Entschenkopf (2043m) - Geißfuß (1981m) - Gundkopf (2063m)


Publiziert von Yeti69 , 15. November 2012 um 23:26.

Region: Welt » Deutschland » Alpen » Allgäuer Alpen
Tour Datum:14 November 2012
Wandern Schwierigkeit: T4 - Alpinwandern
Klettern Schwierigkeit: I (UIAA-Skala)
Wegpunkte:
Geo-Tags: D 
Zeitbedarf: 7:00
Aufstieg: 1600 m
Abstieg: 1600 m
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Wanderparkplatz am Ortsende von Reichenbach
Kartennummer:Kompass Nr. 3 Allgäuer/Kleinwalsertal

Bomben-Hochdrucklage ! Sorry, ich weiß, das wir jetzt nicht jeden zum Lächeln bringen. Insbesondere, wenn unten im Tal eine dicke Nebel-Suppe hängt und man sich wichtigeren Dingen widmet wie z.B. malochen....
Wie auch immer, die Wetterlage bleibt übers Wochende und der Schnee hat sich auch in höhere Gefilde zurückgezogen. Dafür ist der Schnee nordseitig "bockgefroren" und auch süsdeitig firnt`s erst sehr spät ein wenig auf. Auf jeden Fall Tourenwetter fürs WE !

Die Tour über den Entschenkopf zum Gängele und der Weiterweg zum Geißfuß wurde ja hier bereits in mehreren Berichten ausführlich beschrieben - ich belasse es bei einer Kurzfrom - dafür eindrückliche Fotos.

Über das asphaltierte Sträßchen gehts zur Gaisalpe (geschlossen), und weiter auf dem Wanderweg zum Falkenjoch. Hier rechts ab und über den steinigen Nordrücken hoch. Hier und da liegen noch gefrorene Schneereste,  ist aber alles unkritisch. Danach eine kurze Ier-Stelle und kurz darauf  steht man am Entschenkopf-Gipfel mit Top-Aussicht.

Weiter gehts wunderschön am aussichtsreichen Grat und der spätere Abstieg vom Grat zum Gängele ist komplett schneefrei. Ab dem Gängele auf fester Schneedecke querend zum Oberen Gaisalpsee. Von dort auf geschlossener Schneedecke kurz zum Geißfuß und zurück zum Geißfußsattel. Jetzt gehts direkt über den Verbindungsgrat Richtung Nebelhorn zum Gundkopf mit schöner Aussicht. Den weiteren Aufstieg zum Nebelhorn schenke ich mir und steige wieder zurück über den Oberen zum Unteren Gaisalpsee. Beim finalen Abstieg zur Gaisalpe gilt`s nochmal sich etwas zu konzentrieren, denn an manchen Stellen sind Wasserrinnsale über den Weg zugefroren.


Schöne und aussichtsreiche Tour, die sich eigentlich immer lohnt. Wer mit kurzen gefrorenen Schneepassagen keine Probleme hat, wird hier seine Freude haben. Grödel können nicht schaden, sind aber nicht notwendig, falls er/sie alpin etwas Erfahrung hat. Uneingeschränkte  Empfehlung !  
 
Der ganz kurze felsige Gratübergang vom Geisfußsattel zum Ansatz des Gundkopfs ist schwerer (T5-  und I+), kann aber südseitig umgangen werden.    
 

Tourengänger: Yeti69

Galerie


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