P. 1527 - Namenloser Aussichtspunkt über Weesen


Publiziert von PStraub , 4. November 2012 um 17:25.

Region: Welt » Schweiz » St.Gallen
Tour Datum: 4 November 2012
Wandern Schwierigkeit: T4 - Alpinwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-SG   Speer-Mattstock 
Aufstieg: 1200 m
Zufahrt zum Ausgangspunkt:AWA Weesen - Amden
Zufahrt zum Ankunftspunkt:AWA Weesen - Amden

Als altgedienter Deltapilot habe ich es bei meinen hunderten von Starts von der Durschlegi bei Amden immer wieder mal geschafft, dort Höhe zu machen. Mit mehr oder weniger eifrig piepsendem Vario kämpften wir uns der Hangkante entlang Richtung Mattstock. Wer den überhöhen konnte, durfte damit rechnen, dass ihn die Thermik bis Walenstadt oder gar über Sargans hinaus tragen würde.
Der wichtigste Etappensieg bei unserer "Hangkratzerei" war ein markanter Felskopf bei Ober Furgglen.
So oft ich diesen somit schon von oben gesehen hatte, bestiegen hatte ich ihn bis dato noch nie. Es war also Zeit, das nachzuholen ..
 
Irène und ich sind wie bei dieser Tour in Weesen gestartet und bis vor den Hof "Brand" (P. 877) gleich gegangen. Dort direkt den Hang hoch nach Aesche (P. 1024), wo uns ein verhaltensauffälliger Einheimischer seinen Hund angehetzt hat. Womit wir auch ein menschlich-sozial wertvolles Erlebnis hatten.
 
Auf der Durschlegistrasse in Richtung Speer bis Hasenboden und dort rechts abzweigend Richtung Unter Furgglen. Kaum im Wald, dort wo der Weg auf der Karte einen scharfen Knick macht, in einer Waldschneise hoch zum Weg nach Ober Furgglen. Der wurde heuer mit grossem Aufwand für Motorräder fahrbar gemacht - frage mich niemand, was das soll. Immerhin hat es eine Seilbahn dort hinauf, ausserdem war Ober Furgglen schon von der andern Seite mit einem guten Weg erschlossen. 
Aber was solls, Geld für Strassen scheint in Amden immer vorhanden zu sein.
 
Bei der Hütte den Hang hinauf, den Gratrücken erreichen wir westlich des höchsten Punktes. Zum eigentlichen Aussichtspunkt am westlichen Ende des Grates muss man erst in den Hang ausweichen, der Grat ist wegen Fichten und Föhren nicht begehbar. Ganz am Schluss gibts noch eine kurze Turnerei auf den Gratfelsen. 
Die Aussicht von dort ist wirklich eindrücklich, der Abstecher lohnt sich allemal.
 
Anschliessend via P. 1527 über den sanften Osthang zurück zur Hütte und auf dem Wanderweg erst zur Bergstation der Sesselbahn und dann - Dutzende von Zäunen querend - nach Amden. Wo es im Pöstli vor der Abfahrt des Busses noch für ein Bierchen reichte.

Tourengänger: PStraub

Galerie


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