Albishorn, 909m


Published by Linard03 Pro , 17 September 2012, 20h38.

Region: World » Switzerland » Zürich
Date of the hike:16 September 2012
Hiking grading: T2 - Mountain hike
Waypoints:
Geo-Tags: Albiskette - Höhronen   CH-ZH 
Time: 3:30
Height gain: 535 m 1755 ft.
Height loss: 412 m 1351 ft.
Route:Müliberg (Affoltern a.Albis) - Äugsterberg - Türlersee - Tüfenbach - Albishorn - Bürglen - Hochwacht - Albispasshöhe
Access to start point:cff logo Affoltern a.Albis, Müliberg
Access to end point:cff logo Albispass / cff logo Langnau-Gattikon

Zur Abwechslung wieder mal ein etwas ruhigeres Wochenende ...; Freunde treffen, gut essen - aber ganz ohne Bewegung, das wäre ja nun wirklich schon beinahe sträflich an einem goldenen Herbstsonntag wie heute!
Schnell war eine familien-freundliche Wanderung gefunden: die Kriterien "nicht allzuweit fahren", "ÖV-tauglich" und "Verpflegungs-Möglichkeit" wurden eingebaut. Da wir zudem letztes Jahr schon mal dem Türler-See einen Besuch abstatten wollten, jedoch infolge allzu flüssigem Wetter nicht hat stattfinden können, war auch die Region bestimmt.


Los ging's also per S-Bahn bis Affoltern a. Albis. Eine Ortsbesichtigung ersparten wir uns, indem wir per Bus gleich bis Müliberg fuhren, welches am Fuss des Äugsterbergs liegt. Kurz nach 10 Uhr hielt sich der Nebel immer noch hartnäckig, der Äugsterberg war kaum zu sehen.
Der schmale Pfad wird wohl nicht oft begangen und ist teilweise schlammig. Steil geht's bergauf durch den Wald; immer auf der Krete. Kein Mucks ist zu hören, nur ein Reh bringt sich unweit von uns in Sicherheit.

Nach einer knappen halben Stunde erreichten wir bereits den höchsten Punkt vom Äugsterberg (829m), welcher leider keine Aussicht bietet. Dafür bestaunten wir ein kurioser, 3-stämmiger Baum ... Langsam drangen die ersten Sonnenstrahlen durch die Bäume, während wir uns im Abstieg nach Aeugst befanden.
Eine endlos scheinende Treppe führte uns dann direkt zum Türlersee hinunter. Welch' idyllischer See! Jetzt verstand ich auch, weshalb er im Sommer ein beliebter Badesee ist ...

Weiter ging's via Riedmatt nach Tüfenbach. Von hier steigt der Pfad wieder etwas steiler an. Angenehm empfanden wir, dass der Weg im Wald verlief, so kamen wir nicht übermässig ins Schwitzen ... ;-) Kurz vor 13 Uhr erblickten wir die gut besetzte Terrasse des Bergrestaurant Albishorn und hatten somit das Albishorn (909m) erreicht. Dort genossen wir eine ausgiebige Rast inkl. Mittagessen. Die Aussicht war zwar grandios (von Säntis über Mürtschenstock, Vrenelisgärtli bis zum Titlis und Rigi); allerdings doch ziemlich dunstig.

Mit vollen Bäuchen wanderten wir via Bürglen (915m) und Hochwacht auf und ab. Natürlich musste ich auch noch schnell den Hochwacht-Turm erklimmen, während die übrigen Familien-Mitglieder amFusse des Turmes warteten. Die Aussicht auf dem Hochwacht-Turm ist indes nicht wesentlich anders als vom Albishorn aus.

Weit war's nun nicht mehr, bald gelangten wir zum Albispass, wo wir nach nur 15 Min. Wartezeit den Bus besteigen konnten, welcher uns zum Bahnhof Langnau-Gattikon brachte.

Fazit:
- eine herrliche Familien-Wanderung an einem goldenen Herbsttag!
- meine ZH-Gipfel Nr. 35 - 37

Bemerkungen:
Sehr schön bzw. unerwartet war, dass man sich auf dem ganzen Kammverlauf gegenseitig grüsste; keine Selbstverständlichkeit mehr!

Vorausschickend, dass auch ich ab und zu per Bike unterwegs bin: nicht sehr intelligent empfinde ich  jene Mountain-Biker, welche an einem Sonntag-Nachmittag zwischen Albishorn und Hochwacht unterwegs sind: erstens ist auf dem schmalen und von Dutzenden Fussgängern frequentierten Pfad kein Platz zum Fahren bzw. Überholen vorhanden. Zweitens muss sich somit auch der Fahrspass in sehr engen Grenzen halten.
Aber dies ist wohl eine uralte Diskussion, welche v.a. auch am Üetliberg immer wieder geführt wird, obwohl dort mehr Platz vorhanden ist.

Hike partners: Linard03


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