Cotopaxi(5897m),ein Traumvulkan
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Der Cotopaxi, ein Traum von einem Vulkan ist wohl eines der meist begehrtesten Ziele in Ecuador für Bergsteiger. DIe Tour ist nicht zu schwierig der Berg hat eine wunderbare Form und der Ausblick in den Krater auf dem Gipfel und in die Umgebung ist wirklich einmalig! Aber der Berg will doch verdient sein...
Nach unserer Tour auf den Illiniza Norte hatte ich eine furchtbare Nacht (Siehe in dem Bericht) und dachte eigentlich es sei vorbei mit Bergsteigen für diese Ferien, doch am anderen Morgen ging die ganze Sache plötzlich so schnell weg wie sie gekommen war. Also wagte ich trotzdem ein Versuch auf den Cotopaxi. Ich machte mit Andi ab dass ich mal bis zur Hütte hochkommen werde und dann kurzfristig in der Nacht entscheiden werde ob ich mich fit genug fühlen würde für einen Gipfelversuch.
Nach einer längeren Busfahrt hielten wir auf dem Parkplatz bei gut 4600m an und wurden gleich mal von Nassschneeregen begrüsst. Also flüchteten alle wieder in den Bus und zogen sich zuerst mal ihre Regenklamotten an. Danach gings über eine Sandschotterpiste die gut 200Höhenmeter zur Hütte hinauf.
Ich nahm es ganz gemütlich da ich mich noch sehr schwach und wackelig auf den Beinen fühlte und hier auf keinen Fall Energie verschwenden wollte. So kam ich dann auch als einer der letzten an was aber den Vorteil hatte dass ich nicht so lange auf den Tee warten musste ;-)
Nach reichlich Tee, und einem Essen von dem ich aufgrund fehlendem Hunger kaum was runter brachte gings dann auch schon in den Schlafsack. Um Energie zu tanken zwang ich mich noch Nüsse, Schokolade und viel Süssgetränk in mich hinein zu stopfen. Dann hiess es schlafen denn die Nacht würde auch so kurz werden.
Um Mitternacht war schon wieder Tagwacht und nach einer Scheibe Toast und drei Tassen Tee hiess es Rucksack anschnallen und los gehts. Ich hatte beschlossen es zu versuchen da ich mich doch gut fühlte wenn auch noch etwas kraftlos.
Die ersten 250 Höhenmeter gings im eher monotonen ZickZack immer über den Vulkansand empor was für mich aber ideal war um warmzulaufen. Als wir dann oben beim Gletscher ankamen war ich schön warmgelaufen und fühlte mich eigentlich wieder sehr gut. Nach einer kurzen Teepause zogen wir zügig die Steigeisen an seilten uns an und dann gings los.
Der weitere Wegverluaf ist bis af ca. 5600m nicht wirklich beschreibbar, da er aufgrund des Gletschers und der jeweiligen Schneesituation jedesmal ändert. Man sollte sich aber bewusst sein, dass es teilweise ein ziemliches Labyrinth zwischen den Spalten und Eistürmen ist welches man da in der Dunkelheit durchqueren muss und es doch einige Spalten hat die da unter dem Schnee lauern.
Irgendwand während diesem Teil merkte ich dann dass ich doch ziemlich ausgepowert war von der Nacht in Chaupi und meine Batterien doch nicht ganz so voll waren. Da Andi total fit war und eher schneller gehen wollte tauschten wir die Seilschaft und ich ging mit Carsten während Andi mit Susanne vorausstieg.
Auf 5700 wurde es dann langsam hell und nachdem wir eine ziemlich steile Stelle (ca. 45Grad oder mehr) bestiegen hatte sagte uns unser Guide es sei nicht mehr weit. Und tatsächlich etwas später hörte man die ersten Freudenschreie vom Gipfel. Also nochmals alle Kräfte mobilisieren und die letzten Meter überwinden.
Oben auf dem Gipfel wartete schon ein freudestrahlender Andi und wir fielen uns in die Arme, was für ein Berg was für ein Gipfel! Die Sicht in den Krater ist und wird wohl immer etwas vom eindrücklichsten bleiben was ich je gesehen habe! Und auch die Aussicht es hatte kaum Wolken man sah so weit und soviele Giganten türmten sich da am Horizont auf, genial! Wahrlich ein super super Berg!
Nach einer längeren Gipfelpause und viel heissem Tee machten wir uns dann an den Abstieg welcher super schön war da man nun im Licht des Tages all die Eisformationen sah und auch den einten oder anderen Abgrund/Spalte die man im Aufstieg vielleicht besser gar nicht so genau sieht.
Immer wieder blieben wir stehen um die Eindrücke der Umgebung in uns aufzusaugen und zu fotographieren. An der objektiv gefährlichsten Stelle einer kleinen Eistreppe wo es rechts ins Bodenlose ging war dann nochmals ganz vorsichtiges gehen auf den Steigeisen angesagt bevor es wieder in das unübersichtliche Spaltenlabyrinth ging.
Leider viel zu schnell erreichten wir dann das Ende des Eises wo wir dann Steigeisen und Pickel im Rucksack verstauten und gemütlich die letzten Meter zur Hütte abstiegen.
Fazit: Ein Wahsinns Berg, wohl etwas vom schönsten was man in Südamerika machen kann, mit unglaublichen Eisformationen und einem grandiosen Krater! Obwohl er nur mit WS bewertet ist sollte das Spaltenlabyrinth und die Tatsache das man sich auf über 5000m bewegt aber umbedingt Rechnung getragen werden, sicherlich mit mit einer WS Tour in den Alpen zu vergleichen. Aber bei der nötigen Kondition grandios!
