Chrüz 2195.7m – Die Sommerüberschreitung vom Stelserberg nach St. Antönien


Publiziert von Seeger Pro , 24. September 2012 um 11:56.

Region: Welt » Schweiz » Graubünden » Prättigau
Tour Datum:23 September 2012
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-GR 
Zeitbedarf: 5:00
Aufstieg: 772 m
Abstieg: 824 m
Strecke:10.7km: Stels Mottis, Postauto-Haltestelle 1467m – Stelsersee 1668m – Drostolen 1933m – Chrüz 2195,7m – Chlei Chrüz 2103m – Valpun 1882m – Leng Ried Pt. 1720m – Sagen 1597m – St. Antönien 1420m
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Postauto von Schiers nach Stels Mottis (Endstation)
Zufahrt zum Ankunftspunkt:Postauto von St. Antönien nach Küblis (ACHTUNG auf eventuelle Vorreservation einiger Extrabusse, zum Beispiel den von 16 05 Uhr bei 079 642 27 48). 15 05 Uhr und 17 05 Uhr ohne Vorreservation.
Unterkunftmöglichkeiten:Restaurant in St. Antönien

Eine markante Bergkette auf der CH/FL und CH/A – Grenze zieht sich vom Rheintal 30 km Richtung ESE bis oberhalb des Talkessels von St. Antönien, wo er gegen S dreht und letztgenanntes Tal einkreist. Falknis - Scesaplana – Drusenfluh – Sulzfluh – Schijenfluh – Madrisa. Zwischen dem Haupttal des Prättigaus und dieser Kette – teils auch Rätikon genannt – befindet sich ein ausgebautes Wanderparadies, welches mit Postautolinien sehr gut erschlossen ist.
Bei schönstem Wetter starten wir in Stels Mottis, Postauto-Haltestelle 1467m. In der Nähe befindet sich ein Restaurant. Auf der neuen Teerstrasse wandern wir zum  Stelsersee 1668m. Plötzlich erscheint die imposante Felswand der Drusfluh mit dem gut einzuprägenden Schweizertor über den saftigen Wiesen des Stelserbergs. Erste Rast oberhalb des Seeleins.
Wieder etwas dem Weg zurück und dann nach rechts hinauf dem Wanderweg entlang über  Drostolen 1933m mit vielen kleinen Seen dem breiten Wiesengrat entlang im Banne des Rätikons. Tiefblick zum Stelsersee und dem unteren Prättigau. Markant die von der Landquart ausgeschliffenen schmalen Chlus, in welcher sich die Strasse, die Bahn und der Fluss den knappen Platz teilen müssen.
Nach einem steilen Aufstieg über die markante Rippe zum  Chrüz 2195,7m, welches dank Sonntag von vielen Leuten besucht wird. Solo-Jodel von hoher Qualität als Vorführung:  Ergreifend, wie es möglich ist, ohne Instrumente mit der eigenen Stimme Freude machen  zu können.
Wir steigen nun zum  Chlei Chrüz 2103m hinunter und bewundern die Lawinenverbauungen. Blick hinunter nach St. Antönien. Bei der AlpValpun 1882m besteht die Möglichkeit nach Pany rechts abzuzweigen. Wir wählen den Abstieg gegen St. Antönien und somit nach links hinunter zu einem Brunnen und über die Weiden zum Wald. Der Riedbüel wird auf seiner Nordseite umgangen. Wunderschöne Riedlandschaften wechseln sich mit Wald ab. Über   Leng Ried Pt. 1720m erreichen wir   Sagen 1597m, wo es im Winter einen Skilift hat.
Nun auf der Strasse (oder verbotener Abkürzung) hinunter nach  St. Antönien 1420m.
Diese Tour ist sehr beliebt als Schneeschuh-  und  Skitour. Die Stille des Schnees.
Doch im Sommer lebt dieses Gebiet mit der intakten Landwirtschaft: Kuhgeläute und bewohnte Alpgebäude.
Und den vielen Seelein, in welchen sich die hellgrauen Felsen  des Rätikons spiegeln. 

Tourengänger: Seeger

Galerie


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