Überschreitung des Bärenstich
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Spannende und anspruchsvolle Tour auf zwei unbekannte Glarner
Der Bärenstich ist ein eigentlich unbedeutender Zacken im langen Nordgrat des Rautispitz. Trotzdem ist seine Besteigung lohnend. Die Aussichten sind bestechend und der Gipfel ist sehr einsam, da nur wenige den schmalen Pfad kennen, der von Brand (oder vom Obersee) zum Gipfelsignal führen.
justus hat letzten Herbst die Überschreitung des Bärenstich von den Jägerchöpf her beschrieben. Damit ergibt sich eine interessante Rundtour, die für den erfahrenen und sicheren Alpin-Wanderer durchaus ein Ausflug wert ist.
justus hat den Südaufstieg auf den Bärenstich mit T6- bewertet. Für mich ist das jedoch ein ausgewachsenes T6, da Ausgesetztheit und Steilheit der Route beträchtlich sind.
Von Pt 586 der Oberseestrasse auf dem schönen Wanderweg aufs Wiggisalpeli, wo ein alter Weg ins Furggeli abzweigt. Dieser Pfad weist noch alte Markierungen auf, ist jedoch nicht mehr ausgeschildert. Ziemlich steil geht es hinauf. Mit der Trittspuren ein gutes T4. Einen gehörigen Schreck kriege ich, als ich die Augen auf den Weg gerichtet fast auf eine tote Gams trete. Die Augen sind starr, doch es sieht so aus, als hätte sich das Tier nur kurz für eine Rast niedergelassen... Vor dem Furggeli muss etwas gekraxelt werden. Dann nach rechts gegen die Jägerchöpf, über eine kurze Felsstufe (T5) und dann über den schönen Grat ohne Schwierigkeiten zum Gipfelsignal. Alle Legföhren sind grosszügig aus dem Weg geräumt.
Steiler Abstieg in die Scharte vor dem Bärenstich. Dank der Beschreibung von
justus ist mir klar, dass ich hier nicht nach einem Durchschlupf suchen muss. Dennoch kommen mir beim Anblick der Steilheit des Geländes ernsthafte Zweifel - da soll man hochkommen? Hart an der Felswand steigt man auf einem deutlichen Gämswechsel ca. 80 Höhenmeter ab. Ab und zu sind Legföhren mit einem Beil entfernt worden. Dann hat das senkrechte Felsband eine Schwachstelle und in ziemlich logischer Routenwahl geht es hinein in die "Legföhren-Wand". Erstaunlicherweise kommt man mit wenig Vegetationskontakt durch und arbeitet sich über einige Felsstufen zuerst gerade, dann leicht gegen links hinauf (T6). Das abschüssige, mit Legföhren geschmückte Grasband führt jetzt wieder zurück gegen den Südgrat und ist ganz oben am besten begehbar (teilweise Äste weggeschnitten - das gibt Sicherheit, dass man auf der richtigen Route ist). Für mich war die Schlüsselstelle eindeutig eine ungemütliche Verengung des Bandes im oberen Drittel. Anschliessend erreicht man einfacher die Gratscharte hinter dem ersten Turm. Über die Kante geht es jetzt in meist gutem Kalk gegen den Gipfel. Auch hier ist das Gelände ausgesetzt und einige Züge im III. Grad sind dabei.
Abstieg auf dem rot markierten Weglein gegen Brand. Im Jahr 2012 waren weniger als 10 Personen auf dem Bärenstich. Der Pfad ist deshalb undeutlich und beim schnellen Abstieg verliere ich ihn deutlich schneller als er jeweils wieder gefunden ist. Im oberen Teil macht das nichts, aber unterhalb des Bärenstichchopfs wird das Gelände teilweise recht steil und unübersichtlich. Ich stehe auf Kriegsfuss mit dem Weg und wähle schliesslich meine eigene Route alles direkt über den Kamm zum Brandhüttli. Anschliessend auf dem Kreuzweg zur Obersee-Strasse.
Der Bärenstich ist ein eigentlich unbedeutender Zacken im langen Nordgrat des Rautispitz. Trotzdem ist seine Besteigung lohnend. Die Aussichten sind bestechend und der Gipfel ist sehr einsam, da nur wenige den schmalen Pfad kennen, der von Brand (oder vom Obersee) zum Gipfelsignal führen.
Von Pt 586 der Oberseestrasse auf dem schönen Wanderweg aufs Wiggisalpeli, wo ein alter Weg ins Furggeli abzweigt. Dieser Pfad weist noch alte Markierungen auf, ist jedoch nicht mehr ausgeschildert. Ziemlich steil geht es hinauf. Mit der Trittspuren ein gutes T4. Einen gehörigen Schreck kriege ich, als ich die Augen auf den Weg gerichtet fast auf eine tote Gams trete. Die Augen sind starr, doch es sieht so aus, als hätte sich das Tier nur kurz für eine Rast niedergelassen... Vor dem Furggeli muss etwas gekraxelt werden. Dann nach rechts gegen die Jägerchöpf, über eine kurze Felsstufe (T5) und dann über den schönen Grat ohne Schwierigkeiten zum Gipfelsignal. Alle Legföhren sind grosszügig aus dem Weg geräumt.
Steiler Abstieg in die Scharte vor dem Bärenstich. Dank der Beschreibung von
Abstieg auf dem rot markierten Weglein gegen Brand. Im Jahr 2012 waren weniger als 10 Personen auf dem Bärenstich. Der Pfad ist deshalb undeutlich und beim schnellen Abstieg verliere ich ihn deutlich schneller als er jeweils wieder gefunden ist. Im oberen Teil macht das nichts, aber unterhalb des Bärenstichchopfs wird das Gelände teilweise recht steil und unübersichtlich. Ich stehe auf Kriegsfuss mit dem Weg und wähle schliesslich meine eigene Route alles direkt über den Kamm zum Brandhüttli. Anschliessend auf dem Kreuzweg zur Obersee-Strasse.
Hike partners:
Delta


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