Von Ospizio Bernina nach Cavaglia


Publiziert von lainari , 21. August 2012 um 20:11.

Region: Welt » Schweiz » Graubünden » Val Poschiavo
Tour Datum:11 Oktober 2005
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-GR 
Zeitbedarf: 3:00
Aufstieg: 130 m
Abstieg: 690 m
Strecke:10 km
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Auto bis zum Passo del Bernina oder Zug der RhB bis Ospizio Bernina
Zufahrt zum Ankunftspunkt:Zug der RhB von Cavaglia nach Ospizio Bernina
Kartennummer:1:50.000, Blatt 469T Val Poschiavo

Wetterpech im Puschlav
 
Angekündigt war ein weiterer strahlender Herbsttag und ich befand mich wieder einmal auf dem Weg in ein Bündner Südtal. Heute wollte ich von Ospizio Bernina nach Poschiavo, dem Hauptort und Namensgeber des Tales Val Poschiavo hinunterlaufen. Schon auf dem Weg ins Engadin zeigten sich im Süden Wolken. In Ospizio Bernina angekommen, waren die Wolken aufliegend. Da der Weg keine Schwierigkeiten aufweisen würde, startete ich trotzdem mit der Aussicht, dass auch Schlechtwettermotive reizvoll sein konnten. Zunächst lief ich den Fahrweg zur Stazione Ospizio Bernina hinunter. Am Ufer des Lago Bianco ging ich auf ebenem Weg bis zum Ende des Sees. Jetzt begann ein leichter Abstieg. Nach dem Seitenwechsel über das Bahngleis kurz hinter der Abzweigung Mot 2162 m bog ich im Nebel ungewollt seitlich auf eine unmarkierte Pfadspur ab. Später kam ich so auf die Anhöhe Pru dal Vent, nachdem ich zuvor an der Talkante an den offenbar als Windschutz der Station Alp Grüm aufgestellten Holztafeln vorbeigelaufen war. Dann gelang es mir zur Station Alp Grüm abzusteigen. Hier traf ich auf einen Einheimischen in Jägerkluft mit dem ich mich kurz unterhielt. Er wollte zum Lagh da l'Ombra und in die Val da Pila zur Gemsen-Beobachtung. Ich setzte meinen Abstieg fort. Dabei passierte ich die relativ neu eingerichtete Kreuzungsstelle Stablini der RhB. Im Verlauf erreichte ich Cavaglia. Hier lichtete sich der Nebel etwas. Einige Meter weiter zu Beginn der nächsten Steilstufe standen wieder Wolken an. Deshalb beschloss ich, die Tour hier zu beenden. Ich besuchte noch die auf einer kleinen Anhöhe liegenden, sehenswerten Gletschermühlen. Dann ging ich zur Station zurück. Diese wurde gerade umgebaut. Ein ehrwürdiger ABe 4/4 I war für den Bauzugdienst eingeteilt. Ich überbrückte die Wartezeit auf den Zug mit einem Picknick und fuhr im Anschluss bis zur Stazione Ospizio Bernina zurück. Von hier lief ich zum Standort meines Autos nach Ospizio Bernina hinauf. 

Tourengänger: lainari

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