Hohe Wand - über Köberlgrat rauf und Grafenbergsteig hinab


Publiziert von Tef Pro , 28. November 2012 um 22:16.

Region: Welt » Österreich » Nördliche Ostalpen » Gutensteiner Alpen
Tour Datum:10 November 2012
Wandern Schwierigkeit: T4 - Alpinwandern
Klettern Schwierigkeit: I (UIAA-Skala)
Wegpunkte:
Geo-Tags: A 
Aufstieg: 450 m
Abstieg: 450 m
Zufahrt zum Ausgangspunkt:in Grünbach am Schneeberg in der Ortsmitte Richtung Seiser Toni, kurz vor den Häusern Parkplatz
Kartennummer:viele Topos im Buch Thomas Behm: Kletterführer Hohe Wand

Da die Aufstiege zur Hohen Wand nich allzu lange sind, kann man an einem Tag durchaus mehrmals rauf und runter. Die folgende Tour ist dewegen gut mit dieser verknüpfbar, aber natürlich auch alleine machbar. Ausgewählt hatten wir uns als Aufstieg den Köberlgrat, welcher mit viel Abwechslung und schöner, aussichtsreicher leichter Kraxelei aufwartet. Der Grafenbergsteig ist ein viel begangener Steig ohne besondere Höhepunkte, aber als bequemer schneller Abstieg zum Seiser Toni brauchbar.
Man startet die Tour wieder beim Seiser Toni. Noch vor den Häusern zweigt links ein Pfad ab und verschwindet im Wald, bald trifft er auf den grün markierten Wanderweg. Man folgt ihm ein Stück nach links, bis nach rechts ein schmaler Pfad mit einzelnen roten Markierungen abgeht. Er führt direkt bergan, kreuzt einen Frostweg und bringt uns direkt zum Wandfußsteig.
Nun auf diesem im Auf und Ab entlang, etliche Steige gehen nach oben ab, so z.B. der Kanzelsteig oder der bekannte Wagnersteig. Schließlich kommt von oben der Holzknechtsteig hinzu, auf dem wir von unserer ersten Tour herab kamen und nun noch weiter gingen. Es geht nun auf dem Wandfußsteig ziemlich bergab und an einem Felsturm vorbei, dahinter steigen wir wieder aufwärts.
Links zweigt der ZWT Steig ab, kurz darauf heißt es aufpassen, denn der Köberlgrat zweigt ab. Ein kleines Holzschild an einem Baum direkt am Wandfußsteig hilft beim Einstieg, denn die Pfadspur ist kaum zu erkennen. Die ersten Meter steigen wir dann auch sehr mühsam über morsche Stämme und Geröll aufwärts auf eine riesige überhängende Felswand zu.
Quasi unter der Felswand geht es rechts in die wilde, mit Schutt und Geröll gefüllte Köberlrinne hinein, weiter oben queren wir dann rechts hinaus auf einen Schrofenrücken. Diesen Rücken steigen wir nun aufwärts, er wird nach oben hin immer felsiger und aussichtsreicher und nach dem Passieren des Wandbuches kommen auch ein paar nette Kraxelstellen (nicht schwerer als I).
Der Grat endet wie immer direkt am Plateau, ein schöner Rastplatz mit weitem Ausbick. Nach der Rast wandern wir nun oben wieder zurück zur Große Kanzel und von dort weiter zum Grafenbergsteig und auf diesem hinab zum Seiser Toni.

Tourengänger: Tef

Galerie


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Kommentare (1)


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Saxifraga hat gesagt:
Gesendet am 29. November 2012 um 18:53
Sieht ja nett aus, den kenn ich noch gar nicht...


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