Bosruck (1992m) Überschreitung


Publiziert von Tef Pro , 12. November 2012 um 20:58.

Region: Welt » Österreich » Nördliche Ostalpen » Ennstaler Alpen
Tour Datum:20 Oktober 2012
Wandern Schwierigkeit: T4+ - Alpinwandern
Klettern Schwierigkeit: I (UIAA-Skala)
Wegpunkte:
Geo-Tags: A-OÖ   A-ST   A 
Aufstieg: 1100 m
Abstieg: 1100 m
Zufahrt zum Ausgangspunkt:von Liezen Richtung Admont, in Ardning links ab und den Schildern zur Ardnigalm folgen, zuletzt Naturstraße
Kartennummer:Kompass Nr.70

Der östlichste Berg der Haller Mauer, einer Untergruppe der Ennstaler Alpen, ist der Bosruck. Einer Mauer gleich grenzt er das Ennstal vom Oberösterreichischen Alpenvorland ab und besitzt mehrere Untergipfel.
Er kann auf einer spannenden Runde überschritten werden und bietet viel Abwechslung und grandiose Ausblicke. Da der Nordostgrat deutlich anspruchsvoller ist, bietet sich die Gehrichtung von Ost nach West an.
Zum Grat gelangt man entweder von Norden oder, vor allem jetzt im Herbst schöner und sonniger, von Süden von der schön gelegenen Ardningalm.Vom Parkplatz wandern wir auf der Almstraße unterhalb des Felskammes leicht ansteigend in östlicher Richtung dahin, schön ist dabei der Blick zum Großen Phyrgas, Hexenturm und dem Großen Buchstein. Nach ner viertel Stunde zweigt der Wanderweg nach links ab und bringt uns über freie Wiesen hinauf zum Arlingsattel (1425m).
Von hier blicken wir zum erstnaml auch nach norden zum Sengsengebirge. Wir wenden uns nach links dem Grat zu. Der ist zunächst noch recht breit und von Latschen bewachsen, der Ausblick sehr schön. Der Pfad führt entweder direkt am Grat oder in der etwas feuchten und schattigen Nordseite dahin, immer wieder folgen meist kurze Zwischenabstiege.
Nach einem solchen führt der Pfad hinauf zu einer markannten Scharte. Links führt ein Pfad auf der Südseite in wenigen Minuten zur Wildfrauenhöhle. Der Weiterweg wird nun deutlich anpsuchsvoller, es folgt gleich der schwerste Teil der Tour. Steil geht es einen recht schmalen und ausgesetzten Grat empor, trotz Sicherungen muß man imer wieder licht kraxeln (I). Aber der Fels ist trocken und bombenfest, es macht Spaß.
Danach wird es wieder gutmütiger, doch folgen weitere leichte Kletterstellen, technisch nicht allzu schwer, aber der Fels ist oft glatt poliert und das Gelände feucht. Konzentriertes Gehen ist also wichtig. Aber man bewegt sich in schöner Landschaft mit weiten Ausblicken. Schließlich erreicht man die Frauenmauer, einem kleinen Gipfel im Grat.
Dahinter geht es steil in eine Scharte hinab, vor allem nach links geht es gewaltig in die Tiefe. Dahinter führt der Pfad urch eine schmierige Rinne (I+) wieder steil aufwärts, ehe wir mehr und mehr in Schrofengelände kommen. Die letzten Meter führen dann einfach hinauf zum Gipfelkreuz.
Der Gipfel wird meist von de leichteren Westseite bestiegen, aber wegen der fortgeschrittenen Zeit ist nicht mehr allzuviel los. Wir wandern mit Blick zu Grimming und Dachstein westwärts abwärts. Nun geht es meist auf der sonnig-trockenen Südseite dahin, im steilen Schrofenhang braucht man zumindest etwas Trittsicherheit (T3- Gelände). Noch einmal folgt ein Gegenanstieg zum dritten Gipfel des Tages, dem Kitzstein (1925m).
Auch hier läßt es sich nochmal vorzüglich rasten, dann geht es noch ein Stück am Grat dain bis zu einer Verzweigung. Hier wenden wir uns nun nach links und steigen auf einem schmlaen Pfad durch die sehr steile Grasflanke ab. Zuletzt geht es in einer Latschengasse durch eine steinschlaggefährdete Rinne, dann erreichen wir Weidegebiet.
Man muß nun nicht der faden Almstraße folgen, sondern kann direkt über die Wiesen entlang der Oberkannte einer Steilstufe nach Süden abwärts steigen, bis man wieder auf die Almstraße trifft. Nun folgen wir ihr ein Stück nach links, wandern bald aber wieder weglos über die Almwiesen genau auf die Hütte der Ardningalm zu und kommen direkt beim Parkplatz heraus.

Tourengänger: Tef

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