Gibelhorn Rundwanderung


Publiziert von Fraroe Pro , 25. November 2012 um 20:41.

Region: Welt » Schweiz » Schwyz
Tour Datum:25 November 2012
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-SZ 
Zeitbedarf: 3:00
Aufstieg: 520 m
Abstieg: 520 m
Zufahrt zum Ausgangspunkt:ÖV: auf Buslinie Muotathal bis Haltestelle Bierkeller, für PW: je nach Bauarbeiten sehr beschränkte Parkplatzmöglichkeit
Kartennummer:Swiss Topo 1172 Muotathal

Nach einer eher späten Nachtruhe gestern Abend wollten wir heute die Köpfe trotzdem kurz lüften. Wir wurden von Einheimischen schon mehrmals gefragt, ob man das Gibelhorn irgendwo auf der Nordseite von der Muotathalerstrasse aus erwandern kann. Früher bestiegen wir es vom Bierkeller aus mehr oder weniger in gerader Linie, die einzelnen Durchstiegsmöglichkeiten in den von unten nicht sichtbaren Felsenbänder nutzend, hoch. Vor ca.20 Jahren wurden dann im Auftrag der Oberallmeindkorporation für das Forstpersonal kleine Wege angelegt. Meistens sind sie noch recht gut erhalten, teilweise ist die Wegfindung im dichteren Gebüsch recht anspruchsvoll. Markierungen sind nur sehr spärlich vorhanden. Auch sind einzelne kurze Passagen enthalten, die bei einem Ausrutschen einige blaue Flecken absetzen könnten, deswegen die Bewertung T3. Auf der Höhe von ca. 830m trifft man auf den ersten, auf der Karte eingezeichneten Waldweg, der von der Ibergereggstrasse herführt. Da trifft man auf mehr Leute, da es ein beliebtes Erholungsgebiet von Schwyz ist. Beim Gibelhorn sollte man einen Abstecher zum Känzeli nicht verpassen, bietet es doch einen schönen Tiefblick auf den Talkessel von Schwyz. Wir beschlossen, auf der Südseite weiter Richtung Aufiberg zu wandern. Beim Chätziboden zweigten wir Richtung Schlattli ab, um den Pfad, der kurz nach den Militäranlagen im Gebiet Stutz bei den Steinschlagnetzen beginnt und durch den Kapuzienerwald zurück zum Bierkeller führt, zu besichtigen. Bis die Strasse Mitte des 19.Jahrhunderts erstellt wurde, war er die direkte Verbindung von Schwyz nach Muotathal.
Durch die Ausholzung und die Montage der massiven Steinschlagnetze, die im Zusammenhang mit der Strassensanierung diesen Sommer angebracht wurden, hat sich im Gebiet doch einiges verändert. Waren früher die „luftigen“ Stellen mit Bäumen und Gebüsch noch gut kaschiert, wird im Moment durch die freie Sicht ein rechtes Mass an Schwindelfreiheit verlangt. Alles in allem ist es eine kurze Rundtour mit einigen schönen Ausblicken.

Tourengänger: Fraroe

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