Laduwald über Hohtenn Stn. und dem Rhonetal


Publiziert von schalb , 24. November 2012 um 15:51.

Region: Welt » Schweiz » Wallis » Oberwallis
Tour Datum:20 November 2012
Wandern Schwierigkeit: T3+ - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-VS 
Zeitbedarf: 9:00
Aufstieg: 1600 m
Abstieg: 1700 m
Strecke:Hohtenn Stn. – Ladu – Mättju – Färricha/Seetal – Jolialp – Tatz – Hohtenn
Zufahrt zum Ausgangspunkt:BLS Lötschberger von Brig nach Hohtenn ( Halt auf Verlangen)
Zufahrt zum Ankunftspunkt:BLS Lötschberger von Hohtenn nach Brig
Kartennummer:1288

Am Bahnhof Hohtenn der BLS kann man lesen, dass der BLS-Höhenweg jetzt schon gesperrt ist. Kein Problem, wenn man aber weiter m hinauf über Alp Ladu gehen will.

Von Ladu auf wenig markiertem Weg hinauf zum Spilbielalpji (1828 m), keine Wandere, aber Jäger wie im Kampfanzug sind dort zu sehen.
Weil das Wetter so schön ist, will ich nicht auf dem Wanderweg von hier direkt zur Jolialp gehen, sondern auf unmarkierten Alpwegen , vorbei an P.1879 und P.1998 zu den alten Färichen von Mättju P.2031 zu laufen. Der Laduwald ist trocken und warm.
Ein paar Fussspuren in den wenigen Schneeflecken lassen erahnen, dass hier in den letzten Tagen jemand (von Goppenstein her ?) vorbei gekommen ist.
Vor 2 Jahren war ich vom Jolital hierher  in der Gegenrichtung gelaufen.

Nach Osten an der Waldgrenze sind meist nur Andeutungen eines Pfades zu sehen, wohl eher vom Wild als von Menschen angelegt. Wenige Steinmänner und manchmal wieder ein paar Tritte in Schneeflecken versichern mir, dass ich noch auf dem „richtigen“ Weg bin, aber wild und abwechslungsreich ist es hier oben, und so warm, dass Jacken im Rucksack bleiben können.

Dort, wo auf Swissmap der Lötschberg-Basistunnel eingetragen ist, muss man steil weiter hoch queren, bis man auf ca. 2300 m ein etwas besserer Pfad in Seetal zu den Färricha sichtbar wird. Eine Runse unter dem Chistehorn ist zu queren, bis man wieder zum flachen Stück (mit Schnee bedeckt) bei den Färricha ( Pferche für die Schafe) kommt (P.2254). Die zu Mauern aufgeschichteten Steine vor hohen Walliser Bergen erinnern mich an prähistorische Bauten. Manche Leute reisen bis nach Peru, um Ähnliches zu sehen.

Da ich noch Zeit habe, mache ich noch einen Abstecher zum (zugefrorenen) Seetal-Seelein ( P.2371) .Einen weiteren Aufstieg zum P.2606 spare ich mir für ein anderes Mal auf.
Dort treffe ich auf 2 Wanderer aus BE, beide Seiten sind erstaunt, noch jemand anzutreffen.

Zusammen steigen wir den steilen Pfad hinab, bis wir bei P.1841 auf den Weg zur Jolialp kommen, der bald die Ladusuon quert. Rast auf sonnigem Bänklein bei P.1728 (unterhalb der Wildhüter-Hütte).

Da ich noch vor Dunkelheit am Ziel sein möchte, laufe ich alleine weiter über Alp Tatz nach Hohtenn Station. Lärchen im letzten Sonnenlicht, tief unten im Rhonetal Reif auf den Stellen, die schon jetzt keine Sonne mehr bekommen.
Mit dem gemütlichen LÖTSCHBERGER der BLS über Brig wieder heim nach Visp. 

Tourengänger: schalb

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Geodaten
 13832.gpx Hohtenn - Laduwald

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Kommentare (1)


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CarpeDiem hat gesagt:
Gesendet am 25. November 2012 um 19:51
Diese Wanderung, bebildert mit schalb's tollen Fotos, weckt bei uns ganz schöne Erinnerungen!!!

Gruss, Anne-Catherine


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