Kibo, Teil 8; Marangu: Abstecher zum Wasserfall des Ndoro


Publiziert von Felix Pro , 4. Dezember 2012 um 13:56.

Region: Welt » Tansania
Tour Datum:12 November 2012
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: EAT 
Aufstieg: 175 m
Abstieg: 175 m
Unterkunftmöglichkeiten:Hotel Marangu, Marangu

Den Ruhetag im Hotel Marangu, wieder von bestem Wetter geprägt, nutzen wir, um unter Leitung eines lokalen Guides einen Abstecher ins Hinterland zu machen.

Er führt uns hinter dem Hotel durch vergleichbare Obstplantagen wie zu Beginn unseres Aufenthaltes, und über eine schmale Brücke, neben welcher wohl seit Jahren der – nutzlose – Mittelteil einer „modernen“, breiten, vor sich hin “dämmert“ …

Auch heute dominieren die Bananenpflanzungen; vielfach sind sie, und andere Grundstücke, von Yuccas voneinander abgegrenzt. Und ebenfalls fallen uns wiederum die zum Teil einfachsten Behausungen auf; Vorratshütten sind vielfach aus Mist und Hölzern errichtet – vor einem derartigen sind auch aus Lavaformationen herausgehauene grosse „Backsteine“ aufgeschichtet, welche zum Bau komfortablerer Häuschen dienen.

 

Unterwegs erreichen wir eine eher wohlhabend aussehende Häusergruppe mit einer beachtlichen Stallung mit Kühen und Geissen – kein Fall für den Schweizer Tierschutz: stets im kleinen Stall, wenigstens mit Gucklöchern versehen, eingesperrt … Hier sehen wir gleichzeitig, wie die Kaffeebohnen zum Trocknen ausgelegt sind.

Nachdem wir den lokalen Fussballplatz gequert haben, gelangen wir in Kürze an einigen wenigen Bewässerungskanälen vorbei zum grossen Eingang des Ndoro Wasserfalls; einer der Angestellten übergibt uns je einen massiven, langen Holzstock, welcher beim schmalen und beträchtlich steilen Abstieg echt behilflich ist. Unten am Ndoro  angelangt, bestaunen wir das üppige Grün der Vegetation – nicht verwunderlich ob des vielen Wassers. Wir befinden uns hier am Zusammenfluss zweier Äste, dabei fällt der eine über ungefähr 27 Meter bildschön und attraktiv über die Felsen hinunter und netzt nicht nur uns am Rande des Wasserbeckens, sondern bringt auch der Pflanzenwelt zusätzlichen „Sprühnebel“. Länger bewundern wir die urchig anmutende Szenerie, bevor wir wieder aufsteigen, und unsere „Gehhilfen“ abgeben.

 

Auf demselben Weg kehren wir wieder in unser Hotel Marangu zurück, wo wir die verbleibende Zeit mit Siesta – und Kili-Bier - unter schönen Sträuchern verbringen, Karten schreiben, das Gepäck für die morgige Reise und Safari bereitmachen – und ein letztes Mal die Küche des Hotels zu einer Hauptmahlzeit geniessen.

 

Am letzten Tag meiner Afrika-Expedition wurde ich meiner Sony beraubt – deshalb fehlen einige stimmungsvolle Fotos; dafür sind Aufnahmen einiger meiner lieben Mitgänger|innen integriert (jene sind mit entsprechendem © gekennzeichnet).

Die Uhrzeiten variieren von Kamera zu Kamera … 


Tourengänger: Felix

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