Kibo, Teil 9: von Marangu in den Tarangire National Park


Publiziert von Felix Pro , 10. Dezember 2012 um 18:00.

Region: Welt » Tansania
Tour Datum:13 November 2012
Wegpunkte:
Geo-Tags: EAT 
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Jeep vom Hotel Marangu via Arusha, Hotel Impala, in die Lodge im Tarangire National Park
Unterkunftmöglichkeiten:einfache Lodge im Tarangire National Park

Ein weiterer Strahletag bricht im Hotel Marangu an; etwas wehmütig machen wir uns auf zum letzten Frühstück im sympathischen Hotel – und zu den letzten Blicken zu den sich frühmorgens ohne Bewölkung zeigenden Mawenzi und Kibo. Noch einmal geniessen wir die Blumenpracht und den Baumbestand in der grosszügigen Anlage, und bestaunen den Nestbau und die Fütterung, der gelbgefärbten Vögel beim Parkplatz, wo wir all unser Gepäck wieder auf einen mittelgrossen Bus laden (lassen).

 

Auf der längeren Fahrt nach Arusha, stoppt der Fahrer bei einem geeigneten Halteplatz, um uns Fotos des Kilimanjaro aus anderer Perspektive – und in einer beachtlichen Übersicht – machen zu lassen. Dann jedoch steuern wir die verkehrsintensive grosse Stadt an – der Verkehrslärm ist unangenehm; die Armut in den Aussenbezirken bereits deutlich ersichtlich. Im Hotel Impala wird das nicht benötigte Gepäck zwischengelagert, bevor wir uns mit sechsplätzigen Geländewagen auf die weitere Fahrt machen. Vorbei an eindrücklichen Strassenszenen, der grossstädtisch wirkende Verkehr weicht schnell einmal einer stets ärmlich wirkender Vorstadt- und Aussenquartier-Gegend. Auch unser kurzer Stopp in einem Shop ausserhalb, macht den Eindruck nicht besser, welchen wir von der tristen, wenn auch landschaftlich immer beeindruckenderen Umgebung der Grossstadt gewinnen.

 

Immer weiter, immer flacher, immer karger zeigt sich uns nun die Landschaft – unterbrochen einzig mal von kleinen farbigen Dorfmärkten (und ihren Abfall-Beseitigungs-Methoden, welch ich noch knapp aus meiner frühen Kindheit kenne – Wiederverwertung ist hier noch nicht „angekommen“).

Faszinierend auf jeden Fall der beinahe unendlich über der Ebene sich öffnende Himmel mit den malerischen Wolkengebilden. Derart fahren wir lange weiter, bevor wir ab der Hauptstrasse abzweigen zum Tarangire National Park; hier ist etwas später erst einmal wieder eine Bewilligung, gegen Gebühr, einzuholen. Auf nun staubigen, sandigen Fahrsträsschen geht es weiter zu unserer Bleibe für diese eine Nacht; herrlich in der Wildnis gelegen – wir dürfen das Camp nicht verlassen: die Zweier-Zelt-Reihe zu verlassen ist zu gefährlich.

Nach einem sensationellen Mittagessen aus der Feldküche, das einzige Haus des Camps, geht es anschliessend auf Safari – und wie! Wie meinte doch Klaus: so was an Vielfalt an Tieren gleich zu Beginn habe er noch nie gesehen! In der Tat – die Bilder sprechen für sich; wir sind glücklich, in dieser einmaligen Ambiance ein derartig reichhaltiges „Tierleben“ aus nächster Nähe aus dem Hochstand des 4x4 beobachten und fotografieren zu können! Stundenlang kurven die Fahrer unserer und anderer Safari-Anbieter durch die Weite der eher trockenen Savanne, grüner insbesondere am Tarangire River – und informieren sich über Funk oder per Handy über spezielle Tiersichtungen.
(Seit ich vor 27 Jahren auf unserer damaligen Hochzeitsreise, auf welcher ich den Kibo aus dem Flugzeug betrachten konnte, die erste „professionelle“ Safari in Masai Mara erleben durfte, bin ich nie mehr in einen Zoo gegangen: dort tun mir die Tiere leid – hier, in der Wildnis, stellt es einen absoluten Genuss dar, sie in freier Wildbahn zu beobachten!)

Reich gesättigt an Eindrücken, sehr zufrieden und glücklich ob der erlebten Szenen landschaftlicher und „tierischer“ Impressionen, fahren wir wieder in unser Lager zurück – und geniessen ein weiteres Mal die vorzügliche Küche – und einen exzellenten Sonnenuntergang.

 

Am letzten Tag meiner Afrika-Expedition wurde ich meiner Sony beraubt – deshalb fehlen einige stimmungsvolle Fotos; dafür sind Aufnahmen einiger meiner lieben Mitgänger|innen integriert (jene sind mit entsprechendem © gekennzeichnet).

Die Uhrzeiten variieren von Kamera zu Kamera … 


Tourengänger: Felix

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Kommentare (4)


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MaeNi hat gesagt: Herrliche Eindrücke..
Gesendet am 11. Dezember 2012 um 08:18
...aus dem fernen Afrika!

Danke lieber Felix!

LG
Nicole und Marcel

CarpeDiem hat gesagt: Es muss...
Gesendet am 11. Dezember 2012 um 21:05
...eindrücklich schön sein, diese Tiere in Freiheit zu sehen.

LG, Anne-Catherine

Felix Pro hat gesagt: RE: Es muss...
Gesendet am 11. Dezember 2012 um 21:26
so sein:
wenn du sie so hast sehen und schätzen lernen können - wirst du, wie ich nach der erstmaligen derartigen Erfahrung, kaum mehr in einen "Zoo" gehen ...

lg Felix

CarpeDiem hat gesagt: RE: Es muss...
Gesendet am 11. Dezember 2012 um 22:29
Ich gehe schon lange nicht mehr in einen Zoo oder Zirkus mit Tierdressuren. Diese Tiere, an immense Weiten gewöhnt, tun mir zu sehr leid...


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