Schillerkopf als gemütlicher Abschluss eines 4-tägigen Wanderwochenendes


Publiziert von Dimmugljufur Pro , 11. November 2012 um 15:21.

Region: Welt » Österreich » Zentrale Ostalpen » Rätikon
Tour Datum:23 Oktober 2012
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: A 
Zeitbedarf: 4:00
Aufstieg: 500 m
Abstieg: 700 m
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Brandnertal - Brand - Dorfbahn - Panoramabahn

Es war das Traumwochenende schlechthin Ende Oktober 2012 und zum Abschluss am 23. wollte ich im Brandnertal eine letzte schöne Wanderung unternehmen. Bei der Abfahrt in Schruns durch dichten Nebel bis und mit Bludenz und kurz vor der Ankunft in Brand kam die Sonne zum Vorschein und ein wolkenloser blauer Himmel. Schon zu diesem Zeitpunkt konnte man sich ob einer tollen Aussicht sicher sein.

Die Wanderung begann mit Seilbahnfahrten bis zur Klampera Alpe. Danach dem gut beschilderten Fahrweg in Richtung Parpfienz Sattel folgen und an der Kreuzung gen Norden wandern. Bis dahin ist der Weg nicht besonders spektakulär. Erst ab der Abzweigung hoch zum Schillerkopf, dessen Gipfel man schon vom Fahrweg aus sieht, wirds interessanter.

Kurz durch den Wald und danach hinein in einen steilen Schattenhang mit Geröllfeld. Loses Gestein und staubiger Untergrund, aber insgesamt wohl nicht mehr als T3, der Weg ist immer problemlos machbar. Nach einem kurzen Aufstieg durch die Felsen, teils mit Stahlseilen und Ketten gesichert, steht man auch schon auf der Spitze unter dem massiven Holzkreuz.

Die Aussicht an diesem Tag war schlicht fantastisch. Die aus dem Nebelmeer herausragenden Berge und Gebirgszüge waren absolut spektakulär und mit fast 20°C liess es sich auf 2006m sehr gut zum obligaten "Gipfelmüesli" verweilen.

Den Rückweg wollte ich eigentlich niemals antreten, so wenig konnte ich mich ab der Aussicht satt sehen, aber muss jeder erklommene Gipfel irgendwann auch irgendwann wieder hinab gestiegen werden. So nahm ich den gleichen Weg wie ich hinaufgekommen bin und schlitterte die staubige Partie wieder hinunter, über die Innere Parpfienz Alpe zur Bergstation der Dorfbahn.

Was für eine gelungene Wanderung trotz der relativen Kürze!

Tourengänger: Dimmugljufur

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