Broc - Gorges de la Jougne -Charmey - Châtel-sur-Montsalvens


Publiziert von Baeremanni Pro , 9. November 2012 um 13:33.

Region: Welt » Schweiz » Freiburg
Tour Datum: 8 November 2012
Wandern Schwierigkeit: T1 - Wandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-FR 
Zeitbedarf: 4:15
Aufstieg: 686 m
Abstieg: 525 m
Strecke:Broc - Gorges de la Jougne -Charmey - Châtelsur-Montsalvens
Zufahrt zum Ausgangspunkt:öV nach Bulle
Zufahrt zum Ankunftspunkt:öV (Bus)
Kartennummer:252 T Bulle

Im kleinen Wanderbüchlein: „Wandern mit dem GA und dem Halbtaxabonnement“ habe ich diese Wanderung entdeckt. Neuland bzw. Schlucht für mich.
Anreise via Bern. Neu Regio-Express via Romont nach Bulle auf der nach langer Renovation wieder eröffneten Strecke zwischen Romont und Bulle. Von hier mit einem neuem Schmalspur-Triebwagen nach Broc-Village.
Nun, bevor ich in der Einöde lande noch einen Café. Dann etwas Landstrassentippel durch das Dorf bis zum grossen Viadukte hoch über der Schlucht bei P.717. Nun über die Strasse und auf einem Fahrweg (wohl die einstige Strasse vor dem Bau des Viaduktes) hinunter zum Parkplatz. Nun immer weiter flussaufwärts. Beim ersten Tunnel der Wanderung kann es sein, dass dieses gesperrt und damit die Schlucht nicht mehr begangen werden darf und kann.  Könnte mir vorstellen, dass es bei Frost und Schnee gefährlich werden kann.
Unterdessen bin ich an drei weitere, wie ich ältere Herren aufgelaufen. Wir kommen ins Plaudern miteinander und schon bald sind wir gemütlich zu Viert unterwegs. Vorbei an interessanten Partien der Schlucht, mal feinster Kletterfels (mit uralten Haken), dann wieder schiefrige Abschnitte. Aber immer auf gutem  Wege und Treppen und auch Stegen. Vielfach auch mit Holzgeländer gesichert. Heute ist es ziemlich feucht in der Schlucht und die Treppenstufen aus alten, eichernen Eisenbahnschwellen sind sind recht rutschig.
Nun, es kam wie sein muss. Was wir hinuntergestiegen sind, geht es auch wieder hinauf. Zwar recht steil, aber auch dies auf gut gesicherten Treppen. Gleich oberhalb der Staumauer treffen wir auf einen schönen Rastplatz mit Bänken und Tischen. Einer meiner neuen Kameraden macht einen Flasche Roten auf und offeriert den Apéro. (Kommt mir so bekannt vor, ist ja mit meinen Kameraden vom SAC genau gleich).
Bei netten Geplauder, ich natürlich mit „Français federal „ vergeht die Zeit. Die Copains schwärmen von einem Fondue und ganz in der Nähe soll es solches geben.  Dazu werde ich animiert mit Ihnen zusammen mit Ihnen dorthin zu wandern.
Es geht nicht mehr lange und wir sind am Ziel.  Das „Au Creux du Feu“ ist in einer traditionellen Freiburger Alphütte und der Abstecher dorthin hat sich gelohnt. Mehr darüber auf der Website des Hauses.
Nach dem feinen Fondue trennen sich unsere Wege. Les Copain wollen durch die Schlucht zurück zu Ihrem Auto. Ich aber will nach Charmey. Auf einem Teersträsschen zieht sich der Weg erst hinauf und dann hinunter ein Stück hinein in das Vallée de Motelon. Bei P. 894 ist eine Spitzkehre angesagt und es geht auf der andern Talseite hoch zur Kapelle „La Monse“. Weiter auf dem Weg mehr oder weniger nordwärts bis zum höchsten Punkt der Wanderung . Nun über die Weide, nicht gerade optimal markiert, aber mit etwas „Gspüri“ findet man den Pfad ungefähr dem Waldrand entlang. Dann hinein in den Wald und mit etwas Zick-Zack und anschliessendem langstreckten Abstieg wieder hinunter zur Brücke über den Fluss. Kurz oberhalb der Brücke der Stau und die Wasserfassung für ein Kraftwerk.
Nun komme ich zur Jaunpass-Strasse mit Bushaltestelle. Leider verkehren die Busse nicht gerade oft und für mich bedeutete dies, dass ich den letzten Bus um ca. 10 Minuten verpasst habe. Der nächste folgt in 2 ¼  Stunde. So lange mag ich nicht in der zwar vorhandenen und auch geöffneten Beiz warten. Also Landstrassentippel hinauf nach Charmey.
Weiter auf dem Wanderweg durch das Dorf, auf der gewaltigen Strassenbrücke über das Flüsschen „Le Javro“. Am Ende der Brücke nur wenige Meter in das Tal hinein. Weiter über eine Treppe und dann schönem Wanderweg hinauf nach Crésuz. Bei Châtel-sur-Montsalvens entschliesse ich mich zum Abstieg an die Hauptstrasse und zur Bushaltestelle. Nun muss ich nur noch ½ Stunde auf den Bus warten. Da das nur wenige Meter weiter befindliche Restaurant offen hat, ist es ja klar, wo ich die Zeit verbringen. Ist ja auch schon recht kalt draussen.

Tourengänger: Baeremanni

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