Für Andis tollen Bericht siehe:
http://www.hikr.org/tour/post59291.html
Nach unserer Tour auf den Illiniza Norte hatte ich eine furchtbare Nacht (Siehe in dem Bericht) und dachte eigentlich es sei vorbei mit Bergsteigen für diese Ferien, doch am anderen Morgen ging die ganze Sache plötzlich so schnell weg wie sie gekommen war. Also wagte ich trotzdem ein Versuch auf den Cotopaxi. Ich machte mit Andi ab dass ich mal bis zur Hütte hochkommen werde und dann kurzfristig in der Nacht entscheiden werde ob ich mich fit genug fühlen würde für einen Gipfelversuch.
Nach einer längeren Busfahrt hielten wir auf dem Parkplatz bei gut 4600m an und wurden gleich mal von Nassschneeregen begrüsst. Also flüchteten alle wieder in den Bus und zogen sich zuerst mal ihre Regenklamotten an. Danach gings über eine Sandschotterpiste die gut 200Höhenmeter zur Hütte hinauf.
Ich nahm es ganz gemütlich da ich mich noch sehr schwach und wackelig auf den Beinen fühlte und hier auf keinen Fall Energie verschwenden wollte. So kam ich dann auch als einer der letzten an was aber den Vorteil hatte dass ich nicht so lange auf den Tee warten musste ;-)
Nach reichlich Tee, und einem Essen von dem ich aufgrund fehlendem Hunger kaum was runter brachte gings dann auch schon in den Schlafsack. Um Energie zu tanken zwang ich mich noch Nüsse, Schokolade und viel Süssgetränk in mich hinein zu stopfen. Dann hiess es schlafen denn die Nacht würde auch so kurz werden.
Um Mitternacht war schon wieder Tagwacht und nach einer Scheibe Toast und drei Tassen Tee hiess es Rucksack anschnallen und los gehts. Ich hatte beschlossen es zu versuchen da ich mich doch gut fühlte wenn auch noch etwas kraftlos.
Die ersten 250 Höhenmeter gings im eher monotonen ZickZack immer über den Vulkansand empor was für mich aber ideal war um warmzulaufen. Als wir dann oben beim Gletscher ankamen war ich schön warmgelaufen und fühlte mich eigentlich wieder sehr gut. Nach einer kurzen Teepause zogen wir zügig die Steigeisen an seilten uns an und dann gings los.
Der weitere Wegverluaf ist bis af ca. 5600m nicht wirklich beschreibbar, da er aufgrund des Gletschers und der jeweiligen Schneesituation jedesmal ändert. Man sollte sich aber bewusst sein, dass es teilweise ein ziemliches Labyrinth zwischen den Spalten und Eistürmen ist welches man da in der Dunkelheit durchqueren muss und es doch einige Spalten hat die da unter dem Schnee lauern.
Irgendwand während diesem Teil merkte ich dann dass ich doch ziemlich ausgepowert war von der Nacht in Chaupi und meine Batterien doch nicht ganz so voll waren. Da Andi total fit war und eher schneller gehen wollte tauschten wir die Seilschaft und ich ging mit Carsten während Andi mit Susanne vorausstieg.
Auf 5700 wurde es dann langsam hell und nachdem wir eine ziemlich steile Stelle (ca. 45Grad oder mehr) bestiegen hatte sagte uns unser Guide es sei nicht mehr weit. Und tatsächlich etwas später hörte man die ersten Freudenschreie vom Gipfel. Also nochmals alle Kräfte mobilisieren und die letzten Meter überwinden.
Oben auf dem Gipfel wartete schon ein freudestrahlender Andi und wir fielen uns in die Arme, was für ein Berg was für ein Gipfel! Die Sicht in den Krater ist und wird wohl immer etwas vom eindrücklichsten bleiben was ich je gesehen habe! Und auch die Aussicht es hatte kaum Wolken man sah so weit und soviele Giganten türmten sich da am Horizont auf, genial! Wahrlich ein super super Berg!
Nach einer längeren Gipfelpause und viel heissem Tee machten wir uns dann an den Abstieg welcher super schön war da man nun im Licht des Tages all die Eisformationen sah und auch den einten oder anderen Abgrund/Spalte die man im Aufstieg vielleicht besser gar nicht so genau sieht.
Immer wieder blieben wir stehen um die Eindrücke der Umgebung in uns aufzusaugen und zu fotographieren. An der objektiv gefährlichsten Stelle einer kleinen Eistreppe wo es rechts ins Bodenlose ging war dann nochmals ganz vorsichtiges gehen auf den Steigeisen angesagt bevor es wieder in das unübersichtliche Spaltenlabyrinth ging.
Leider viel zu schnell erreichten wir dann das Ende des Eises wo wir dann Steigeisen und Pickel im Rucksack verstauten und gemütlich die letzten Meter zur Hütte abstiegen.
Fazit: Ein Wahsinns Berg, wohl etwas vom schönsten was man in Südamerika machen kann, mit unglaublichen Eisformationen und einem grandiosen Krater! Obwohl er nur mit WS bewertet ist sollte das Spaltenlabyrinth und die Tatsache das man sich auf über 5000m bewegt aber umbedingt Rechnung getragen werden, sicherlich mit mit einer WS Tour in den Alpen zu vergleichen. Aber bei der nötigen Kondition grandios!
Für Andis tollen Bericht siehe:
http://www.hikr.org/tour/post59291.html







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