"Pflotschwanderung" von Baar nach Schindellegi


Publiziert von TeamMoomin , 4. Oktober 2012 um 15:43.

Region: Welt » Schweiz » Zug
Tour Datum:30 September 2012
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: Albiskette - Höhronen   CH-ZG   CH-ZH   CH-SZ 
Zeitbedarf: 7:00
Aufstieg: 1100 m
Abstieg: 800 m

Was macht man an einem veregneten Sonntag bei dem man trotzdem das Bedürfnis hat raus zu gehen, ja genau man besinnt sich wieder mal auf die kleinen Kantonsziele welche man mal besuchen wollte und verbindet das ganze mit einem guten Freund den man ja auch noch in seiner neuen "Heimat" besuchen möchte zu einem lustigen "Plotsch-Regen-Nebel Spaziergang mit anschliessendem Spagetthi Plausch.

Nach dem ich heute mal zu einer humane Zeit in Basel auf den Zug konnte kam ich nach knapp 2 Stunden verschlafener Zugfahrt in Baar an wo ich am Bahnhof Klaus (berglurch) antraf, welcher auch noch mit gewissen Schlafmängeln zu kämpfen hatte.
 So liefen wir zuerst mehr oder weniger wach gemütlich durch Baar bevor wir dann irgendwan über einen Feldweg die Stadt/Dorf? verliesen und gemütlich zum höchsten Punkt des angrenzenden Waldes liefen der Baarburg.

Von diesem aussichtlich gesehenen unbedeutenden "Gipfel" mitten im Wald gings anschliesend hinunter zu den Höllgrotten, welche wir dann aber doch nicht besichtigen gingen da uns der Eintrittspreis es dann doch nicht wert war. Der Umweg hatte sich aber trotzdem gelohnt da man hier einem schönen Weg dem Fluss entlang bis zu den Wasserkraftwerken bei P 536 folgen kann.

Das Wetter hatte unterdessen von anfangs bewölkt zu total zugenebelt mit feinem Nieselregen gewechselt, was uns aber eigentlich auch nicht allzugross störte. So liefen wir dahin und vertrieben uns die Zeit mit guten Gesprächen bis wir dann fast über das Kloster Gubel stolperten, welches sich unvermittelt aus dem Nebel schählte.

Etwas später kamen wir wieder in den Wald hinein wo wir dann via Bruusthöchi auf den Gottschalkenberg liefen. Dieser Teil war sehr interessant da überall im Wald Pilze zu sehen waren, leider keine Steinpilze auf die Klaus so gehofft hatte.

Der Weiterweg führte uns dann, nachdem wir uns einmal beim Weg vertan hatten und so eine Ehrenrunde laufen durften, zum Höhronen und dann zum WIldspitz. Die Pilze waren auch auf diesem Wegteil überall zu sehen nur mussten wir uns hier mehr auf den Weg konzentrieren, da dieser einer einziger Schlamsumpf war.

Der Abstieg wurde dann zu einer sehr lustigen Rutschpartie bei welcher wir das einte oder andere mal mehr oder weniger erfolgreich wieder unsere Balance herstellten um nicht gleich den ganzen Hang hinunter zu rutschen bzw. endgültig aus zu sehen als ob wir gerade vom OpenAir zurück kämen.

Ursprünglich hatten wir mal geplant gehabt ( durch Tobis Tour inspiriert) noch weiter bis nach Zug zu wandern, was wir dann aber aufgrund des doch nun langsam so schlecht werdenden Wetters dass es  doch keinen Spass mehr machte verwarfen und kurzentschlossen nach Schindellegi Klaus neuer "Heimat" abstiegen.

Ziemlich dreckig kamen wir dann bei im zu Hause an wo wir von seiner Freundin dann zur absoluten Krönung des Tages sogar bekocht wurden.

So endete der lustige Tag mit einem leckeren Spagetthi Essen bei zwei netten Freunden, bevor ich dann satt und zufrieden wieder nach Basel fuhr.

Fazit: Es gibt für jedes Wetter die richtige Tour, vorausgesetzt man hat auch die richtigen Kleider, einen guten Kollegen zum rededn  und etwas Humor dabei. Die Route selbst ist im trockenen Zustand sicherlich unschwer und kann nach Lust verlängert/verkürzt werden. Ideal für Leute die gerne sanfte Hügeltouren mögen und auch gerne mal in einer Beiz unterwegs einkehren (den von denen hat es auf dem Weg überall). Bei den Bedingungen wie wir sie angetroffen haben ist im Abstieg von der Wildspitz Vorsicht wegen Ausrutschgefahr angesagt.


Tourengänger: Berglurch, TeamMoomin

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Kommentare (3)


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Henrik hat gesagt: Das kann ich nicht
Gesendet am 4. Oktober 2012 um 16:23
nachvollziehen, wie du das angestellt hast.... es gibt keinen Direktzug nach Baar!

> knapp 2 Stunden verschlafener Zugfahrt in Baar

Der Klaus ist so still...wenn ich über Olten schreibe...


Gruess

silberquäki

TeamMoomin hat gesagt: RE:Das kann ich nicht
Gesendet am 8. Oktober 2012 um 13:50
Naja nicht direkt da war mein Text etwas unglücklich formuliert, bin zwar in Zürich umgestiegen aber eher so im Zombie-Modus als wach.

Naja der Klaus wohnt ja jetzt auch nicht mehr in Olten..

Gruss oli und Moomin

Berglurch hat gesagt: RE:Das kann ich nicht
Gesendet am 9. Oktober 2012 um 20:01
Eben. Vom Kilometer Null zum Kilometer, hmmm, weiss nicht. Jedenfalls eben in der Urschweiz :-)
Danke jedenfalls für die Erwähnung in Bericht und Kommentar :-)


B.
Lurch


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