Ruinen Schauenburg und Schauenburgflue


Publiziert von Felix Pro , 30. August 2012 um 12:56. Text und Fotos von den Tourengängern

Region: Welt » Schweiz » Basel Land
Tour Datum:26 August 2012
Wandern Schwierigkeit: T1 - Wandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-BL 
Aufstieg: 260 m
Abstieg: 260 m
Strecke:Egglisgraben, Parkplatz - Horn - Berghof - Ruine Neu Schauenburg - Ruine Alt Schauenburg - Schauenburgflue - Berghof - Horn - Egglisgraben
Zufahrt zum Ausgangspunkt:PW via Langenthal, Autobahn Niederbipp - Pratteln
Kartennummer:1067

Nach der Fahrt durch Pratteln (dessen alter Stadtteil entzückt) fahren wir in der Nähe des Talbachs entlang von Rebbergen hoch zum öffentlichen (Gratis)-Parkplatz bei Egglisgraben.

Hier, im Wald, beginnt unsere kurzweilige und interessante Wanderung rund um die beiden Ruinen und die Schauenburgflue; erst einmal quer zur „Ewigkeitsstrasse“ im Wald des Horn (auf Muttenzer Boden). Kurz bevor wir vor dem stattlichen und gepflegten Berghof zum Wald hinaus an die Sonne treten, überqueren wir die Gemeindegrenze: unsere drei Ziele liegen allesamt auf Frenkendorfer Boden. Am originellen „Rebhäuschen“ vorbei nähern wir uns der mächtigen Ruine Neu Schauenburg; viel Wissenswertes über deren Geschichte, jenes besagte Häuschen u.a. erfährt man hier.

Das vor der Ruine aufgestellte Schild mit dem Hinweis „gesperrt“ ist nachvollziehbar: sitzen doch viele der obersten Steine der verbliebenen Umfassungsmauer sehr locker und könnten Besucher verletzen. Nachdem wir uns jedoch trotz versperrten hohen Eisengitter-Tor Zutritt (mittels einer Kraxeleinlage im 1. Grad) verschafft haben, betreten wir einen grasüberwachsenen Innenhof mit schönem Ausblick zu den Felswänden der Schauenburgflue, und ein bestens verschlossenes und von aussen sehr adrett und intakt wirkendes kleines Häuschen zuoberst im Innenhof. Die unmittelbar daneben bestehende Mauer weist auch beträchtliche Risse und Schräglage auf – ist also etwa so (in)stabil wie weite Teile der bereits von unten gesichteten obersten Ruinenreste; es scheint, als ob sich der private Besitzer wenig um deren Erhalt kümmert … schade.

 

Unser Weg führt uns zurück bis zum Berghof und anschliessend unterhalb der Felswände im Wald durch ehemaliges Bergsturzgebiet an zwei komfortabel eingerichteten Picknickplätzen vorbei hinauf zur Ruine Alt Schauenburg. Von ihr sind zwar nur gut mannshohe Restmauern des inneren Teils erhalten – diese jedoch gut instand gestellt. (Sie ist die neuere der beiden Anlagen; Ruine Neu Schauenburg hat ihren Namen deshalb, weil sie nach der Beschädigung durch das Erdbeben von Basel 1356 neu aufgebaut worden ist.)

 

Wir folgen nun erst der Fahrstrasse im Wald Richtung Schauenburgflue; einige Meter laufen wir auf einer Spur entlang der Abbrüche zum P. 663 – den höchsten Punkt finden wir jedoch auf dem flachen Gipfelplateau (mit beachtlichen, senkrechten Felsabbrüchen und –zähnen) zwischen dem erwähnten und dem Aussichtspunkt P. 658. Von hier ergibt sich ein schöner Blick zur Ruine Neu Schauenburg und Füllinsdorf. Unmittelbar an der nördlichen Ecke des Aussichtspunkts, wo wir uns kurz niederlassen, erkennen wir eine Abkürzung zum Berghof hinunter: diese führt zum Teil beachtlich steil und etwas abschüssig nordwärts zu diesem hinunter.

 

Ab hier, diesem hübsch gelegenen und ausnehmend schön unterhaltenen grossen Gutsbetrieb, nehmen wir denselben Weg zurück zum Parkplatz bei Egglisgraben. 


Tourengänger: Ursula, Felix

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Kommentare (1)


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Sputnik Pro hat gesagt: Auf Sputniks Hausberge...
Gesendet am 30. August 2012 um 14:39
Hallo Zusammen,

Toll habt ihr die interessante Gegend besucht. Beim gallorömischen Tempel nördlich vom der Ruine Alt Schauenburg hätte man auch noch eine schöne Aussicht. Dort stehen überreste eines Römischen Tempels.

LG, Andi


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