Säntis Normalweg


Publiziert von MatthiasG , 24. September 2012 um 20:48.

Region: Welt » Schweiz » St.Gallen
Tour Datum:23 September 2012
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: Alpstein   CH-AR   CH-SG   CH-AI 
Zeitbedarf: 2 Tage 15:00
Aufstieg: 1250 m
Strecke:Normalweg über Tierwies (http://www.hikr.org/route163.html)
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Auto
Kartennummer:LK Säntis 1:25.000

Da es hier schon sehr viele Berichte gibt fasse ich mich kurz:

Der Steig ist hervorragend abgesichert und markiert. Ich bin bei fast totaler Finsternis aufgestiegen (mit Stirnlampe) und es war kein Problem. Auch die Nässe war kein Problem, es hat keine Kletterstellen. Nur Steinschlag könnte sein wenn mehr los ist.

Um 5 Uhr morgens war ich aber der einzige, der da rauf ging, trotz guter Wetteraussichten und Sonntag.

Oben schaut es nicht schön aus, nur ein Raumschiff könnte noch unpassender wirken als die Anlage am Säntis. Und bei einem Raumschiff hätte man wenigstens noch die Hoffnung, dass es irgendwann wieder weg fliegt. Ich bin zwar froh, dass ich mit der Bahn runter fahren konnte, da mein Knie noch ein wenig komisch ist, aber dazu hätte man ja nicht gleich den ganzen Gipfelbereich so extrem verbauen müssen. Und knapp unter den Gipfel zu fahren würde auch genügen, man hätte die Bergstation ja bei der letzten Stütze machen können. Aber ich denke das hat nicht nur touristische, sondern wohl vor allem auch militärische Hintergründe (?)

Gut, die Sendeanlage muß man auch irgendwo unterbringen, aber auch hier: muß das wirklich genau am Gipfel sein? Wobei wenn es nur die Sendeanlage und die Wetterstation wäre, wäre der Gipfel bei weitem nicht so häßlich.

Wie auch immer, für den Morgensport hat es genügt und ich kam rechtzeitig weg vom Gipfel bevor die Scharen aus der ersten Bahn darüber her fielen.

Tourengänger: MatthiasG

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Kommentare (1)


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silberhorn Pro hat gesagt:
Gesendet am 24. September 2012 um 23:01
Die Alpstein Tourismus-Verantwortlichen denken eben "solange es den Alpstein gibt sollen alle hinauf, X Bohrhacken einschlagen etc., irgend wann fällt eh alles zusammen. Motto: "Nach mir die Sintflut".


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