Filisur-(Muchetta)-Station Wiesen


Publiziert von lainari , 17. August 2012 um 21:08.

Region: Welt » Schweiz » Graubünden » Albulatal
Tour Datum:12 August 2004
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-GR 
Zeitbedarf: 6:30
Aufstieg: 1215 m
Abstieg: 1100 m
Strecke:14,5 km
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Auto oder Zug der RhB bis Filisur
Zufahrt zum Ankunftspunkt:Zug der RhB Wiesen-Filisur
Unterkunftmöglichkeiten:Hotel Grischuna Filisur
Kartennummer:1:50.000, Blatt 258T Bergün

Der 2. Versuch
 
Am Tag vor der Weiterreise wollte ich mir heute eine längere Anfahrt ersparen. Also startete ich direkt in Filisur hinauf Richtung Muchetta. Mit ihr hatte ich noch eine Rechnung offen. Die Prognose sah diesmal heiteres bis wolkiges Wetter vor. Von der Station Filisur lief ich am Morgen in der Nähe der RhB-Bahnstrecke bis zum Greifenstein-Tunnel, dann folgte ein steiler Fußpfad, die obere Ebene der Bahnlinie unterquerend, bergwärts. Auf dem nun folgenden Wirtschaftsweg mühte ich mich in unzähligen Schleifen stärker steigend nach Curtins hinauf. Unterwegs begegnete mir ein Einheimischer mit seinem 4WD, zunächst auf Talfahrt. Später kam er wieder bergwärts, stoppte und bot freundlich an mich mitzunehmen. Ich lehnte dankend ab - meine Berge werden erarbeitet nicht erfahren. Weiter stärker steigend lief ich durch lichter werdenden Wald, später durch Buschwerk, dann über Grasfläche zum Pkt. 2294 unterhalb der Muchetta. Alpen-Astern, Edelweiße und unzählige bunte Blumen säumten den Weg. Mein Fotoapparat hatte aber heute beschlossen diese nicht abzubilden - er verweigerte Makro-Aufnahmen. Der Blick zum Himmel verhieß nichts Gutes, es war schon wieder leicht gewitterhaft. Erinnerungen an meine Tour vor 5 Jahren wurden wach. So beschloss ich auf Nummer Sicher zu gehen und den Gipfel abermals auszulassen.
 
Heute konnte ich ohne Zwischenfälle auf dem markierten Pfad an der Rückseite des Berges absteigen. Nach zunächst leichtem Bergab folgte steiles Gelände mit groberem Schutt, der aber fest geschichtet war. Wie vorgesehen nutzte ich die bewaldete Geländezunge zwischen Breitrüfi und Drostobel. Letzteren querte ich im Verlauf. Der Pfad führte dann hinüber zur Jenisberger Alp. Ich schlängelte mich auf dem Alpweg in bewaldetem Gelände talwärts, das konnte ich heute gemütlich angehen. So kam ich schließlich nach Jenisberg hinunter. Der Fahrweg brachte mich dann zur Station Wiesen, wo ich auf den Zug wartete. Mit der RhB ging es zurück nach Filisur. Das befürchtete Gewitter entwickelte sich erst am frühen Abend. Einen Dritten Versuch auf derselben Route wird es wohl nicht mehr geben. Eventuell locken mich Büelenhorn und Stulsergrat noch einmal von einem anderen Ausgangspunkt hinauf. 

Tourengänger: lainari

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