Bischof (2127 m) - eine Haifischflosse in den Kitzbüheler Alpen


Publiziert von 83_Stefan , 18. November 2012 um 22:27.

Region: Welt » Österreich » Zentrale Ostalpen » Kitzbüheler Alpen
Tour Datum:10 November 2012
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Klettern Schwierigkeit: I (UIAA-Skala)
Wegpunkte:
Geo-Tags: A 
Zeitbedarf: 5:15
Aufstieg: 1150 m
Abstieg: 1150 m
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Auf der B161 nach Unteraurach; südöstlich des Orts auf der L275 hinein in den Wildalmgraben (Beschilderung "Wildpark"). Wo die Straße hinauf zum Wildpark von der Talstraße abzweigt, ist der Ausgangspunkt erreicht (kostenfreier Parkplatz, Weiterfahrt im Wildalmgraben nicht gestattet).
Kartennummer:AV-Karte 34/2 - Kitzbüheler Alpen Ost.

Ein Berg wie eine Haifischflosse und das mitten in den sanften Kitzbüheler Alpen... der Bischof macht schon was her! Eine Besteigung aus dem Wildalmgraben ist aber nicht schwierig, auch wenn es oben mal etwas steiler wird. Weil der Berg seine Nachbarn an Höhe etwas übertrumpft, sind die Gipfelblicke recht umfassend - vor allem die nahen Hohen Tauern im Süden zeigen sich imposant und die wilden Kalkstöcke im Norden bilden einen interessanten Kontrast dazu. Freie Blicke kann man zudem bereits im Überfluss genießen, sobald man den Wildalmgraben verlassen hat - den freien Weidehängen zum Dank, wie sie für die Kitzbüheler Alpen eben typisch sind.

Start am Parkplatz im Hochwildgraben. Auf dem für den privaten Verkehr gesperrten Schottersträßchen geht's weiter hinein in den Talgrund, bis die Versorgungsstraße zur Hochwildalm nach links abzweigt. Auf breiter Schotterpiste oder die Abkürzer nutzend, geht's durch freies Gelände über die Wildalm zur Hochwildalm.

An der Alm beginnt der Weg, der nach Nordosten durch batziges Weidegelände leitet und sich verzweigt; man wählt den rechten Steig, der hinauf zum Bischofsjoch leitet. Dort erreicht man den Kamm zwischen Weißkopfkogel (links) und Bischof.

Nach rechts am Kamm weiter. Ein felsiges Stück wird in der Südwestflanke umgangen (eine kurze Kraxelstelle), dann geht's auf dem Kamm an den Gipfelaufbau heran. Teils am Kamm, teils in die Südflanke ausweichend, wird das schöne Gipfelkreuz (mit -buch) durch zunehmend steiles Grasgelände erreicht. Ein problemloser Abstecher zum höchsten Punkt dauert nur wenige Minuten und lohnt sich. Schöner Rundumblick, vor allem die Hohen Tauern ziehen den Bergsteiger in ihren Bann!

Zurück zum Bischofsjoch geht's auf demselben Weg. Dort lohnt noch ein Besuch des Weißkopfkogels, der auf guter Spur bald erreicht ist (Gipfelkreuz und -buch). Hier zeigt sich der Bischof recht eindrucksvoll.

Zurück geht's auf dem bereits bekannten Weg über Bischofsjoch und Hochwildalm.

Schwierigkeiten:
Wanderung zur Hochwildalm: T1, keine Schwierigkeiten.
Über Bischofsjoch zum Bischof: T3 (nur am steilen Gipfelaufbau, sonst T2), I (eine kurze Stelle).
Abstecher zum Weißkopfkogel: T2.

Fazit:
Eine unspektakuläre aber aussichtsreiche 3*-Tour auf einen formschönen Gipfel der Kitzbüheler Alpen. Vorsicht bei Nässe oder Neuschnee am steilen Gipfelaufbau des Bischofs! Bei guten Bedingungen kann man die Tour durch lange Gratwanderungen um den einen oder anderen Gipfel erweitern.

Mit auf Tour: Bäda und Hermann.

Anmerkung:
Koasakrax hat die Tour auf dieselbe Art durchgeführt. Hier der Bericht: *Weißkopfkogel und Bischof.

Tourengänger: 83_Stefan

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Kommentare (3)


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Chiemgauer hat gesagt:
Gesendet am 19. November 2012 um 17:57
Bischof sollte natürlich immer über Hennlabjoch 1860m bestiegen werden! ;-)

83_Stefan hat gesagt: RE:
Gesendet am 19. November 2012 um 18:04
Da muss wohl die Höhenangabe falsch sein... muss bestimmt 1861 m heißen.

Chiemgauer hat gesagt: RE:
Gesendet am 19. November 2012 um 18:14
da ist es ja mehr wie gut, dass du kein Vermesser bist


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