Dottenberg Bike & Hike


Publiziert von budget5 , 16. Februar 2008 um 21:32.

Region: Welt » Schweiz » Luzern
Tour Datum:16 Februar 2008
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Mountainbike Schwierigkeit: L - Leicht fahrbar
Wegpunkte:
Geo-Tags: Rooterbergkette   CH-LU 
Zeitbedarf: 4:00
Aufstieg: 300 m
Abstieg: 300 m
Strecke:Küssnacht - Udligenswil - Götzetal - Dottenberg über Nordostsporn - Alp Ob. Abrüti - Dierikon - Götzetal - Udligenswil - Küssnacht
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Mit Bahn, Bus, Schiff, Auto, Velo oder sonst wie nach Küssnacht am Rigi.
Unterkunftmöglichkeiten:Hotels in Küssnacht oder Luzern

Der Dottenberg, ein eigentlich kleiner Hügel, der aber seine anspruchsvolle Seite hat. Vom Götzetal aus lässt der sich über die steile Nordostflanke besteigen. Das Gebiet ist ziemlich oft weglos aber meistens ungefährlich. Ein Ausflug auf den Berg hoch über dem Götzetal ist aber seine Mühe wert.


Ich startete die Tour um 13.30 von mir zu Hause aus. Mit dem Bike fuhr ich zuerst in Richtung Allmig, dann der Hauptsrasse entlang weiter nach Udligenswil. Leider muss man den grössten Teil der Strasse entlang fahren, da nebenan der Golfplatz ist. In Udligenswil suchte ich einen Veloständer, um das Bike abzustellen. Da ich schon ein Weilchen nicht mehr mit dem Velo unterwegs war, keuchte ich schon jetzt vor Erschöpfung. Ab dem Veloständer an der Küssnachterstrasse ging ich zu Fuss der Strasse entlang ins Götzetal. Wenn ich gewusst hätte, dass es einen Wanderweg gibt, hätte ich natürlich diesen benutzt. Weiter marschierte ich dem Tal entlang bis ungefähr P.545. Von dort links, den Forstweg hinauf über die stark vereiste Kuhweide (T3). Am Waldrand hört das Weglein auf. Von dort weglos und sehr steil den Wald hinauf. Stark gefroren und vereist, war der Boden und bereitete mir einige Schwierigkeiten (T4). Fast zu Oberst begegnete ich der Schlüsselstelle meiner Tour. Eine Querung über ein abgerutschtes Geröllfeld, dass so eisig war, dass das Gestein sofort abbroch, wenn man einen Fuss darauf setzte (T5) Da wäre jetzt ein Pickel sehr hilfreich gewesen. Langsam und mit vollster Konzentration meisterte ich die Stelle. Dann nur noch wenige Meter bis zur Hütte unter dem Dottenberg. Weiterhin weglos ging’s über das Hügelchen P.742 und Grasfelder auf den höchsten Punkt des Dottenberg (T2)


Nach einer kurzen Gipfelrast ging’s runter zur Alp Ob. Abrüti. Da ich leider meine Karte verloren hatte, verirrte ich mich im Wald, anstatt nach Dierikon zu kommen. Aber ich wurde aufgemuntert, als ich ein junges Rehlein vors Objektiv bekam. Leider aber nur sein Köpfchen. Ich wanderte wieder zurück zur Alp und erkundete mich nach dem Weg nach Dierikon. Von dort aus ging’s auf Asphaltwegen ins Götzetal zurück (T1). Über Kuhweiden, Hügel und Bauernhöfe trottete ich in schnellem Tempo zurück nach Udligenswil (T2). Von dort wieder aufs Bike und zurück nach Küssnacht.


Der Dottenberg ist seinen Besuch vor allem wegen des Aufstiegs wert. Die Aussicht ist nicht speziell schön und auch ein Gipfelkreuz oder Ähnliches existiert nicht. Die Tour war aber überraschend anstrengend, vor allem der Aufstieg und die Velostrecke. Also hervorragend als Trainingstour geeignet. Tour im Alleingang.


Tourengänger: budget5

Galerie


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