Vorderlahnerkopf (1909m) - Kleiner Bruder des Sonntagshorn


Publiziert von Chiemgauer , 27. November 2012 um 22:28.

Region: Welt » Österreich » Nördliche Ostalpen » Chiemgauer Alpen
Tour Datum:18 November 2012
Wandern Schwierigkeit: T3+ - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: A   D 
Zeitbedarf: 4:30
Aufstieg: 900 m
Abstieg: 900 m
Strecke:8,3 km
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Über Unken ins Heutal
Kartennummer:Kompass Nr. 14

Der Plan für heute war eine schöne südseitige Sonnentour, auf einen einsamen Gipfel. Leider ging er nur bedingt auf, denn zu unserer Überraschung herrschte heute Hochbetrieb auf dem Vorderlahnerkopf. Mit uns waren es 15 Besucher, die fast alle gleichzeitig am Gipfel waren. Aber die Nr. 2 im Chiemgau hat es verdient und muss sich nicht im Schatten des Sonntagshorns verstecken!
Vom Parkplatz geht es zuerst immer Richtung Sonntagshorn bis zur Hochalm. Hier verlassen wir dann den Aufstieg zum Sonntagshorn und wählen die Straße, die sich mit minimaler Steigung Richtung Westen zieht. Dieser wird gefolgt, bis wir im Kessel unterhalb Schwarzlahnerkopf (Reifelberg) und Vorderlahnerkopf sind. Ab hier sieht man das Ziel eh schon und es wird über das meist freie Gelände der Vorderlahnerkopf angesteuert. Nach oben hin wird es gut steil und stellenweise etwas kieslig (T3+) und verlangt ein ordentliches Maß an Trittsicherheit. Erst auf den letzten Meter wird das Gelände wieder einfacher.
Bis auf einen kleinen Bereich nach Osten, der durch das Sonntagshorn "gestört" wird, bietet der Vorderlahnerkopf die selbe Aussicht wie das Sonntagshorn, allerdings bei deutlich mehr Exklusivität.
Der sehr interessante Abstieg über Schwarzlahnerkopf (Reifelberg) wirkte für Ritchy etwas abschreckend, weswegen wir für den Abstieg den Normalweg (T3) zurück zur Hochalm wählten. Dafür einfach nach links zu den Latschen absteigen und an diesen etwa 50m entlang nach unten, bis eine Latschengasse beginnt. Durch diese wird gequert, bis auf eine Wiese. Über diese wird weiter nach unten gequert, wobei gelegentliche Steinmänner und Markierungen ab jetzt helfen, bis wieder Latschen erreicht sind. Ab hier geht es dann zuerst durch die Latschen und dann durch Wald, immer am Rand zur Rinne, die sich in den Sattel zwischen Vorderlahnerkopf und Sonntagshorn hochzieht, nach unten, bis zu einem Wiesenrücken über der Hochalm. Von hier dann über den Aufstiegsweg zurück zum Auto.
Den Normalweg im Aufstieg zu finden, wenn man ihn nicht kennt, könnte etwas schwierig werden, daher ist es sicher besser die Runde so zu wählen, denn im Abstieg ist die Wegfindung meist kein Problem. Bei Nässe sollte unsere Aufstiegsvatiante besser gemieden werden.
Mit auf der Tour die beiden Löwen Andy und Ritchy.


Tourengänger: Chiemgauer

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Geodaten
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