Abenteuer Rigi


Publiziert von Mo6451 Pro , 22. August 2012 um 18:53.

Region: Welt » Schweiz » Schwyz
Tour Datum:22 August 2012
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: Rigigebiet   CH-LU   CH-SZ 
Zeitbedarf: 6:00
Aufstieg: 1159 m
Abstieg: 1131 m
Strecke:17,5 km - Weggis - Säntiberg - Kapelle Heiligchrüz - Felsetor - Romiti - Rigi First - Rigi Kaltbad- Chänzeli - Räbalp - Chrüzbode - Seebodenalp - Riedboden - Geissflue - P 753 - Immensee
Zufahrt zum Ausgangspunkt:cff logo Luzern-Küssnacht; Bus Küssnacht-Weggis
Zufahrt zum Ankunftspunkt:cff logo Immensee - Luzern
Kartennummer:map.wanderland.ch

Auf die Rekotour vom 10. August folgte nun heute die Tour mit den Senioren des SAC-Pilatus. Obwohl das Wetter am Morgen noch sehr durchwachsen war - auch ein paar Regentropfen sind gefallen - sollte es im Laufe des Tages doch sehr sonnig und warm werden.

Die Aufstiegstour habe ich *hier beschrieben. Zu ergänzen wäre nur noch, dass es sich unbedingt lohnt im Restaurant der Stiftung Felsentor eine längere Pause zu machen. Das Personal ist sehr freundlich und hatte für uns extra Sandwiches vorbereitet. Unser Kommen hatte ich telefonisch (041 397 17 76) angemeldet.

Wegen Gleisbauarbeiten fährt die Bahn von Vitznau über die Station Romiti zur Zeit nicht. Das Restaurant ist während dieser Zeit nur zu Fuß zu erreichen. Es lohnt sich aber.

Nach einer ausgiebigen Pause mit traumhafter Aussicht nahmen wir dann den letzten Teil des Weges bis First unter die Füße. Über den oberen Firstweg erreichten wir dann Rigi Kaltbad und die meisten Teilnehmer nutzten die Möglichkeit mit der Bahn hinunter nach Weggis zu fahren. Immerhin waren wir schon über 1000 Höhenmeter aufgestiegen.

Ich wollte aber noch nach Immensee absteigen, mein Wanderkollege Eduard hat mich freundlicherweise begleitet. Was dann kam war einfach Abenteuer. Wir erwischten einen Weg, der kein Wanderweg ist.  Abgerutschte Wege, schmale Querungen über Geröll, unterwegs auch einen Steinmännchen-Garten sowie überhaupt fehlende Überbrückungsmöglichkeiten und wackelige Baumstämme als Brücken. Ein Sprung tat es auch. Ein paar Tobel waren zu queren, was natürlich den Weg etwas länger machte.
Erst ziemlich weit unten stießen wir wieder auf den Wanderweg, allerdings lange Zeit ohne Markierung.

Trotzdem erreichten wir in guter Zeit Immensee, der Zug war gerade 3 Minuten weg. Der nächste fährt erst eine Stunde später. Zeit genug für ein Bier und eine Glace. Es war eine außergewöhnliche Tour, die Rigi hat abseits der Touristenströme allerhand zu bieten.

Tour mit SAC-Pilatus (erster Teil) und Eduard (zweiter Teil).

Tourengänger: Mo6451

Galerie


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