Hangspitze im Fönsturm


Publiziert von Jackthepot , 4. November 2012 um 20:03.

Region: Welt » Österreich » Nördliche Ostalpen » Bregenzerwald-Gebirge
Tour Datum: 3 November 2012
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: A 
Zeitbedarf: 3:30
Aufstieg: 750 m
Abstieg: 750 m
Strecke:Alpe Dosegg - Hangspitze über Südflanke - Alpe Dosegg
Zufahrt zum Ausgangspunkt:B200 Bregenzer Wald Straße - Mellau- 2. od. 3. Abfahrt rechts ab - Richtung Hochvorsäß/Doseggalpe (Mautstraße 3EUR) - Parken kurz ober der Alpe Dosegg
Kartennummer:Kompass Nr. 2 Bregenzer Wald / Westallgäu

Naja ... das letzte Mal hatte es ja die Polizei geschafft meinen schier ungebremsten Gipfelsturm in geheimer Mission auf halber Höhe zu beenden (einfach mal reinklicken -ich denke- lesenswert). Heute habe ich zumindest aus dem Erlebten gelernt und mir in Mellau einen Durchfahrt-Bewillungsschein für 3 Euronen gekauft und bin an der Mautschranke vorbeigefahren und nicht vorbeigelaufen. Bis zur Alpe Dosseg ist es weit -gut eine Stunde 'plus' zu Fuß- die Stunde auf 'ner Teerstrasse kann man sich weiß Gott sparen.
Geparkt wurde also etwas oberhalb der Alpe Dosegg (1004m). Das Empfangskomitee -eine kleine Herde 'riesiger Ziegen'- kam flugs herangaloppiert und begrüßte uns (vor allem Shaddy und Billy) mit reichlich Neugier und Mut. Das Stehen und Staunen löste sich aber in wildem Galopp schnell auf, als die beiden Hunde aus dem Kofferraum springen durften. Aber -gut für die Ziegen- 100m weiter unten kam ein Wandererpärchen herauf, die sofort alle Ziegenaufmerksamkeit für sich verbuchen durften.

Der Aufstieg ist schnell beschrieben. Kurz über eine grüne Wiese eben in den (inzwischen laubfreien) Buchenwald hinein. Die gesamte Tour verläuft immer auf deutlichen Gebirgspfaden - nicht zu verfehlen. Ein Bächlein gequert und nun kontinuierlich steil bis sehr steil im Laubwald um einen Geländerücken herum und in einen Geländeeinschnitt mit einem rauschenden Bach hinein und hinauf. Nach ca. 20/25 min wechselt man vom Laub- in den Nadelwald, der -je höher man kommt- von immer größeren Lichtung durchsetzt ist. Man gewinnt sehr schnell an Höhe schließlich folgt eine flachere Hangquerung und man erreicht nach ca. 1h 20min den Abzweig zur Guntenspitze (Schild). Weiter geht's wieder steil, doch zunehmend matschig nach oben. Ab ca. 1650m verließen wir ' grün bzw. herbstlich braun' und Morast und marschierten in 'weiß' und noch mehr Matsch und Morast weiter. Nach einem sehr steilen und erdig-rutschigem Fichtenhain kommt man auf dem Gipfelgrat heraus. Nun sieht man erstmalig das Gipfelkreuz das man lt. Schild in 5min, live aber in 45 sec. erreicht. Gesamtaufstiegszeit ca. gut 1 1/2h.

Die Aussicht vom Gipfel nach West/Nord/Ost/Süd ist schier überwältigend - siehe Bildmaterial.

Zurück auf gleichem Wege und ich war gottfroh als wie die rutschige Schlammzone hinter uns hatten und in der trockenen Buchenlaubzone auslaufen konnen - selbst mit Stöcken kein Vergnügen.


Tourengänger: Jackthepot

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Kommentare (2)


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Felix Pro hat gesagt:
Gesendet am 20. Dezember 2012 um 10:55
klein, doch fein - was hast du nicht für ein tolles "Jagdrevier"!

Lieber Gruss

Felix

Jackthepot hat gesagt: RE: klein, doch fein
Gesendet am 22. Dezember 2012 um 20:38
Hallo Felix,

da hast du zwar recht .... doch ich hätt' lieber deins... ;-)

LG Harald


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