Balmfluechöpfli - Ostgrat trotz Hitze


Publiziert von joe , 20. August 2012 um 16:44.

Region: Welt » Schweiz » Solothurn
Tour Datum:18 August 2012
Wandern Schwierigkeit: T5 - anspruchsvolles Alpinwandern
Klettern Schwierigkeit: II (UIAA-Skala)
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-SO 
Zeitbedarf: 3:30
Aufstieg: 700 m
Abstieg: 700 m
Kartennummer:LK 223 DELÉMONT

Das war brutal! Nicht die Tour, sondern die Hitze. Eigentlich wollte ich zwei Tage in die Höhe (Kühle) entschwinden, bis mich meine Frau an einen Termin für heute Abend erinnerte. Also musste ich alles umplanen. Jetzt sollte endlich mal der Ostgrat vom Balmfluechöpfli fällig werden. Meine Klettertechnik wurde in den letzten Wochen etwas besser und, was für mich wichtiger war, sicherer. Also los geht es.


Aufstieg:

Startpunkt ist der Parkplatz bei der Ruine Balm. Jetz nordwärts kurz der Strasse durch die Klus (Schlucht) folgen und noch vor der Brücke, etwa bei P.741, über den Bach (nicht markiert). Es hat teilweise gute Spuren, die nordseitig steil zum Ostgrat leiten. Auf dem breiten Rücken führt mich der Weg zuerst flach in Richtung Gipfel. Schwierigkeiten können rechts auf Spuren umgangen werden. Ich halte mich jedoch immer auf dem Grat, der oft felsdurchsetzt ist. Es folgen Klettereien im ersten und zweiten Grad und ein Felsaufschwung mit Bohrhaken (ein IIIer). Ich bin mir nicht sicher, ob es diese Stelle war. Auch dieser Aufschwung kann einige Meter rechts umgangen werden um erst später über eine Steilstufe (Fels und Gras) zum Gipfelgrat zu gelangen. Offensichtlich bin ich zu lange auf dem Weg, der die Schlüsselstelle umgeht, geblieb. Daher bin ich einige Zeit am Grat zurück gewandert um sodann über dem Grat wieder in Richtung Gipfel zu gehen (siehe auch Track). Jetzt schmal und ausgesetzt zum Gipfel des Balmfluechöpfli (1290 m).
 

Abstieg:

Über Normalweg zum Punkt P.1223, steil hinab an P.912 vorbei und zur Brücke bei P.741. Im Abstieg wehte ein Wind, der erfrischend war.


Hinweis:

Aufgrund der Hitze (30°C) habe ich am Gipfel nur zwei Personen angetroffen. Ein weitere Person ist mir im Abstieg entgegen gekommen.

Die III-er Stelle habe ich nicht gefunden/gesehen.

Den Track habe ich bei der Klus abgeschnitten, da dort der GPS-Empfang sehr schlecht war.


Fazit:

Der Ostgrat war für mich leichter als gedacht. Trotz Hitze war ich froh diese Tour unternommen zu haben.

Der Ostgrat bietet eine abwechslungsreiche, alpine Wanderung mit leichten Klettereinlagen.

Ich werde wohl die Tour nochmals durchführen, wenn ich weiss wo sich die Schlüsselstelle befindet.



Tourengänger: joe

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