Kibo, Teil 10: vom Tarangire National Park zur Ngoro Wildlife Lodge


Publiziert von Felix Pro , 13. Dezember 2012 um 14:26.

Region: Welt » Tansania
Tour Datum:14 November 2012
Wegpunkte:
Geo-Tags: EAT 

Frühmorgens aus dem Zelt heraus in die Wildnis des Tarangire National Park – ein weiterer blendender Tag erwartet uns; es geht nach einem Kaffee auf zum „early morning game drive“. Die gelegentlich etwas holprige, doch stets aufs Neue begeisternde Fahrt durch die Weite der Wildnis, bringt uns bald einmal diejenigen Tiere vors Auge (und die Kamera), welche uns gestern „fehlten“: nebst den wiederum unzähligen Impalas und Elefanten schaffen es unsere Fahrer, bis auf wenige Meter an äsende Giraffen heranzukommen – von spezieller Ausstrahlung, diese grossen, hochbeinigen Tiere.

 

Lange fahren wir in der beinahe ein unendliches Ausmass aufweisenden Ebene herum; sehen uns satt an der exzellenten Landschaft und der reichen Tierwelt. Wir passieren einen Abschnitt, welcher mit Palmen bestückt ist – auf einigen der abgestorbenen können wir zahlreiche Geier beobachten; beides zusammen ergibt ein aussergewöhnliches Bild. Endlich durchqueren wir den Tarangire River in einer befahrbaren Furt und erreichen die Tarangire, Matete Picnic Site.

Von hier aus überblicken wir den zu dieser Jahreszeit immer noch Wasser führenden Fluss – und Elefanten, welche sich am Nass erlaben.

Schliesslich kehren wir in unser einfaches Zeltlager – mit der hervorragenden Küche - zurück, wo wir ein letztes Mal verwöhnt werden.

 

Anschliessend steht uns die lange Fahrt zum nächsten Bijou bevor; nach dem „auschecken“ beim Tarangire NP, Head Office, legen wir nach einiger Zeit in Maranya einen Halt ein – die Wärme lässt uns hier auf der schattigen Terrasse eines Hotels ein kühles Kili-Bier geniessen. Nach der Weiterfahrt an kleinen Masai-Dörfchen, farbigem, einfachem Markt- und Landleben und anderen beeindruckenden Impressionen vorbei, erreichen wir das Gate zum nächsten Park.

 

War die Strasse bis hierhin sehr gut, wird sie nun sehr staubig: auf der bergauf leitenden Schotterpiste ist die Fahrt jetzt eine langsame und eher beschwerliche.

Doch was uns beim Erreichen des Kraterrandes erwartet, lässt uns staunen – die Worte fehlen beinahe, um zu beschreiben, welche Blicke uns nun aufs Höchste erfreuen: wir befinden uns ca. 600 Meter über einem gewaltigen, ebenen Krater, in welchem sich ein grösserer See, der Lake Magadi abzeichnet, und welcher vollumfänglich von mehr oder weniger steilen Bergflanken gesäumt ist.

Noch getopt wird dieser phänomenale Blick ins weite Kraterrund nach der weiter staubigen, nun im mehrheitlich flachen Bereich, Fahrt zu unserer heutigen „Herberge“: die Ngoro Wildlife Lodge ist ein erstklassiges Hotel direkt am Rand des ehemaligen, eingestürzten Vulkans; von der Terrasse aus gewinnen wir einen unüberbietbaren Tief- und Weitblick – beträgt doch der Durchmesser des flachen Kraters bis zu 20 km!

 

Nach einem schmackhaften Nachtessen und den Schlummer-Drinks geht’s in die komfortablen Betten – voller Vorfreude auf die morgige Safari im Krater!

 

Am letzten Tag meiner Afrika-Expedition wurde ich meiner Sony beraubt – deshalb fehlen einige stimmungsvolle Fotos; dafür sind Aufnahmen einiger meiner lieben Mitgänger|innen integriert (jene sind mit entsprechendem © gekennzeichnet).

Die Uhrzeiten variieren von Kamera zu Kamera … 


Tourengänger: Felix

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Kommentare (2)


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CarpeDiem hat gesagt: Diese Bilder...
Gesendet am 13. Januar 2013 um 09:24
...sind einfach Klasse!!

Gruss, Anne-Catherine

Felix Pro hat gesagt: RE: Diese Bilder...
Gesendet am 14. Januar 2013 um 16:11
vom Gesamterlebnis Kili werde ich lange "zehren" ...
lg Felix


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