Igl Compass (3016m)


Publiziert von Max Pro , 25. August 2012 um 16:50.

Region: Welt » Schweiz » Graubünden » Albulatal
Tour Datum:17 August 2012
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-GR 
Zeitbedarf: 6:00
Aufstieg: 1250 m
Abstieg: 1250 m
Zufahrt zum Ausgangspunkt:RhB nach Preda
Kartennummer:258 T

Eine Tour, bei der die An- und Abreise genauso spektakulär ist, wie der Gipfelsturm selbst. Bereits die Fahrt mit der Albulabahn nach Preda bei bestem Wetter ist ein Erlebnis, das nicht nur Eisenbahnfans gefällt. Vom Bahnhof folgen wir zunächst dem Steig zur Alp Zavretta. Wir sind, abgesehen von ein paar Eichkätzchen im Wald, allein unterwegs und wandern weiter im Val Zavretta Richtung Osten. Immer wieder pfeifen Murmeltiere, leider lässt sich keines zu einem Foto überreden.

Bis zur Fuorcla Zavretta zieht sich die ganze Übung zwar etwas, aber dafür ist der Effekt nun umso besser: Plötzlich taucht die Bernina auf. Wir wenden uns nach Südwest, steigen den Pfad zum Gipfel hoch, setzen uns erst mal nieder und geniessen die Aussicht. Anscheinend hat heute niemand so recht Lust, auf diesen ansehnlichen Aussichtspunkt zu steigen, wir sind immer noch alleine.

Da wir von oben die schönen Farben der Seen am Albulapass bewundert haben, beschliessen wir, über das Hospiz abzusteigen und über Crap Alv und den Lai da Palpuogna nach Preda zurückzukehren. Recht steil geht's zunächst über Richtung Süden zu den Terrassas hinab und dann nach einem kleinen Linksbogen zum Hospiz.

Der Weiterweg ist ebenfalls beschildert. Rechts neben der Passstrasse spazieren wir zur Crap Alv, dort überqueren wir die Strasse und wandern weiter zum Lai da Palpuogna. Den sollte man sich nicht entgehen lassen, die Ausblicke vom Südufer sind ausserordentlich schön, hier treffen wir wieder auf Menschen. Eine Alphorngruppe probt am Ufer, jetzt wird das ganze Ambiente auch noch soundmäßig komplettiert.

Viele Wege führen vom Nordufer des Seeleins nach Preda, unserer scheint irgendwie der längste zu sein. Jedenfalls stehen wir handgestoppte 30 Sekunden am Bahnhof, als der Zug einfährt.

Eine wunderschöne Tour in einem wunderschönen Gebiet und noch dazu nicht überlaufen, was will man mehr.

Tourengänger: Max

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