sind Traumberge welche wohl jeden begeistern würden.
Hike partners:
TeamMoomin,
nici73











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