First - Faulhorn - Schynige Platte


Publiziert von Baeremanni Pro , 16. August 2012 um 19:19.

Region: Welt » Schweiz » Bern » Jungfraugebiet
Tour Datum:15 August 2012
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-BE 
Zeitbedarf: 6:00
Aufstieg: 1154 m
Abstieg: 967 m
Strecke:First - Faulhorn - Mändlenen - Schynige Platte
Zufahrt zum Ausgangspunkt:öV über Grindelwald bis Bergstation First
Zufahrt zum Ankunftspunkt:Schynige Platte Bahn nach Wilderswil
Unterkunftmöglichkeiten:Hotel Faulhorn Berghaus Männdlenen (Weberhütte)
Kartennummer:254T Interlaken

Einmal mehr, super Wetterbericht. Damit los zum Wandern. Sicher 15 Jahre war ich nicht mehr auf dem Faulhorn. Nun wollte ich den Weg ab Grindelwald machen. War mir zwar bewusst, dass ich mich hier auf den Wanderer-Highway begeben werde. Nach dem „AK“ mischte ich mich denn auch unter das recht bunte Völklein welches sich nun bergwärts bewegte. Waren schon einige „lustige“ gestalten dabei. Schon bald einmal, spätestens beim Bachsee, wurden es immer weniger. Bis hinauf zum Berghotel Faulhorn wurde es dann immer stiller. So ganz ohne ist der Aufstieg ja auch nicht.  Das Panorama war überwältigend, der Aufstieg hat sich wieder einmal gelohnt.
Nach einem weiteren Kaffee nun wieder talwärts, bis hinunter zur Abzweigung. (Der Gratweg ist offenbar nicht mehr gepflegt und sah nicht so vertrauenserweckend aus). Unter dem Faulhorn durch, fast eben auf dem Rücken welcher von der Winteregg hinunterkommt. Bei P.2503 dann hinunter über nunmehr steinigen Weg zum Berghaus Männdlenen. Bei der Wirtsfamilie Reichen bekomme ich eine währschafte Suppe mit Wurst. Vorerst ist es noch ruhig, nur wenige Wanderer sitzen hier und geniessen die Sonne. Das ändert sich schlagartig, als eine Gruppe von etwa 40 Wanderer einer  fröhlichen italienischen  Alpen Club (CAI) Sektion ankommt. Das dies nicht absolut ruhig vor sich gehen konnte war ja klar.
Ich verziehe mich Richtung Gotthard.  Ja so heisst der Punkt wirklich, wo der Weg sich ungefähr 300 Grad nach West dreht. War es schon vom Berghaus bis hier sehr heiss, ist es nun an der Flanke des Sägistales geradezu brutal heiss und schattenspendende Bäume gibt es hier keine, höchstens mal ein grosser Felsblock. Noch wilder wird die Landschaft, wie es bei P.2125 Egg durch die Karstlandschaft „Güw“ hinunter zum „Güwtürmli“ geht. Die schroffen  Felswände der „Üssri Sägissa“ dominieren das Tal, welches unwahrscheinliche Karstformationen beinhaltet. Nun entlang der Flanke des Louchernhornes. Beim Grätli nehme ich den oberen Weg Richtung Oberberghorn. Nach einer kurzen Metalltreppe komme die ersten Bäume und damit ein schattiger Rastplatz. Unter dem Oberberghorn nehme ich den nicht als Wanderweg markierten Weg hinüber zum Gumihorn, oberhalb dem Alpengarten durch und dann hinunter  zum Bergrestaurant. Eine weitere schöne Wanderung findet den Abschluss bei einem „AB“. Noch wenige Schritte bis zur Bahn und ich kann mich in einen vollbesetzten, jedoch offenen Wagen zur Fahrt hinunter nach Wilderswil setzen.

Tourengänger: Baeremanni

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