Ein unterschiedliches Trio: Krähe, Gumpenkarspitze & Gabelschrofen


Publiziert von mabon , 18. November 2012 um 22:56.

Region: Welt » Deutschland » Alpen » Ammergauer Alpen
Tour Datum:17 November 2012
Wandern Schwierigkeit: T5- - anspruchsvolles Alpinwandern
Klettern Schwierigkeit: I (UIAA-Skala)
Wegpunkte:
Geo-Tags: D 
Zeitbedarf: 1 Tage 8:00
Aufstieg: 1500 m
Abstieg: 1500 m
Kartennummer:DAV Ammergebirge West BY 6

Im November ist es wieder an der Zeit, in die Ammergauer Alpen zurückzukehren. Nun herrscht dort Stille und die dortigen Berge sind genau das Richtige für die Nachsaison. Diesmal fiel die Wahl auf Krähe, Gumpenkarspitze und Gabelschrofen. Zum einen, weil ich noch auf keinem dieser Berge war; zum anderen, weil sie nahe zusammenliegen und sich somit super miteinander kombinieren lassen. 

Es traf sich gut, dass Yeti69, diese landschaftlich besonders schöne und tief in sich ruhende Ecke der Ammergauer Alpen bestens kennt, und sich auf allen der hier vorgestellten Gipfel teilweise bereits mehrmals befand. Mein Dank geht an ihn, denn diese Tour empfand ich als besonders schön. Alles war entspannt, wir führten angenehme Gespräche und genossen einfach die Natur. Wunderbar!

Die Wanderung bietet anregende Weitblicke, liebliche Impressionen und immer wieder kontemplative Momente. Auch ist sehr viel Abwechslung geboten; sowohl landschaftlich als auch bergsteigerisch. Die Krähe ist ein reiner Wanderberg im T2-Bereich, während die eher selten besuchte Gumpenkarspitze mit leichter 1er-Kletterei und in Sachen Wandern die T4-Grenze touchiert. Der Gabelschrofen schraubt das Niveau dann nochmal höher: I+ bzw. II- und T5; wobei ich den Gabelschrofen als recht einfach empfand; dem bombenfesten und schuttfreien Fels sei Dank, was ein Gefühl der Sicherheit manifestiert.

Um zu unseren Ausgangspunkt - dem Hotel Ammerwald - zurück zu gelangen, gingen wir vom Gabelschrofensattel aus nicht über die Krähe, von der wir abgestiegen sind, zurück. Vielmehr wählten wir  die Variante via Niederstraußbergsattel und trafen von dort wieder auf das Ochsenängerle, das wir am Vormittag ostwärts gen Krähe verließen. Nun ging es wieder über den altbekannten Schützensteig zurück zum Hotel Ammerwald.

Bleibt zu sagen, dass die Ammergauer Alpen derzeit eine traumhafte Stimmung austrahlen. Alles ruht in sich, leuchtet in der tiefstehenden Sonne und verbreitet einen ganz besonderen Zauber. Eine traumhafte Märchenwelt eben.

Tourengänger: mabon, Yeti69

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Kommentare (6)


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Chiemgauer hat gesagt:
Gesendet am 19. November 2012 um 18:03
Sollten dir deine Tüten mal ausgehen, ich bekomme wieder 600 von Sechzig! ;-)

mabon hat gesagt: RE:
Gesendet am 19. November 2012 um 18:52
Du Hans, ich bin noch voll eingedeckt; der Vorrat dürfte noch weit bis in die kommende Saison reichen. Nochmal 600? Das wird dann wohl eine Lebensaufgabe für uns, wenn das so weitergeht. :-)

Chiemgauer hat gesagt: RE:
Gesendet am 20. November 2012 um 21:18
Also von den großen Tüten habe ich kaum noch welche und von den kleinen vielleicht hundert. Nachschub ist da dringend nötig!

ADI hat gesagt:
Gesendet am 19. November 2012 um 23:00
Lässige Runde, Michi!

Ich bereu's daheim geblieben zu sein.....too late.....

VLG aus Monaco! ;-)

mabon hat gesagt: RE:
Gesendet am 20. November 2012 um 14:58
Danke Dir Gunter!

LG

mabon

Nic hat gesagt:
Gesendet am 3. Dezember 2012 um 08:40
Tolle Tour. War letzte Woche auf dem Gabelschrofen. Mir ist beim Eintrag ins Gipelbuch leider deine schöne 60er Tüte davongeflogen. I´m sorry. Habe sie allerdings beim Abstieg wiedergefunden und werde sie bei Gelegenheit auf irgendeinem anderen Alpengipfel deponieren. :) Bei der beurteilung der Schwierigkeit am Gabelschrofen kann ich dir nur beipflichten. Empfand ihn auch als eher einfach. Ahnlich dem Geiselstein Normalweg, der allerdings laut diverser Berichte mit I+ leichter bewertet wird. In diesem Sinne. Beste Grüße aus München. 1860 rules!


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