Tretindanibba (1528m) - Unterwegs zwischen Sunnylvs-Fjord und Geiranger-Fjord


Publiziert von DonPico , 6. Oktober 2012 um 00:25.

Region: Welt » Norwegen
Tour Datum: 5 Juli 2010
Wandern Schwierigkeit: T4 - Alpinwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: N 
Zeitbedarf: 2 Tage
Strecke:Eidsvatnet - Oaldsvatnet - Tretindanibba - See auf 1001m - Storvatnet - Gomsdalen - Haugset
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Mit dem Auto von Eidsdal.
Unterkunftmöglichkeiten:Keine
Kartennummer:Turkart Tafjordfjella Best.nr. 2533

Allgemeines:

Diese hier beschriebene Tour habe ich im Juli 2010 während eines knapp zweiwöchigen Urlaubs in Schweden und Norwegen unternommen. Ich war mit dem eigenen Auto unterwegs.

Die Route ist offenbar wenig begangen. Die Wege sind teilweise nur schlecht oder gar nicht markiert. Das Gelände ist an manchen Stellen stark abschüssig und der Schwierigkeitsgrad daher mit T4 sicher richtig beschrieben. Trotzdem ist die Tour sehr empfehlenswert, da sie landschaftlich sehr abwechslungsreich ist.

Ich hatte Zelt, Kocher, Schlafsack und Isomatte dabei.

Anfahrt:

Von Norden mit der Fähre über den Norddalsfjorden nach Eidsdal. Von dort fährt man Richtung Geiranger bis zum Eidsvatnet. Dort gibt es einen großen Parkplatz, an dem man das Auto abstellen kann.

Tourenbeschreibung:

Tag 1:

Der Ausgangspunkt liegt auf 425m. Vom Eidvatnet führt ein Weg in Richtung Westen auf einem Rücken hoch zum Oaldsvatnet (1173m). Man kommt am Nordost-Ufer an und läuft um die Nordspitze des Sees zur Westseite. Durch unmarkiertes Gelände steigt man dann über ein steiles Geröllfdeld auf den breiten und flachen Südabhang des Tretindanibba (1528m). Diesen Betritt man nahe des Passes zwischen Tretindanibba-Gipfel und Oaldsegga. Ich habe meinen Rucksack in Passnähe zurück gelassen und bin hoch zum Gipfel gestiegen, wobei ich mich rechts (östlich) gehalten habe. Der Gipfel ist vom Eidsvcatnet in etwa 3 Stunden erreicht. Das Panorama vom Gipfel ist sehr schön. Nach Westen blickt man über 1500m fast senkrecht hinunter zum Sunnylvsfjorden, und nach Osten sieht man hinunter zum Oaldsvatnet.

Nachdem ich meinen Rucksack eingesammelt hatte, bin ich weiter abgestiegen zu einem kleinen See auf 1001m Höhe. Am Rand des Sees steht eine kleine, unbewohnte Hütte. Dort habe ich das Zelt aufgeschlagen und gekocht. Zeitbedarf ab Gipfel ca. eine Stunde.

Tag 2:

Nach dem Abbau des Zelts bin ich, dem Absfluss des Sees folgend, in westlicher Richtung abgestiegen. Die Abzweigung nach Südosten, am Abhang des Bergs Storvassnibba habe ich längere Zeit nicht gefunden. Schließlich wurde mir klar, dass ich viel zu weit unten gesucht hatte. Der Weg verläuft oberhalb der Baumgrenze. Ich stieg also wieder hinauf und kletterte ein recht steiles, wegloses Stück am Nordostrücken des Storvassnibba hinauf. Oberhalb der Steilstelle war streckenweise ein Weg erkennbar, auf dem ich nun zunächst aufsteigend, dann auf der Kontourlinie Richtung Südosten ging. Über weite Strecken muss man über Blockwerk gehen. Dieser Wegabschitt scheint sehr selten begangen zu werden. Nach etwa zwei Kilometern, und nachdem man den See Storvatnet (870m) nördlich passiert hat - keinesfalls zu früh - steigt man ab und befindet sich etwas östlich des Storvatnet auf dem Pass zwischen Gleitfjellet und Storvassnibba. 
Von hier aus sind es nur wenige Hundert Meter zum Abstieg ins Gomsdalen. An dieser Stelle beginnt auch wieder eine - manchmal undeutliche - Wegmarkierung. Dieser folgend - das ist nicht immer einfach - erreicht man nach einer Stunde den verlassenen Hof Gomsdalen am Steilabhang zum Geirangerfjord.
Von Gomsdalen aus ist der Weg gut markiert. Man geht etwas 1000m oberhalb des Geiranger-Fjords noch zwei Stunden in östliche Richtung und erreicht dann die kleine Siedlung Haugset und wenig später die Straße zwischen Geiranger und Eidsdal.

Rückfahrt:

Per Anhalter zum Eidsvatnet und von dort mit dem Auto über Geiranger nach Loen zur nächsten Tour.

Tourengänger: DonPico

Galerie


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