Veitsberg (1787 m) - aussichtsreicher Rücken im Süden des Mangfallgebirges


Publiziert von 83_Stefan , 20. November 2012 um 07:17. Text und Fotos von den Tourengängern

Region: Welt » Deutschland » Alpen » Bayrische Voralpen
Tour Datum:15 November 2012
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: A 
Zeitbedarf: 5:00
Aufstieg: 900 m
Abstieg: 900 m
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Entweder von Bayrischzell über den Ursrungpass oder von Kufstein via Thiersee nach Landl. Dort auf die kleine Straße nach Riedenberg abbiegen. Nach etwa vier Kilometern kostenfreier Parkplatz auf der rechten Straßenseite am Eingang zum Längtal.
Kartennummer:Kompass-Karte 8 - Tegernsee, Schliersee. Danke ADI!

Veitsberg und Thalerjoch, im äußersten Südosten der Bayerischen Voralpen und bereits auf Tiroler Gebiet gelegen, besitzen keinen so klangvollen Namen, wie etwa das im Norden benachbarte Hintere Sonnwendjoch. Bei ihnen handelt es sich auch nicht um markante Berge, sondern sie erheben sich als zahmer Höhenrücken über das Land. Die sanften Südhänge des Kamms erweisen sich jedoch als ideal für den Herbst - sonnendurchflutet und aussichtsreich. Eine Wanderung zum Veitsberg lohnt also und am Gipfel wird man durch ein Panorama vom Hochkönig bis zum Olperer belohnt.

Vom Parkplatz geht's auf breitem Fahrweg ins Längtal. An bezeichneter Stelle wird die Straße nach rechts auf einem Steig verlassen, der durch Wald hinauf zur schön gelegenen Riedebenalm führt.

Der Steig leitet am Südrücken des Veitsbergs weiter aufwärts und zieht in die Mulde zwischen Frechjoch und Veitsberg hinüber. In ihr durch freies Gelände zum Sattel zwischen den beiden Gipfeln.

Am Kamm nach links auf gutem Steig weiter, der knapp unterhalb des Frechjochs nach Westen quert. Der Abstecher zum Gipfel lohnt und ist gleich erledigt. Dem Kammverlauf weiter folgend, leitet der Weg schließlich durch eine Latschengasse hinauf zum aussichtsreichen Thalerjoch (Gipfelkreuz und -buch).

Auf dem Anstiegsweg geht's wieder zurück zum Sattel zwischen Frechjoch und Veitsberg, wo man den Kamm beim Aufstieg erreicht hat. Der Steig leitet am Rücken weiter durch freies Gelände hinauf zum bereits nahen Veitsberg. Vom Gipfelkreuz (mit -buch) hat man den schönsten Rundumblick auf der gesamten Tour. Im Süden zeigen sich weite Teile des Alpenhauptkamms, im Westen die zackigen Gipfel von Rofangebirge und Karwendel und im Osten bestimmen die Kalkstöcke vom Kaisergebirge bis zum Hochkönig das Bild. Lediglich im Norden verstellt das bedeutend höhere Hintere Sonnwendjoch die Aussicht. Macht aber nichts!

Der Abstiegsweg führt über den Ostkamm abwärts, bis der Steig in der Südflanke hinunter zur Veitsbergalm leitet. Dort wird ein Fahrweg erreicht, dem man bergab zum Ausgangspunkt folgt (Abkürzer im Wald möglich).

Schwierigkeiten:
Über Riedebenalm zu Veitsberg, Frech- und Thalerjoch: T2.
Abstieg vom Veitsberg über die Veitsbergalm: T3 (kurze Stücke am Ostkamm, sonst T2).

Fazit:
Eine wunderbar aussichtsreiche 4*-Tour für Zwischendurch. Für einen Berg dieser Höhe sind die Ausblicke enorm. Die Tour eignet sich wegen der südseitigen, freien Hänge bestens für den späten Herbst. Möchte man nicht in der Karawane aufsteigen, sollte man die Tour am Wochenende meiden, denn vor allem bei Einheimischen ist sie recht beliebt.

Mit auf Tour: ADI.

Anmerkung:
Man kann den Besuch am Veitsberg natürlich auch ausdehnen. So wählte trainman hier den Bahnhof Bayrischzell (!) als Ausgangspunkt; Chiemgauer hat sich hier lieber dazu entschlossen, Veitsberg und Thalerjoch mit dem Kamm des Hinteren Sonnwendjochs zu kombinieren.

Tourengänger: ADI, 83_Stefan

Galerie


Slideshow In einem neuen Fenster öffnen · Im gleichen Fenster öffnen


Kommentar hinzufügen»