Von der Forch über den Pfannenstiel durchs Dorfbachtobel nach Meilen - im Schneegestöber


Publiziert von rkroebl Pro , 29. Oktober 2012 um 16:24.

Region: Welt » Schweiz » Zürich
Tour Datum:28 Oktober 2012
Wandern Schwierigkeit: T1 - Wandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-ZH 
Zeitbedarf: 2:30
Aufstieg: 160 m
Abstieg: 500 m
Strecke:Bahnhof Forch - Chaltenstein - Hinder Guldenen - Vorder Guldenen - Pfannenstiel - Hochwacht - Toggwil - Dorfbachtobel - Meilen Bahnhof (11 km)
Zufahrt zum Ausgangspunkt:cff logo Forch
Zufahrt zum Ankunftspunkt:cff logo Meilen
Kartennummer:Ausschnitt map.geo.admin.ch / GPS etrex 30

Wintereinbruch auch im Flachland Ende Oktober, nun ja, wir waren vorgewarnt. Garstiges Wetter ist nicht etwas das uns davon abhält, unserer Sucht nach frischer Luft, Bewegung und Natur  durch Flucht hinter irgendeinen Ofen zu begegnen.  Also ging's los, mit der 'Frieda' wie wir hier unsere Forchbahn liebevoll nennen, vom Zürcher Stadelhofen, hinauf zur Forch. Nebenbei: Der SBB-Bahnhof Stadelhofen - das realisieren wohl viele nicht - ist nach Passagierumschlag gemessen der drittgrösste Bahnhof der Schweiz, nach Zürichs Hauptbahnhof und Bern. An Wochentagen, zur Stosszeit, verkehren hier die Doppelstockzüge auf drei Geleisen im Zweiminutentakt - und praktisch alle diese Züge (liebe SBB) sind komplett überfüllt.

Unser Forchbahnzug, der uns vom Stadelhoferplatz hinauf zum Ausgangspunkt unserer kleinen Schneewanderung war nur locker besetzt, in wenigen Minuten erreicht man das Örtchen Forch, am Fuss des Pfannenstiel - den man durchaus auch zu den Zürcher Hausbergen zählen darf. Von der kleinen Bahnstation dann über ein paar Treppen der Wanderwegsignalisation folgend durch den Weiler Chaltenstein hinauf in den Wald und auf schönen Waldwegen zur Hinder Guldenen, die sich - wenn der Schnee dann einmal etwas gesetzter ist - in ein beliebtes Ziel für Familienschlittler mit kleineren Kindern verwandeln wird. Heute stehen noch die Kühe auf der Schlittelwiese, der kleine Kiosk wo man später im Jahr dann Glühwein und Raclette serviert kriegt, ist noch nicht geöffnet. Da hat man wohl auch nicht damit gerechnet, dass die Wintersaison schon im Oktober los geht.

Weiter dann, über die Vorder Guldenen zur Guldener Höchi und wenige Meter am eigentlichen Gipfel des Pfannenstiel (853 m) vorbei zur Hochwacht. Vor diesem Ausflugs- und Aussichtsrestaurant (heute nur Ersteres) stehen Fahnenmaste mit den Flaggen der Gemeinden Egg und Meilen, da deren gemeinsame Gemeindegrenze praktisch durch die Liegenschaft verläuft. Hier gibt es - bei Wetter wie heute sehr willkommen - einen sehr gediegenen 'Schümlipflümli' zum aufwärmen des abgekühlten Körpers.

Nach der Rast geht es weiter nach Toggwil und dort ins Meilemer Dorfbachtobel. Diese kleine, langezogene Bachschlucht ist zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert. Heute, frisch verschneit, bot sie viele optische Reize und war trotz Schnee und Nässe ganz gut begehbar. Vorbei an der Burgruine Friedberg, die auch heraldisch verarbeitet das Wappen der Gemeinde Meilen ziert, geht's dann hinunter über Brücken und Brücklein in den Bezirkshauptort am Zürichsee. Wenige Meter auf Quartierstrassen bringen einen hinunter zum Bahnhof, von wo in kurzen Abständen die Züge in Richtung Zürich und Rapperswil für die Heimfahrt vorbeikommen.

PS: Man möge die Fotoqualität verzeihen, ich hatte bloss ein Telefon dabei.

Tourengänger: rkroebl


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Geodaten
 13607.gpx Pfannenstiel

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Kommentare (2)


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Gelöschter Kommentar

rkroebl Pro hat gesagt:
Gesendet am 30. Oktober 2012 um 16:08
Fitte Leute machen das natürlich in umgekehrter Richtung. Da ich aber gleich beim Stadelhofen wohne... ;-)

LG, Ray


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