Von Portofino zum Kloster San Fruttuoso


Publiziert von andy251094 , 4. November 2012 um 11:11. Text und Fotos von den Tourengängern

Region: Welt » Italien » Ligurien
Tour Datum: 1 November 2012
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: I 
Zeitbedarf: 4:00
Aufstieg: 500 m
Abstieg: 500 m
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Portofino ist mit dem Auto von Rapallo aus erreichbar. Jedoch gibt es dort sehr wenig Parkraum, was im Sommer sicher zu einem chaotischen Verkehrszustand führt. Deshalb sollte es eine Überlegung wert sein, Portofino mit dem Bus ab Rapallo zu besuchen. Im Herbst war es kein Problem einen Parkplatz zu finden.
Unterkunftmöglichkeiten:Die Hotels in Portofino sind sehr teuer. Es empfielt sich, in einem anderen Ort an der Riviera di Levante zu wohnen. Ich persönlich war mit dem Hotel Miramare in Sestri Levante sehr zufrieden. (http://www.miramaresestrilevante.com/de/index.html)

Die hervorragende Wanderung führt vom mondänen Küstenort Portofino zum Kloster Fruttuoso, das in einer wilden Felsenbucht liegt und ausschließlich zu Fuß bzw. im Sommer mit dem Schiff erreichbar ist. Unterwegs hat man immer wieder atemberaubende Blicke auf die Steilküste des Parco Naturale Regionale di Portofino.
Vom Hafen in Portofino folgt man der Dorfstraße aufwärts. Der Ort hört schnell auf und man folgt unzähligen Treppen, die steil an Olivenplantagen entlang emporsteigen. Man folgt immer der Wegmarkierung "2 rote Punkte", außerdem befinden sich an jeder Wegabzweigung Richtungsangaben, sodass man den Weg quasi nicht verfehlen kann. In Ligurien sind die Wege wirklich einwandfrei markiert und gepflegt, was man von anderen Regionen Italiens überhaupt nicht behaupten kann. 
Nach einiger Zeit öffnet sich ein grandioses Panorama auf die Steilküste. Man wandert weit oberhalb der Küste entlang, bis man schließlich den Aussichtspunkt "Base Zero" erreicht. Dies ist der höchste Punkt der Wanderung und gleichzeitig auch der beste Aussichtspunkt. Von nun an steigt der Weg steil Richtung Kloster San Fruttuoso ab. Bevor man jedoch absteigt, sollte man unbedingt linkerhand etwas versteckt auf einen Felsen steigen, von dem man tolle Blicke auf die Steilküste und das Meer hat.
Der Abstieg zum Kloster ist steil und steinig, bietet aber durch den Wald hindurch immer wieder tolle Blicke auf die Felsenbucht des Klosters San Fruttuoso.
Das Kloster selbst liegt nun wieder am Meer. Bei uns war ein sehr hoher Wellengang, was die ohnehin schon wilde Landschaft noch wilder erscheinen ließ. Das Meer in der Felsenbucht ähnelte eher einem Wildbach, immer wieder prallten mannshohe Wellen an die Felsen und überschwemmten zum Teil die Bootsanlegestelle, an der im Sommer Boote von Portofino anlegen. Das Kloster ist prinzipiell besichtigbar und im Sommer gibt es auch ein Restaurant, beide Einrichtungen waren aber bei uns Im Herbst geschlossen. Hinter dem Kloster ragt steil der Monte di Portofino auf, den man prinzipiell auch besteigen könnte. Ebenfalls ist es sicher sehr lohnenswert, den ausgestzten Weg nach San Rocco an der Steilküste entlang zu laufen, dafür hatten wir aber leider keine Zeit mehr, weil es im Herbst bereits um 17:30 Uhr dunkel wird. 
Der Rückweg nach Portofino verläuft am besten auf demselben Weg. Jetzt muss man natürlich den Steilhang zur Base Zero wieder aufsteigen und später die sehr unbequemen Treppen nach Portofino wieder absteigen. 
Nach der Wanderung sollte man sich unbedingt die Zeit nehmen, ein wenig in Portofino herumzulaufen. Außerdem ist es sehr empfehlenswert zum Leuchtturm (Faro) zu laufen, der tolle Blicke auf die Riviera di Levante bis zur Isola Palmaria bei Portovenere bietet. 


Tourengänger: andy251094, stadlerh

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